Deathrow - Riders Of Doom /Raging Steel / Deception Ignored Re-Releases

Deathrow - Riders Of Doom /Raging Steel / Deception Ignored Re-Releases

  • Nachdem die kommerziell erfolgreichen Releases von Noise nun alle wieder auf dem Markt sind, wird auch die zweite Reihe bedacht. Im Falle DEATHROW gilt „zweite Reihe“ für mich aber nur für den kommerziellen Erfolg, nicht für die Qualität.

Rasgo - Ecos da Selva Urbana

Rasgo - Ecos da Selva Urbana

  • Es ist so erstaunlich wie erfreulich, welche Perlen der Untergrund immer wieder zu bieten hat. Eine davon sind die portugiesischen Thrasher von RASGO.

Tankard - Meaning Of Life / Stone Cold Sober / Two Faced / The Tankard Re-Releases

Tankard - Meaning Of Life / Stone Cold Sober / Two Faced / The Tankard Re-Releases

  • Noise lebt veröffentlicht nun weitere vier Alben der Frankfurter Thrasher. Die haben nicht ganz den Kultfaktor der ersten drei Re-Releases, aber bei welcher Band wäre das anders?

Moritz Grütz - Metallisierte Welt - auf den Spuren einer Subkultur

Moritz Grütz - Metallisierte Welt - auf den Spuren einer Subkultur

  • SEPULTURA hatten Ende der 80er noch einen fetten Exoten-Bonus, der gilt in der globalisierten Welt für Brasilianer nicht mehr. Wie aber ist es heute bei Bands, die aus Surinam, Aserbaidschan oder von den Färöer Inseln stammen und den metallischen Klängen frönen?

Tankard - Zombie Attack / Chemical Invasion / The Morning After / Alien  Re-Releases

Tankard - Zombie Attack / Chemical Invasion / The Morning After / Alien Re-Releases

  • SLAYER? EXODUS? METALLICA? KREATOR? SODOM? Meine Thrash Favoriten am Ende der 80er waren eindeutig TANKARD. Deren Meisterwerke, die damals über NOISE erschienen, werden nun neu gemastert wieder auf den Markt geworfen.

Alvenrad - Heer

Alvenrad - Heer

  • ALVENRAD machen genau da weiter, wo sie mit "Habitat" 2014 aufgehört haben. Nach Reife vom Duo auf Bandstärke und erfolgreicher Live-Feuertaufe setzen die nach wie vor federführenden Herren Kwint und Strik zum Jahresende ein Ausrufezeichen in Sachen Folk, Metal und (Classic) Rock.

F.K.Ü. - 1981

F.K.Ü. - 1981

  • Thrash in your face “like it’s 1981” again! Die Schweden F.K.Ü.  (aka FREDDY KRUEGER’S ÜNDERWEAR) liefern zum Jahresende die Thrash Metal Scheibe des Jahres. Anschnallen Kinners, die Fahrt wird wild!

Destruction - Thrash Anthems II

Destruction - Thrash Anthems II

  • Vor zehn Jahren haben DESTRUCTION den ersten Teil der Thrash Anthems vorgelegt. Nun schieben sie elf weitere neu eingespielte Tracks aus der Bandhistorie von vor 1990 nach.

Holy Terror - Total Terror (Compilation)

Holy Terror - Total Terror (Compilation)

  • HOLY TERROR waren eigentlich nur drei Jahre wirklich produktiv. Die Reunion von 2005 bis 2008 brachte keine neuen Songs. Trotzdem sagt wohl zumindest der Bandname jedem etwas, der sich Ende der 80ger mit Thrash und Speed Metal beschäftigt hat. Nun gibt es fast das gesamte Schaffen der Amis in einer Fünf-CD-Box.

Ein kleiner Metal-Guide

Ein kleiner Metal-Guide

  • Dieser kleine Metal-Guide ist nicht revolutionär aber das Buch mit einer Mischung aus Cartoon und Comic bietet einen (selbst-)ironischen Einblick in die Metal-Welt.

