• Destinia – Metal Souls

    Destinia – Metal Souls

    CD Reviews

    Sollte man an einem Freitag dem 13. eine CD kaufen – oder schlimmer noch: sein zweites Album veröffentlichen? Der japanische Gitarrist Nozomu Wakai hat vorgesorgt und mit Ronnie Romero (u.a. RAINBOW), Marco Mendoza (THE DEAD DAISIES) und Tommy Aldridge (WHITESNAKE) eine krisen- und aberglaubesichere Truppe um sich versammelt. Mit dem Titel „Metal Souls“ ist der Fahrplan des Albums zudem vorbestimmt.

    Destinia – Metal Souls
  • Blast from the Past – Teil 7 mit Gerd U. Salewski von Chroming Rose

    Blast from the Past – Teil 7 mit Gerd U. Salewski von Chroming Rose

    Interviews

    Chrom bringen die meisten Menschen mit schweren Zweirädern aus Milwaukee in Verbindung, seltener mit Rosen. Das sollte sich 1990 schlagartig ändern, als die süddeutsche Formation CHROMING ROSE ihr Debütalbum „Louis XIV“ auf den Markt brachte. Mit „Garden of Eden“ und „Pressure“ folgten zwei weitere Alben, bevor Band und Sänger Gerd U. Salewski sich dazu entschieden getrennte Wege zu gehen. Für viele Fans endete damit die Geschichte von CHROMING ROSE Mitte der 90er Jahre – auch wenn noch zwei weitere Studioalben in neuer Besetzung erschienen.

    Blast from the Past – Teil 7 mit Gerd U. Salewski von Chroming Rose
  • Kontinuum - No Need to Reason

    Kontinuum - No Need to Reason

    CD Reviews

    Eigentlich ist es ja viel zu warm für Musik aus Island. Aber da die Fußballer bei der WM dieses Mal nichts gerissen haben, freuen wir uns umso mehr auf neue Musik von der Insel hoch im Norden.

    Kontinuum - No Need to Reason
  • Zombiefication - Below the Grief

    Zombiefication - Below the Grief

    CD Reviews

    „Stillstand bedeutet Rückschritt“ heißt es. Dieser Gefahr haben sich die mexikanischen ZOMBIEFICATION mit ihrem neuen Album „Below the Grief“ sicherlich nicht ausgesetzt. Inwiefern ihre Fans den Schritt mitgehen werden, wird sich zeigen…

    Zombiefication - Below the Grief
  • Devin Townsend - Ocean Machine Live at the Ancient Roman Theatre Plovdiv

    Devin Townsend - Ocean Machine Live at the Ancient Roman Theatre Plovdiv

    CD Reviews

    Devin Townsend ist ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen und bei seinen zahlreichen Projekten und Kollaborationen kann man leicht den Überblick verlieren.
    Im Jahr 2017 hat der sympathische Kanadier sich auf seine Ursprungs-Solo-Pfade besonnen und das DEVIN TOWNSEND PROJECT aktiviert, um sein Solo-Debüt-Album „Ocean Machine“ erneut zu würdigen.

    Devin Townsend - Ocean Machine Live at the Ancient Roman Theatre Plovdiv
  • With Full Force 2018

    Vor einem Vierteljahrhundert also, haben sich musikinteressierte junge Menschen aus der Ecke Chemnitz/Zwickau zusammengetan, um was mit Musik irgendwie „draußen“ zu machen. Den Leuten scheint es gefallen zu haben, denn bereits beim ersten Mal kamen 2500 Besucher – stetig steigend.

    With Full Force 2018
  • Like A Storm - Catacombs

    Like A Storm - Catacombs

    CD Reviews

    Drei Jahre haben die Jungs aus Neuseeland Ihre Fans warten lassen. Nun sind Like A Storm mit ihrem dritten Studioalbum zurück. Das Warten hat sich gelohnt.

    Like A Storm - Catacombs
  • Bruce Dickinson - Scream For Me Sarajevo
  • The Cure - Mixed Up (Deluxe Edition)

    The Cure - Mixed Up (Deluxe Edition)

    CD Reviews

    „Das Beste an „Mixed Up“ ist das Cover.“ Solche Einschätzungen oder das ein oder andere schwer zitierbare sich auf den Titel reimende Wortspiel kursierten über den Longplayer, der außer 'Never Enough' keine neuen Songs enthielt, sondern Remixes bekannter Titel, also so eine Art modifiziertes Best-Of-Album war, schließlich lag die Veröffentlichung von „Starring At The Sea“ noch nicht allzu lange zurück. 

