Mittwoch (18.08.2010)
Suffocation wurden zu Unrecht in das Party Zelt verbannt. Denn das Zelt war wirklich brechend voll und die Menge begeistert. Frontmann Frank Mullen hüpfte wild gestikulierend und zeternd über die Bühne und gab sich richtig Mühe, die Meute anzuheizen, was ihm auch geradezu vorbildlich gelang und mit erhobenen Fäusten und Moshpits seitens des Publikums belohnt wurde. Hin und wieder war auch ein Surfer zu sehen, aber das relativ kleine Zelt gab für solche Aktionen kaum genug Platz her. Zwischen den Songs gab es immer wieder Band-Anekdoten zu hören und der "Korpsgeist der Metalszene" wurde beschworen. Netter Kitsch am Rande. Zum Abschluss gab es noch eine vom Sänger organisierte und vom Mob gewünschte Wall of Death, um anschließend den Gig zu beenden, damit die Massen sich, ähnlich wie in Duisburg, Richtung Ausgang prügeln durften.
:::Simon