SODOM, ACCU§ER, IRON WALRUS

02.10.17 SODOM, ACCU§ER, IRON WALRUS Hannover, Musikzentrum

  • 02. Oktober, Feiertagsvorabend im Musikzentrum zu Hannover. Die deutschen Veteranen und Kult-Thrasher SODOM geben sich nach Ewigkeiten mal wieder ein Stelldichein in der Stadt ihres Labelsitzes. Im Gepäck haben sie mit ACCU§ER ein weiteres Thrash-Urgestein, welches man ebenfalls schon lange nicht mehr live erleben durfte. Das ausverkaufte Haus war zwar erwartbar aber auch nicht selbstverständlich. Beste Voraussetzungen für einen denkwürdigen Abend.

  • Party.San Open Air 2017
  • flyer X

    Ich weiß nicht, ob es mit einer einsetzenden "Altersmilde" zu tun hat, dass es mir so vor kommt, als liefe das PARTY.SAN METAL OPEN AIR mittlerweile von Jahr zu Jahr immer entspannter ab. Auch wenn ich mich anderen Festivitäten nicht grundsätzlich verschließe, und mir insbesondere das Protzen Open Air sowie seit diesem Jahr auch das In Flammen Open Air ans Herz gewachsen sind, so ist es doch der "große" Bruder in Thüringen, bei dem sich der Festival-Jahreskreis für mich seit 1999 stetig schließt. Egal ob Wetterkapriolen - Brüllhitze vs. Schlammschlachten -, der hieraus resultierende Standortwechsel von Bad Berka nach Schlotheim, die stetige Weiterentwicklung hinsichtlich Größe, Logistik und Organisation, Wechsel von liebgewonnenen und guten Caterern etc. hat mich über die Jahre nur mit einer Ausnahme davon abhalten können, dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR, diesem einzigartigen Nischen-Festival in dieser fern zu bleiben. Selbst an die nervigen Pfandchipse habe ich mich gewöhnt und die bei Einführung von mir eher skeptisch "beäugte" Zeltbühne empfinde ich mittlerweile als Bereicherung. Nach wie vor passt auf diesem Festival nahezu alles, denn am Ende steht bei allem Brimborium die Musik und weiterhin ist mir in rund zwei Dekaden Festival-Erfahrung keine Veranstaltung unter gekommen, die ein solch´ ausgewogenes Verhältnis zwischen Musik, kulinarischem und Händlerangebot bietet, wie das PARTY.SAN METAL OPEN AIR. Und hinsichtlich des Billings schaffen es die Organisatoren jahrein jahraus, trotz unaufhaltsam rotierendem Festival-Band-Karussels, sehenswerte Konstellationen aus Debutanten (Szene-Urgesteinen und Newcomern) wie beispielsweise Possessed oder Humilation, oder alten Recken der Marke Desaster oder Marduk sowie dem (heimischen) Szene-Nachwuchs zusammen zu stellen. Wie ihr seht, fällt es mir schwer, das PARTY.SAN METAL OPEN AIR ganz objektiv zu betrachten, auch wenn ich in der Vergangenheit nicht Kritik hinterm Berg gehalten habe, sofern mir Dinge gegen den Strich gegangen sind. Und während ich diese Zeilen so schreibe muss ich unweigerlich an das vielzitierte "alte Ehepaar" denken, bei dem ein jeder den anderen trotz oder gerade wegen der vielen kleinen Eigenarten und Unzulänglichkeiten schätzt und liebt.(JD)

Devastation - Signs Of Life / Idolatry  Re-Releases

Devastation - Signs Of Life / Idolatry Re-Releases

  • DEVASATION sind eine Band, die mit jeder Scheibe noch einen draufgepackt hat. Leider war nach drei Alben Schluss. Wer weiß, wo das noch geendet hätte? Die letzten beiden Langeisen werden  jetzt erneut wiederveröffentlicht.       

Infest - Addicted To Flesh

Infest - Addicted To Flesh

  • Alter Serbe, was für ein Geschoss! Die Death Thrasher  INFEST legen die aggressivste Scheibe vor, die ich dieses Jahr erstmals in die Finger bekommen habe.

