V.A.
Most People Are Dead (Vol. 1)


I Hate People, Jul. 2010


   
   
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    Ein „Wow, gut gelungen!“ war das Fazit, das ich nach dem ersten Hören des Samplers „Most People Are Dead Vol. 1“ ziehen konnte. Geschaffen und ermöglicht wurde er durch eine Gemeinschaftsarbeit von „I Hate People Records” und „Evil Wheel Records“, die eine neue Plattform für alte Musikhasen und junge Nachwuchshoppler im Bereich Punk Rock, Rock, Psychobilly, Punkabilly und Irish Folk schaffen wollten. Mit 26 Songs bieten Andre Bahr und Lutz Vegas Musikern aus eigenen Reihen ausreichend Platz, sich auszutoben und für den gespannten Punk-/Rock-Liebhaber ist garantiert der ein oder andere Ohrwurm dabei. Den Bereich Irish Folk decken MR. IRISH BUSTARD mit dem eingängigen „Bite The Dust“ ab. Punk Rock Fans werden u. a. vom BAD CO. PROJECT („Raise Your Voice“), von SERUM 114 („Typen Wie Wir“) und von TEXAS TERRI BOMB! („We Are The Ones“) bedient. Für Psychobilly-/Punkabilly-Babes dürften mit COFFIN NAILS („Lady in Black“), den GRAVEYARD JOHNNYS (“Streetblocks & Citylights”) und THE PHENOMENAUTS („Cyborg“) die passenden Bands dabei sein. Außerdem auf dem Sampler vertreten sind BORN TO LOSE, THE KNOCKOUTS, THE TRIGGERS und vieles, vieles hörenswertes mehr. Die Macher von Most People Are Dead haben es geschafft, auf ihrem Sampler ihre Bands in einem brillanten Mix sehr gut in Szene zu setzen und vorzustellen. Zugreifen lohnt sich! (ohne Bewertung)
| Tanja Zwingelberg-  | 11.07.2010  


V.A.
Metalmessage V


Metalmessage, Jun. 2010


   
   
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    Musik mit einer Message - sollte man denken. Doch ganz so philosophisch wird es dann doch nicht. Allerdings hat Metalmessage Markus eine ordentliche Portion Herzblut in den 5. Teil seines Pagan & Viking Metal Sampler gesteckt. Schon der Blick auf das limitierte und nummerierte großformatige Case lässt erahnen, wie viel Mühe in dieser Compilation steckt. Als Coverartist wurde Mr. Repka gewonnen, der bereits für Death, Evildead & Co die Feder schwang.Das umfangreiche Booklet enthält jeweils eine Doppelseite für jede Band, die dann noch durch Naturaufnahmen gestaltet werden - rein optisch also schon einmal ein Leckerbissen.
Musikalisch hält der Sampler, der im DVD Format kommt, was er verspricht: 13 Folk, Pagan und Viking Metal Bands aus Deutschland, Spanien, Irland und sogar Russland und Kanada haben sich mit einem Song verewigt. Der Sound ist durchweg ordentlich und man hat sich bei der Zusammenstellung bemüht, für ordentlich Abwechslung zu sorgen. Wer also nur dumpfes Geprügel sucht, der wird hier nicht fündig werden. Wer allerdings auf der Suche nach solidem Metal der genannten Spielarten ist, der dürfte hier glücklich werden. Mit Bands wie Adorned Brood oder "Obscurity" hat Metalmessage Mastermind Markus Eck dann auch einige deutsche Bands an Bord geholt, die sich mit den letzten Alben durchaus eine gewisse Reputation erspielen konnten.
Metallmassage V sei den Freunden der Flöte und sägenden Gitarre, die sich mal etwas abseits der gängigen Labelveröffentlichungen orientieren wollen, wärmstens empfohlen, denn hier kocht der Chef noch selber - will sagen, diese Compilation ist von Fans für Fans und das ist ja in der Regel ein recht sicheres Qualitätsmerkmal!

