• Thrust – Harvest Of Souls

    Thrust – Harvest Of Souls

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    Chris France, so der bürgerliche Name des kanadischen Rappers THRUST, bereitete sich wohl geistig gerade auf die Grundschule vor, als sich in Chicago eine Schar wilder Gesellen im Proberaum versammelte, um Songs wie „Poser Will Die“ und „Heavier Than Hell“ zu schreiben.

    Thrust – Harvest Of Souls
  • Spellwitch – Witching Hour

    Spellwitch – Witching Hour

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    Was bleibt von einer Jugend voll großer Zukunftspläne und Träume? Richtig: Bestenfalls bleibt die Musik. Eine Geliebte, denen sogar Männer unermüdlich zuhören können. SPELLWITCH zaubern mit „Witching Hour“ zwar erst ihr Debüt aus dem Hut, schicken den Hörer aber dennoch direkt zurück in die 80er und 90er Jahre.

    Spellwitch – Witching Hour
  • Dog Eat Dog, Raw Like Fish

    Dog Eat Dog, Raw Like Fish

    Live

    DOG EAT DOG haben einen langen Atem bewiesen und sich seit ihrer Gründung in den frühen 90ern einen festen Platz in der US—Crossover-Hüpf-Punk Szene erspielt. Einen langen Abend brauchten an diesem Mittwochabend auch die Fans der Ostküstenjungs.

    Dog Eat Dog, Raw Like Fish
  • Riot V - Armor Of Light

    Riot V - Armor Of Light

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    Manchmal lohnt es sich doch, das Promo-Sheet der Plattenfirma zu lesen. Ich war bisher immer der festen Überzeugung, RIOT wären Australier – habe da wohl den Titel “Fire Down Under” etwas überassoziiert…

    Riot V - Armor Of Light
  • Bullet - Dust To Gold

    Bullet - Dust To Gold

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    Es ist immer wieder schön die Schweden BULLET zu hören. Mit ihrem zunächst parodistisch erscheinendem Mix aus Accept und AC/DC sind sie live immer wieder eine echte Freude. Und auch ihr neues Werk "Dust To Gold" klingt wie ein Schmuckstück gefertigt aus Staub und Stahl!

    Bullet - Dust To Gold
  • TesseracT - Sonder

    TesseracT - Sonder

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    Eine Band die sich kaum Grenzen setzt war TesseracT schon immer. Um sie in eine Schublade zu packen verwenden die Meisten den Begriff "Progressive Metal". Ich würde ein fettes Modern dazufügen und den Begriff Alternative. Gewachsen aus verschiedenen Richtungen wie Screamo, Death Metal und auch Djent (was immer viele darunter verstehen - höhere Mathematik bei Arrangements und Rhythmik bedeutet es für mich).

    TesseracT - Sonder
  • Solstice - White Horse Hill

    Solstice - White Horse Hill

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    Da war ich wohl mit meiner Prognose wohl etwas voreilig. Nach sehr starken Alben von Procession und Sorcerer war ich mir sicher, die Doom-Highlights 2018 bereits gehört zu haben.

    Solstice - White Horse Hill
  • Weathered Statues - Borderlands

    Weathered Statues - Borderlands

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    Es ist wieder Frühling, die Zeit, in der 1992 das legendäre Wish-Album von THE CURE erschien und auch im Musikfernsehen der Alternative Rock eine wesentliche Rolle spielte. Mit WEATHED STATUES hat sich seit 2017 eine Band zusammengefunden, die einen gekonnt in die damalige Zeit zurückbeamt, aber zugleich eine ungemeine Frische, Ungestümheit und Intensität verbreitet.

    Weathered Statues - Borderlands
  • Abjured - Absolutist

    Abjured - Absolutist

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    Das letzte Mal habe ich ABJURED als Support für NECROMORPH auf deren Release Party zu ´Under The Flag´ gesehen. Da konnten mich die Hallenser Grinder überzeugen, also bin ich gespannt auf das neue Album.

    Abjured - Absolutist
  • Tri State Corner - Hero

    Tri State Corner - Hero

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    Vor einigen Jahren habe ich TRI STATE CORNER mal im Vorprogramm von Lordi gesehen und war einigermaßen angetan. Hatte mir eigentlich vorgenommen, mal in ein Album reinzuhören, aber manchmal kommt man halt einfach darüber hinweg.

