• Black Space Riders - Amoretum Vol. 1

    Black Space Riders - Amoretum Vol. 1

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    Die Botschaft ist Liebe. Liebe als Refugium in Zeiten des abnehmenden Lichts. Der soundmäßige Weg dorthin kann allerdings nur ein düsterer und harter sein, wenn man sich die Einflüsse der Band vergegenwärtigt. Da werden unter anderem BLACK SABBATH, MOTÖRHEAD, DEEP PURPLE, PINK FLOYD oder eben auch DAVID BOWIE genannt.

    Black Space Riders - Amoretum Vol. 1
  • Anvil - Pounding The Pavement

    Anvil - Pounding The Pavement

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    Seien wir mal ehrlich: Abseits ihres symphatischen Auftretens und ihres Durchhaltewillens, haben ANVIL in der Vergangenheit nicht immer mit Veröffentlichungen geglänzt, die in den oberen Regionen der Metal-Champions-League angesiedelt sind. Ändert "Pounding The Pavement" das?

    Anvil - Pounding The Pavement
  • Magnum – Lost On The Road To Eternity

    Magnum – Lost On The Road To Eternity

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    Es gibt einige Bands auf die man sich verlassen kann. So zu Beispiel auf die Briten MAGNUM, die schon seit Beginn der 70er Jahre mit ihrem mit etwas Bombast gekrönten Hard Rock eine große Fangemeinde aufbauen konnte und nach einer kleinen Durststrecke in den 90ern mit kommerziellen Blick über den Teich und dahinführender Auflösung nach der Reunion in neuer Frische verdammt starke Alben veröffentlichten.

    Magnum – Lost On The Road To Eternity
  • Of Mice & Men - Defy

    Of Mice & Men - Defy

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    Aus dem Metalcore-Bereich sind OF MICE & MEN als Millionenseller schon länger nicht mehr wegzudenken, doch 2016 kam es zu einer Zäsur, als Sänger Austin Carlile, der schon mehrmals wegen seiner Herzkrankheit pausieren musste, seinen endgültigen Ausstieg aus der Band bekannt gab.

    Of Mice & Men - Defy
  • Tocotronic - Die Unendlichkeit

    Tocotronic - Die Unendlichkeit

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    Keine Meisterwerke mehr? Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit! Mit diesen beiden Anspielungen wollte ich eigentlich mein Review beginnen, denn ich habe wirklich versucht, den Longplayer nicht zu mögen. Denn zum einen lässt sich ein Verriss viel leichter schreiben, zum anderen handelt es sich bei „Die Unendlichkeit“ um ein Konzeptalbum, das biographische Stationen der Band von der Kindheit bis zum Midlife-Crisis-Alter thematisiert. Ist da nicht verkopfte Anstrengung vorprogrammiert? Pure Vernunft darf <doch> niemals siegen

    Tocotronic - Die Unendlichkeit
  • Dragonbound – Verwandlung (Episode 20)

    Dragonbound – Verwandlung (Episode 20)

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    Faldaruns Spiel neigt sich dem Ende entgegen. Und die bisherige Veränderung von Lea scheint keinen anderen Gewinner nahezulegen als Faldarun. Es scheint keine Möglichkeit für eine Heilung zu geben und Lea wird mehr und mehr zu einem Skolnik. Doch Lea will nichts unversucht lassen…

     

    Dragonbound – Verwandlung (Episode 20)
  • Hooded Menace - Ossuarium Silhouettes Unhallowed

    Hooded Menace - Ossuarium Silhouettes Unhallowed

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    Man kann es bei all den Hiobsbotschaften, die die ersten Tage dieses Januars begleitet haben, ruhig einmal vorwegnehmen: das fünfte Album der Death Doomer von HOODED MENACE ist ohne Zweifel ein wahrer Lichtblick dieses noch jungen Jahres und wird sich mit Sicherheit auch auf den Top-Album-Ranglisten für 2018 wiederfinden.

    Hooded Menace - Ossuarium Silhouettes Unhallowed
  • SANKT HELL Festival 2017

    SANKT HELL Festival 2017

    Festival im Winter und das noch kurz vor Silvester, das kann nur in Hamburg, St. Pauli funktionieren! Das haben die Veranstalter des Sankt Hell-Festivals auch bei ihrer dritten Auflage in 2017 einmal mehr unter Beweis gestellt.
    Top organisierter Ablauf, buntes, sehr stimmig-passendes Line-Up und obendrein entspannt-coole Stimmung im ausverkauften Gruenspan, in der Nähe der Reeperbahn natürlich. Was will man also mehr?!