Für genaue Infos und Kontaktdaten geht bitte auf
www.metalmessage.de
oder schickt eine Email an info@metalmessage.de

1. FIMBULVET (Germany) "Helias Bann" (05:23)
2. HROMOVLAD (Slovakia) "Slavia" (05:09)
3. TUMULUS (Russia) "Kochevonov Plyas" (05:04)
4. DARK FOREST (Canada) "Journey To Ever-Eternal Skies" (08:11)
5. TIWAZ (Brazil) "The Battlelore" (07:04)
6. DYRATHOR (Germany) "Im Auge des Sturms" (05:13)
7. XERIÓN (Spain) "No Pazo Derruido Da Existencia" (06:30)
8. ADORNED BROOD (Germany) "Sons Of The Damned" (05:24)
9. WAYLANDER (Ireland) "As Deities Clash" (07:45)
10. NATAN (Belgium) "Volkskracht" (07:16)
11. ANDRAS (Germany) "Miasma Track" (05:14)
12. OBSCURITY (Germany) "Nach Asgard wir reiten" (04:08)
13. VINTERNATT [Belgium] "De Zwarte Mis" (05:20)
| Thorsten Zwingelberg  | 03.06.2010  


V.A.
Babies Go Pearl Jam


RGS/NMD, Mai. 2010


   
   
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    Ich fand schon damals, dass diese ganze Grunge Bewegung eher etwas für jammernde Babies als für wahre Musikfans war. Nun haben wir mit dieser Scheibe auch endlich die passenden Arrangements der Songs der Shootingstars der Gunge Era. Wer also sein Neugeborenes mit ruhigen Versionen altbekannter Hits wie "Alive" oder "Jeremy" in den Schlaf schaukeln möchte, der bekommt mit dieser CD einmal mehr die Gelegenheit dazu.
Kinderlose Pearl Jam Jünger dürften über die VÖ wohl eher die KÖpfe schütteln, wer aber seine musikalischen Vorlieben mit seinen Sprösslingen teilen möchte, für den bietet diese Scheibe eine angemessene Möglichkeit.

| Thorsten Zwingelberg  | 29.05.2010  


V.A.
Teenage Rebel Records - Fun & Glory


Teenage Rebel Records, Mai. 2010


   
   
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    "Wir hassen die Ramones" hört man nun auch nicht jeden Tag aus dem Munde eines Punkrockers - doch Die Lokalmatadoren nehmen wie immer kein Blatt vor den Mund. Und Teenage Rebel Records sind die richtige Adresse für derartige musikalische Ausbrüche. Zusammen mit 30 (!) anderen Punk Rock und Oi-Punk Kapellen wurde ein hörenswerter Sampler zusammengesetllt - wie immer unter dem Motto "Viel Musik für kleines Geld".
Neben alten Haudegen wie OHL ("Belsen war ein KZ" und "Patte") oder den Kassierern findet ihr einen bunten Querschnitt mit Razzia, Eisenpimmell oder den Broilers. Hier ist also Vollbedienung für jede Punkparty angesagt! Und wo bekommt man sonst schon noch 31 Songs für 6 Euro? Da gibt es ja nicht mal einen Sixpack für!

| Thorsten Zwingelberg  | 12.05.2010  


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Stay Brutal


Sony Music, Apr. 2010


   
   
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    Dieser Sampler gibt einen ganz guten Überblick über das, was sich momentan in den heftigeren Regionen des Metals tummelt. Dabei wird nicht auf Genregrenzen geachtet. Klassischer Thrash findet sich genau so wie Metal Core oder lupenreiner Death- und Black Metal. Einziger Exot sind HOLY GRAIL und THE DEVIL`S BLOOD, die momentan aber an jeder Straßenecke gehypt (??) werden. Ansonsten geben sich Genregrößen wie KREATOR, IMMORTAL, MAROON, NILE, NAPALM DEATH, BEHEMOTH, CALIBAN etc. die Klinke in die Hand. Positiv ist, dass es auch gute Combos, die (noch) nicht so bekannt sind auf diesen Doppeldecker geschafft haben. LANDMINE MARATHON und SKELETONWITCH sind da zwei Beispiele. Wer sich einen Überblick über die Szene verschaffen will, ist mit den 36 Tracks gut bedient. Was mich nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass ein solcher Sampler auf Sony´s Mist wächst. Die haben doch über den Krach gelacht bis sie gemerkt haben, dass man mit dieser Musik Geld verdienen kann, wenn sich die Masse ROBBIE WILLIAMS nur noch herunterlädt. Hoffentlich widersteht die Szene der Versuchung der Einflussnahme. Aber wenn selbst NAPALM DEATH als selbsternannte „enemies of the music business“ dabei sind, bin ich da skeptisch. Rein von der Musik ist ´Stay Brutal´ aber eine überzeugende Veröffentlichung.
| Tobias Trillmich  | 08.04.2010  