    Tri State Corner - Hero


THE CARBURETORS Rock 'n' Roll Forever

Nur kurz war die Freude als "Rock N Roll Forever" 2008 erstmals auf dem Kanadischen " One Million Dollar" Riesen Bodog Music veröffentlicht wurde und für The Carburetors aus Oslo nun schließlich der internationale Durchbruch zum greifen nahe schien. Kaum stand das Mega-Album in den Läden, meldete der Major Konkurs an und "Rock N Roll Forever" verschwand in den Fluten der Insolvenzmasse.

Nun nach genau zwei Jahren sind wir stolz diese Meisterwerk, neu gemischt und gemastert auf Evil Wheel Records / IHP der wartenden Rock n Roll Welt wieder zu präsentieren. Jenseits ehemaliger labeltechnischer Soundvorgaben und um 10 weitere Tracks bereichert sollte dieser "value for money" Hammer der norwegischen Überrocker das Highlight des ausklingenden Jahres werden, bevor wir im Herbst 2011 endlich wieder ein brandneues Studioalbum der Carburetors erwarten dürfen.
Stay tuned and Rock n Roll forever !!!

The story so far:
"Shout It Out, Shout It Out, Rock 'n' Roll Forever!" Darf überhaupt irgendeine Band ihr Album mit solch einem ultimativen Satz beginnen? Klar, vorausgesetzt sie bringt dieses Gesetz zu 110% rüber, ist nicht nur eine der gesichtslosen, sich selbst kopierenden Truppen, sondern einfach nur die schweißtreibendste Band Norwegens!

Vorhang auf für The Carburetors, die schon seit ihrem 2004er-Debut „Pain Is Temporary, Glory Is Forever“ die Bühnen dieser Welt zerlegen und in Flammen aufgehen lassen! Richtig gehört, der Fünfer aus Oslo fängt da an, wo sich gesittete Rockbands normalerweise ducken und längst alles eingepackt haben, denn bei ihrer energischen Live-Show gehören sogar unerwartete Pyro-Einlagen, die an die maskierten Helden KISS erinnern, zum Programm! Das passt wunderbar ins unbarmherzige Rezept der Norweger: Nach vorne treibende Riffs, die AC/DC in nichts nachstehen und direkt ins Bein fahrende Rock 'n' Roll-Stampfer mit großen Refrains regieren und lassen das Gaspedal bis zum Anschlag durchgedrückt: Egal wer hier entgegenkommt!

Ohne Kompromisse ging es für die Band von Anfang an nach vorne, die Debüt-Auskopplung „Burnout“ galt nicht umsonst als einer der am meisten gespielten Video-Clips im norwegischen TV und mit ihrem zweiten Album „Loud Enough To Raise The Dead“ (wie das Debüt nur in Norwegen erschienen) schaffte es die Band im Jahre 2006 nicht nur auf das Cover des renommierten, heimischen Mags Scream, sondern auch gleich auf ein- und dieselben Bühnen mit Bands wie Mötley Crüe, Judas Priest, Deep Purple oder Rose Tattoo.

Von nichts kommt natürlich nichts, und so ist es kein Wunder, dass ihr kraftvoll röhrender, sympathischer Sänger Eddie Guz auch die bekannten Kollegen Chrome Division auf den ersten zwei Alben am Mikro angeführt hat. Und auch deutsche Festivals haben die Jungs schon erfolgreich gerockt. Besonders in Erinnerung bleibt da der glorreiche Auftritt auf dem 2009er With Full Force, wo die Band das Zelt zum beben gebracht hat.

Doch erst das Jahr 2010 wird nun ihm und seinen vier Mitrockern gehören. The Carburetors, eine eingeschworen abfeiernde Band, die egal, wo sie auch auftaucht, die Wände und Beine wackeln lässt: „Rock 'n' Roll Forever“, der Albumtitel ist mehr als Programm! Die 25 Tracks, mit insgesamt 75 Minuten Spielzeit, sprühen nur so vor Energie, Freiheit und mitreißenden Melodien, die vom erfahrenen Produzenten Uwe Lulis (Grave Digger, Rebellion, V8 Wankers...) mit dem nötigen, amtlich fetten Sound versehen wurden. Und selbst das Boney M Cover „Daddy Cool“ – natürlich voll auf Rock 'n' Roll getrimmt - geht nach vorne!

Wer jetzt noch stillsteht, hat längst sein Leben verschlafen: Rock 'n' Roll Forever!

The Carburetors live in Germany 2010
12.11.2010 Hamburg – Platzhirsch am Hans-Albers-Platz (Record-Releaseparty)
13.11.2010 Münster – Skaters Palace @ Viva Lutz Vegas B’day Bash