    The Cure - Mixed Up (Deluxe Edition)


MAGNUM - Neues Album The Visitation

Neues Album im Januar 2011 - Deutschland-Tour im März / April 2011

In einer Musikszene, die zunehmend lauter über den Mangel an Konstanz und künstlerischem Niveau klagt, verfügen Magnum über genau diese Qualitäten. Seit fast 40 Jahren gehören sie zu den beständigsten Größen der Rockgeschichte und begeistern mit ihrem signifikanten Stil, einer Mischung aus kraftvoller Energie, tiefgründiger Melodiosität sowie einfühlsamen Texten. Dabei ziehen die Magnum-Songs den Zuhörer auf Anhieb in den Bann und büßen auch nach mehrfachem Hören nichts an Faszination ein. „Ich würde sogar sagen, dass viele unserer Songs erst durch wiederholtes Hören sämtliche Stärken offenbaren“, erklärt Gitarrist/Songschreiber/Produzent Tony Clarkin und fügt hinzu: „Besonders die brandneuen Kompositionen haben eine Menge Harmonie- und Rhythmuswechsel, ich finde, sie sollten unbedingt mehrmals angehört werden, damit man ihre vielen Details entdeckt.“ Clarkin spricht von The Visitation, dem neuesten Magnum-Werk, das am 14. Januar 2011 (Europa 17. Januar; USA & Canada 25. Januar) über Steamhammer/SPV veröffentlicht wird und ohne Zweifel zu den stärksten Alben der Bandgeschichte gehört.

Einmal mehr haben die fünf Magnum-Musiker Tony Clarkin (Gitarre) , Bob Catley (Gesang), Mark Stanway (Keyboards), Al Barrow (Bass) und Harry James (Schlagzeug) all ihre Leidenschaft, ihr Können und ihre große Erfahrung in die Waagschale geworfen, um das bestmögliche Resultat zu erzielen. „Ich denke, dass es in unserer Geschichte bislang kein wirklich schwaches Album gegeben hat, aber ebenso kein besser produziertes als The Visitation“, verkündet Clarkin voller Stolz. „Die Scheibe klingt rockiger und zugleich persönlicher als alles, was wir bislang aufgenommen haben, und sie hat sicherlich die größte Bandbreite an Stilrichtungen und Atmosphären. Das Besondere: Die Arrangements der Musik sind auf Stimmung und Inhalt der Texte ausgerichtet. Hier fasst ein Rädchen ins andere.“

Und dass ihre Texte mitnichten oberflächlich oder niveaulos sind, beweisen Magnum auf The Visitation gleich mehrfach: In ´Mother Nature´s Final Dance` prangern die Musiker den zerstörerischen Umgang mit der Umwelt an. „Man muss nur mal schauen, was zurzeit in der Welt los ist, die roten Schlammmassen, die ein ganzes Dorf in Ungarn verseucht haben, die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, schrecklich. Immer ist es eine Mischung aus Gier und Verantwortungslosigkeit, die zu solchen Tragödien geführt hat.“ Ebenso tiefgründig ist die Rocknummer ´Freedom Day`, eine Art Lobgesang auf die Selbstbestimmung. Clarkin: „Wir in Europa leben in Freiheit, aber schaut man in viele südamerikanische oder afrikanische Länder, dann sieht man Unterdrückung, man sieht Menschen, die nach den brutalen Gesetzen eines Diktators leben müssen. Deswegen sagen wir: Lasst uns für Freiheit kämpfen.“

Im erneut von Graphiker Rodney Matthews kreierten Cover-Artwork spiegelt sich zudem der Text von ´Door To Nowhere` wider, in dem Magnum einen Blick zurück in die eigene Kindheit werfen. Typischer für die Band als dieser Track mit seinen dynamischen Gitarrenparts, dem griffigen Arrangement und dem charismatischen Gesang kann ein Stück kaum sein. Veröffentlicht wird The Visitation in vier unterschiedlichen Versionen: als Standardversion (gelbes cover), als limitiertes Digipak mit Bonus-DVD im Schuber (schwarzes Cover), als Doppel Gatefold LP im farbigen Vinyl (schwarzes Cover) und als Download. Bereits Anfang März 2011 gehen Magnum dann wieder auf große Europatournee, die sich diesmal über zwei Monate erstreckt und bei der die Gruppe neben Songs von The Visitation und beliebten Klassikern auch wieder Nummern spielen wird, die viele Jahre nicht zum Programm gehörten. Die Festzeit kann also beginnen.