V.A.
Panic & Action 2010


Panic & Action, Mar. 2010


   
   
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    Er beginnt mit krachendem Power und endet mit ruhigeren Melodien. Es ist die Rede vom Panic & Action Sampler 2010, dessen Energie- und Knüppelintensität mit Verlauf der Platte abnimmt. Soll jedoch keinesfalls heißen, dass die Qualität der Songs zum Ende hin ebenfalls nachlässt. Nein, ganz im Gegenteil, der Sampler bietet durchweg ordentliche Musik, er wechselt lediglich vom härteren Post-Hardcore zu Beginn zu seichterem Punk/Rock/Emo am Ende.
Auf dem Sampler sind fünf schwedische Bands mit jeweils zwei Songs vertreten. Die ersten zwei Songs der härteren Gangart kommen von ADEPT, einer Post-Hardcore/Screamo Compo, die 2009 mit „Another Year of Disaster“ ihr Debüt veröffentlichte. Mit dem Energie und Melodie geladenen Song „If I’m a Failure, You’re a Tragedy“ liefern uns die Jungs eine bis dato unveröffentlichte Singleauskopplung. Die Newcomer SHILOH führen uns auf eine wesentlich melodiösere Art und Weise in ihre rockigen Songs ein. „Forever Lost“ und „Papercuts“ bieten einen Vorgeschmack auf das Debütalbum der Schweden, an dem Ende März der letzte Feinschliff vorgenommen wurde. HER BRIGHT SKIES, die gemeinsam mit ihren schwedischen Kollegen Shiloh auf Tour waren, präsentieren Emocore, wobei die emotional-melodiösen Parts klar überwiegen und nur gelegentlich von härteren Shouts unterbrochen werden. Joakim Jensen alias SOCIAL SIBERIA, liefert mit „Lone Gunman“ eine gefühlsvolle Alternative-/Pop-Ballade, die allerdings von seinem zweiten Stück „The Outbox Monster“ in ihrer Intensität getoppt werden kann. Letztgenanntes Stück des Solokünstlers ist eine minimalistisch wirkende, von Akustikgitarre begleitete, mitreißende Rockballade mit Klasse. Last but not least sind CHEMICAL VOCATION auf dem Sampler vertreten. Auch ihre Musik ist dem Emo zuzuordnen, wobei die Songs wesentlich punkiger rüberkommen als die der übrigen Bands.
Panic & Action 2010 bietet einer Reihe talentierter Nachwuchsmusikanten die Möglichkeit, sich, ihre Debütalben bzw. ihr unveröffentlichtes Songmaterial im Bekanntheitsgrad zu steigern. Diejenigen, die sich für die Schiene Emo, Emocore, Screamo, Post-Hardcore begeistern, sollten den Sampler mögen. Er ist vor allem deswegen interessant, da je nach Laune von soft bis hart immer ein passendes Stück dabei ist.


Infos unter: http://www.panicandaction.com/
Free Downloads unter: http://www.myspace.com/panicandaction
| Tanja Zwingelberg-  | 30.03.2010  


V.A.
ReUnation - A Tribute To Running Wild


Remedy Records, Jan. 2010


   
   