    SANKT HELL Festival 2017


THE CARBURETORS Rock 'n' Roll Forever

Nur kurz war die Freude als "Rock N Roll Forever" 2008 erstmals auf dem Kanadischen " One Million Dollar" Riesen Bodog Music veröffentlicht wurde und für The Carburetors aus Oslo nun schließlich der internationale Durchbruch zum greifen nahe schien. Kaum stand das Mega-Album in den Läden, meldete der Major Konkurs an und "Rock N Roll Forever" verschwand in den Fluten der Insolvenzmasse.

Nun nach genau zwei Jahren sind wir stolz diese Meisterwerk, neu gemischt und gemastert auf Evil Wheel Records / IHP der wartenden Rock n Roll Welt wieder zu präsentieren. Jenseits ehemaliger labeltechnischer Soundvorgaben und um 10 weitere Tracks bereichert sollte dieser "value for money" Hammer der norwegischen Überrocker das Highlight des ausklingenden Jahres werden, bevor wir im Herbst 2011 endlich wieder ein brandneues Studioalbum der Carburetors erwarten dürfen.
Stay tuned and Rock n Roll forever !!!

The story so far:
"Shout It Out, Shout It Out, Rock 'n' Roll Forever!" Darf überhaupt irgendeine Band ihr Album mit solch einem ultimativen Satz beginnen? Klar, vorausgesetzt sie bringt dieses Gesetz zu 110% rüber, ist nicht nur eine der gesichtslosen, sich selbst kopierenden Truppen, sondern einfach nur die schweißtreibendste Band Norwegens!

Vorhang auf für The Carburetors, die schon seit ihrem 2004er-Debut „Pain Is Temporary, Glory Is Forever“ die Bühnen dieser Welt zerlegen und in Flammen aufgehen lassen! Richtig gehört, der Fünfer aus Oslo fängt da an, wo sich gesittete Rockbands normalerweise ducken und längst alles eingepackt haben, denn bei ihrer energischen Live-Show gehören sogar unerwartete Pyro-Einlagen, die an die maskierten Helden KISS erinnern, zum Programm! Das passt wunderbar ins unbarmherzige Rezept der Norweger: Nach vorne treibende Riffs, die AC/DC in nichts nachstehen und direkt ins Bein fahrende Rock 'n' Roll-Stampfer mit großen Refrains regieren und lassen das Gaspedal bis zum Anschlag durchgedrückt: Egal wer hier entgegenkommt!

Ohne Kompromisse ging es für die Band von Anfang an nach vorne, die Debüt-Auskopplung „Burnout“ galt nicht umsonst als einer der am meisten gespielten Video-Clips im norwegischen TV und mit ihrem zweiten Album „Loud Enough To Raise The Dead“ (wie das Debüt nur in Norwegen erschienen) schaffte es die Band im Jahre 2006 nicht nur auf das Cover des renommierten, heimischen Mags Scream, sondern auch gleich auf ein- und dieselben Bühnen mit Bands wie Mötley Crüe, Judas Priest, Deep Purple oder Rose Tattoo.

Von nichts kommt natürlich nichts, und so ist es kein Wunder, dass ihr kraftvoll röhrender, sympathischer Sänger Eddie Guz auch die bekannten Kollegen Chrome Division auf den ersten zwei Alben am Mikro angeführt hat. Und auch deutsche Festivals haben die Jungs schon erfolgreich gerockt. Besonders in Erinnerung bleibt da der glorreiche Auftritt auf dem 2009er With Full Force, wo die Band das Zelt zum beben gebracht hat.

Doch erst das Jahr 2010 wird nun ihm und seinen vier Mitrockern gehören. The Carburetors, eine eingeschworen abfeiernde Band, die egal, wo sie auch auftaucht, die Wände und Beine wackeln lässt: „Rock 'n' Roll Forever“, der Albumtitel ist mehr als Programm! Die 25 Tracks, mit insgesamt 75 Minuten Spielzeit, sprühen nur so vor Energie, Freiheit und mitreißenden Melodien, die vom erfahrenen Produzenten Uwe Lulis (Grave Digger, Rebellion, V8 Wankers...) mit dem nötigen, amtlich fetten Sound versehen wurden. Und selbst das Boney M Cover „Daddy Cool“ – natürlich voll auf Rock 'n' Roll getrimmt - geht nach vorne!

Wer jetzt noch stillsteht, hat längst sein Leben verschlafen: Rock 'n' Roll Forever!

The Carburetors live in Germany 2010
12.11.2010 Hamburg – Platzhirsch am Hans-Albers-Platz (Record-Releaseparty)
13.11.2010 Münster – Skaters Palace @ Viva Lutz Vegas B’day Bash