In Flammen Open Air 2017 - Festivalbericht
  • In Flammen Open Air 2017 - Festivalbericht
  • Die Historie des IN FLAMMEN OPEN AIR´s reicht zurück bis ins Jahr 2004. Und in den vergangenen Jahren hat sich das Festival durch die stetig hochkarätigen wie abwechslungsreichen Besetzungen einen herausragenden Ruf in der Szene erworben, der Veranstalter Thomas Richter und seinem Team vorauseilt und sich somit in den Fokus der Metalheads, die eine gemütliche Atmosphäre in einem überschaubaren Rahmen abseits von Massenabfertigungen und Volksfest-Umgebung vorziehen.

    Genre-Größen stehen hier mehr oder weniger gleichwertig neben hoffnungsvollen Newcomer-Formationen aber auch Insider-Tipps, die man nicht unbedingt auf dem Radar hat. Obwohl die stilistische Ausrichtung überwiegend Anhänger von Death-, Black-, Thrash Metal und Grindcore anspricht, ist man mit Scheuklappen auf diesem Festival fehl am Platze. Denn gute Musik ist keine Frage des Stils und so wurde das Billing nicht nur in der Vergangenheit immer wieder durch vermeintliche Irrläufer musikalisch bereichert. Beispielhaft hierfür stehen die (ost-)deutschen Heavy Metal - Urgesteine Macbeth, die italienische Powermetal-Institution Skanners oder die deutsche Drone-Hoffnung The Great Cold. Nicht alltäglich ist auch die Kulisse des Festivals. So liegt das idyllische Gelände eingebettet in Wiesen-, Wald- und Heidelandschaften in unmittelbarer Umgebung zum Naturschutzgebiet Großer Teich, das vielfältige und artenreiche Lebensraumstrukturen bietet und u. a. wichtiges Brut- und Rückzugsgebiet für Vögel aber auch Biberhabitat ist. Das heutige Ausflugslokal bzw. das nebenerwerblich betriebene landwirtschaftliche Gut des Entenfangs kann auf eine rund fünfhundertjährige, bewegte Geschichte zurück blicken. Diese Umgebung verleiht dieser Veranstaltung einen sehr besonderen Charakter und der Chef-Organisator nimmt den Mund durchaus nicht zu voll, wenn man den Info-Text auf der Homepage des Festivals zitiert:

    "METAL IST FREIHEIT. Kommt zum IN FLAMMEN Open Air und lasst euch überraschen. Wer unser Gelände, gelegen zwischen Wiesen, Wäldern und der unter Bäumen stehenden Hauptbühne zum ersten Mal betritt, wird fühlen, dass „METAL ist Freiheit & No Commerce“ nicht nur Phrasendrescherei bedeutet. Wir erschaffen mit euch eine andere, neue Art Metal Festival!" Sowohl das Speisen- und Getränkeangebot sind überschaubar aber von guter Qualität und kommen aus der Region, die Preise angemessen und durchaus günstig. Ebenso verhält es sich mit dem Angebot beim Merch.

     

    Es gibt die bereits im Zitat erwähnte Hauptbühne sowie eine kleinere Zeltbühne, die abwechselnd bespielt werden. Der Clou ist jedoch, dass es zwischen Camping- und Bühnenbereich keinerlei Barrieren und auch keinen großen Backstage- oder VIP-Bereich gibt. Wenn man dann noch die liebevoll entlang der Auffahrt und auf dem Gelände drapierten, handgezimmerten und bemalten Holzkreuze sieht, dann begreift man, mit wieviel Hingabe diese Veranstaltung auf die Beine gestellt wird. Die Atmosphäre der Umgebung sowie die Leidenschaft und das Herzblut, mit dem hier alle bei der Sache sind überträgt sich einfach auf das anwesende Publikum, wie das Wochenende zeigen wird. Ich habe jedenfalls nur selten Veranstaltungen in dieser Größenordnung erlebt, bei denen es allerseits so entspannt und gelassen zugegangen ist. Wenn es ein Pendant zum "Sanften Tourismus" in der Festival-Landschaft geben würde, das IN FLAMMEN OPEN AIR ist in vielen Belangen sehr nah dran an entsprechenden Idealen...