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    Running Wild gehören seit dem vergangenen Sommer nun offiziell der Geschichte an. Dass die Hamburger Piraten ein eigenes Kapitel in der Metalgeschichte geschrieben zeigt nicht zuletzt dieses Doppelalbum. Ohnehin kenne ich neben den Scorpions keine deutsche Metalband, die so häufig und stilübergreifend gecovert (u.a. Donots, Therion) wurde, wie Rock `N`Rolf und seine Mannen. 31 Songs wurden nun neu vertont und wieder zeigt sich, dass Running Wild nicht vor Genregrenzen halt macht: ob (eigentlich eher poppige) Hardrocker wie die Dänen von Fate ("Soul Vampires"), die Dark Power Metaller von Powerwolf ("Riding the Storm"), die Black Metaller von Satanochio ("Siberian Winter") oder Rotzrocker wie Motorjesus ("The Rivalry"), jeder hat seinen persönlichen Lieblingssong von Running Wild. Während z.B. Orden Organ ("The Battle of Waterloo") recht nah am Original sind, ist Deadlocks "When Time Runs Out" im Grunde nicht mehr wiederzuerkennen.
Ebenso abwechslungsreich wie die Teilnehmer, liest sich auch die Songauswahl, die von Gassenhauern wie "Conquistadores" oder "Blazon Stone" bis hin zu doch eher unbekannten bzw. unbedeuterenden Songs wie "Dr. Horror" (vom "The Brotherhood" Album) oder "Timeriders" (von der "Victory" Scheibe) reicht. Erstaunlich ist, dass viele Klassiker (z.B. "Bad to the Bone", "Prisoners of our time") fehlen.
Insgesamt eine interessante Erweiterung der Running Wild Sammlung und auch wenn nicht alle Songs die selbe Qualität haben, so dürfte doch für jeden Fan etwas zu entdecken sein. Der Reiz der Scheibe ist für meinen Geschmack die Mischung aus relativ originalgetreuen Nachbildungen und völligen Umgestaltungen.
Rock 'N' Rolf - wir werden dich vermissen!

| Thorsten Zwingelberg  | 03.01.2010  


V.A.
Krautrock - Masters And Echoes


Stereo Deluxe / Edel, Dez. 2009


   
   
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    Die späten 60er und 70er Jahre waren in Deutschland sicherlich allein politisch schon hochinteressant, wenn auch aufgrund von RAF und Konsorten wenig ruhmreich für die noch recht junge Bundesrepublik. Doch nicht nur politisch, auch musikalisch begann es zu brodeln und der Krautrock wurde erfunden. Wobei der Begriff Rock, das zeigt der hier vorliegende Sampler, teilweise fast schon irreführend ist. Rein musikalisch lassen hier Genres wie Rock, Hardrock, Prog, Elektro, Wave oder sogar Anfänge des Techno in einer ungeheuren Bandbreite finden. Aufgrund dieser Bandbreite wird es sicherlich kaum jemanden (oder nur ganz Aufgeschlossene) geben, der alle hier vertretenen Bands gut findet. Eine interessante Entdeckungsreise bietet „Masters And Echoes“ aber allemal. Zumal das Konzept, auf CD 1 die alten „Masters“ (z.B. Michael Rother, Kraan, Amon Düül II, Klaus Schulze) und auf CD 2 die neuen „Echoes“ (wie Gravenhurst, Jesus And The Mary Chain, The Horrors) zum Zuge kommen zu lassen, sehr gelungen ist. Für Einsteiger (mich eingeschlossen), die wissen möchten, wie sich typisch deutsche Musik entwickelt hat, ist „Masters And Echoes“ also genau das Richtige.
| Eric Ossowski  | 19.12.2009  


V.A.
SPV 25 & Alive


Steamhammer/Spv, Dez. 2009


   
   
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    Das hannoversche Traditionslabel ist dem Grim Reaper gerade nochmal von der Schippe gesprungen, so dass der 25. Geburtstag schon fast eher einer Wiedergeburt gleich kommt.
Auf einer Doppel-CD zeigen die Hannoveraner, welch beeindruckenden Rooster sie vorzuweisen haben. Mit Saxon, Accept, Kreator, Sodom, Magnum oder Gamma Ray hat man gleich eine Vielzahl an Sturmspitzen für jeden Geschmack. Neben den Klassikern der Labelgeschichte, wie z.B. Steeler, Destruction oder MSG, gibt es mit Engrained auch einen Neuzugang.
Wie gewohnt bieten die 25 Songs einen wilden Ritt durch den metallischen Vorgarten und der schwitzige Rose Tattoo Fan wird ebenso bedient wie der toupierte Freedom Call Rocker.
Glückwunsch zum 25jährigen - diese Doppel-CD zeigt, wei wichtig die Hannoveraner für die Szene waren und sind.
| Thorsten Zwingelberg  | 03.12.2009  


V.A.
Rock the Bones 7


Frontiers, Nov. 2009


   
   
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    In der Ehe ist es das verflixte Jahr, in der Reihe der Labelsampler des italienischen Hardrock Flagschiffes scheint es auf mindestens 7 weitere glückliche Jahre zu weisen. Selten waren die Italiener so gut aufgestellt wie im Moment und so kann die Playlist des Sampler auch kaum verwundern: Winger, Mr Big, Giant, Cinderella, Danger Danger, Lynch Bob, Stryper oder House of Lords - you name it. Neben den hardrocken Monumenten der Szene gibt es aber natürlich mit Jorn auch noch einen etwas härteren Beitrag und für alle Freunde des Classic Rock wird mit Mastedon, Blanc Faces und Lou Gramm auch genug Material aufgefahren.
Mit dem Opener des aktuellen Jaded Heart Albums und "We Run" des ebenfalls hervorragenden Outloud Debuts sind gleich zwei Appetithappen für den kauffreudigen Fan vertreten - denn diese beiden Alben gehören auf jeden Fall in jede Sammlung, da gibt es kein Vertun.
"Rock the Bones 7" ist ein eindrucksvoller Beweis der momentanen Gefechtsstärke von Frontiers Records und ganz nebenbei auch noch ein erstklassiker Hardrock Sampler, den man im Fall der kaputten Skip Taste getrost im Player lassen kann, da alle Songs hörenswert sind.
| Thorsten Zwingelberg  | 15.11.2009  


V.A.
Help can´t wait


Black Rain, Nov. 2009


   
   
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    Gute Sampler an sich sind schon klasse, weil man für wenig Geld ne Menge unterschiedlicher Bands kennenlernen kann. Wenn dann noch der gesamte Erlöß einem Charity-Projekt in Indien zugute kommt und u.a. namenhafte Acts wie Leaether Strip, Die Krupps, Jäger 90, Plastik Noise Experience oder Projekt Pitchfork auf 2 CD´s feine Tracks dazusteuern, kann man eigentlich nur noch den Kaufbefehl an alle Freunde der härteren Elektromusik geben!
Also kaufen, sich auch von den weniger bekannten aber nicht weniger begabten Bands überraschen lassen und Dank an Elektrofront Erzgebirge, Black Rain und Promofabrik fürs realisieren.

www.blackrain.de
www.myspace.com/elektrofronterzgebirge
www.promofabrik.de
| Matthias Riechardt  | 05.11.2009  


V.A.
Live At Wacken 2008 DVD


ICS, Aug. 2009


   
   
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    Gerade ging das 20. Metalfest zu ende, da steht rechtzeitig zur Nachlese des 2008er Festivals die Doppel-DVD im Regal.Neben Interviews und Impressionen gibt es natürlich jede Menge Musik. Von Girlschool, über Mambo Kurt bis zu Massacre, Carcass und Excrementory Grindfuckers sind alle Spielarten vertreten. Klar, dass auch die Altherren von Iron Maiden nicht fehlen dürfen.
Hier wird auf 2 DVDS 3 Tage Metal Geschichte dokumentiert. Für Wacken-Pilger ohnehin Pflicht!
Bis zum nächsten Jahr!
| Thorsten Zwingelberg  | 05.08.2009  


V.A.
Metalmania 2008 DVD


Metal Mind, Aug. 2009


   
   
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    Als audiovisuelle Nachlese erscheint nun die Metalmania 2008 CD, die mit 31 Songs und vielen Extras (Interviews, History, Band Infos etc.) vollgepackt ist.
Am 8. März 2008 wurde ein buntes Package verschiedenster Stilrichtungen aufgezeichnet, so dass sich nicht nur Freunde der einen oder anderen Spielart angesprochen fühlen dürften. Doch so viel sei gesagt, eine Ballade sucht ihr hier vergebens. Die DVD ist also weniger für den romantischen Abend zu zweit geeignet. Stattdessen machen Bands wie Artillery, Overkill und Megadeth ihr Aufwartung. Aber auch Extrembands wie Satyricon oder Marduk stehen auf dem Plan und prügeln ordentlich los!
Auch für Fans, die dem Festival nicht beigewohnt haben, ist diese DVD durchaus empfehlenswert, vermittlet sie doch einen guten Eindruck und vor allem bietet sie stundenlang (225 Min.) Metal satt!

"Metalmania 2008" (DVD+CD) track listing:

01. INSIDE YOU - "Roam in Darkness"
02. INSIDE YOU - "Before the Abyss"
03. PRIMORDIAL - "Heathen Tribes"
04. PRIMORDIAL - "God to the Godless"
05. IMMOLATION - "Hate's Plague"
06. IMMOLATION - "Passion Hill"
07. IMMOLATION - "World Agony"
08. FLOTSAM AND JETSAM - "The Master Sleeps"
09. FLOTSAM AND JETSAM - "Fork Boy"
10. FLOTSAM AND JETSAM - "Escape from Within"
11. ARTILLERY - "Into the Universe"
12. ARTILLERY - "Khomaniac"
13. ARTILLERY - "Terror Squad"
14. MARDUK - "Baptism by Fire"
15. MARDUK - "Materialized in Stone"
16. MARDUK - "Limbs of Worship"
17. VADER - "Sothis"
18. VADER - "Reign Forever World"
19. SATYRICON - "Now, Diabolical"
20. SATYRICON - "K.I.N.G."
21. OVERKILL - "Necroshine"
22. OVERKILL - "Rotten to the Core"
23. OVERKILL - "Bastard Nation"
24. OVERKILL - "Fuck You"
25. THE DILLINGER ESCAPE PLAN - "Panasonic Youth"
26. THE DILLINGER ESCAPE PLAN - "Milk Lizard"
27. THE DILLINGER ESCAPE PLAN - "Sunshine the Werewolf"
28. MEGADETH - "Washington Is Next"
29. MEGADETH - "Gears of War"
30. MEGADETH - "A Tout Le Monde"
31. MEGADETH - "Burnt Ice"
| Thorsten Zwingelberg  | 05.08.2009  


V.A.
W:O:A - Full Metal Juke Box 1990-2009


ZYX Music, Jul. 2009


   
   
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    Rechtzeitig zur Lastminutevorbereitung auf das diesjährige Wacken Open Air erscheint das Dreigestirn im Digipack, welches einen Überblick über 20 Jahre Metalgeschichte geben soll. Klar, dass man dabei auf die Bands beschränkt bleibt, die auch die Bretter des für gewöhnlich verschlafenen Dörfchens bespielt haben.
Auf der ersten CD finden sich zahllose Klassiker, angefangen bei Morgoth ("Isolated"), "Before the Creation of Time" von Unleashed, "They Want War" von UDO, "The Sleeping Beauty" aus einer Zeit, als Tiamat noch Metal gespielt haben oder Therion mit "To Mega Therion".
Die anderen beiden CDs bieten eine bunte Mischung hochkarätiger Kapellen und es wird deutlich, wie dicht Leid und Glück beieinander liegen: Arch Enemy zerstören mit "Burning Angel" fast die Membran und dann kommen die eingeschlafenen Füße von Dornenreich: schnarch!
Aber auch Alestorm; Doro, Holy Moses, Schandmaul, Hammerfal und Hatebreed liefern ihren Beitrag. Erstaunlich, dass es keine Songs von Motörhead, Saxon oder Savatage gibt - allesamt ja schließlich Dauergäste des Open Airs!
Und am Ende frage ich mich dann nur noch, weshalb man dieses Jahr überhaupt 20. Geburtstag feiert. Schon der Titel der CD weckt den Widerspruch: 1990-2009. Sind ja nur 19 Jahre und 1995 hat man ja auch noch den 5. Geburtstag gefeiert - während es dann 1999 der 10. Geburtstag war. Hmm, da hat wohl ein schwarzes Loch ein jahr verschluckt...
| Thorsten Zwingelberg  | 23.07.2009  


V.A.
Demonic And Divine


Femme Metal/Dr. Music, Jul. 2009


   
   
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    ´Girls Got Rhythm´ hat ein gewisser Bon Scott vor inzwischen 30 Jahren erkannt. Dass er mit dem vorliegenden Sampler warm geworden wäre, glaube ich nicht. Das Label Femme Metal bietet einen Überblick über seine Bands, bei denen alle Frauen für den Gesang zuständig sind. Leider werden die Frauenstimmen auf das zarte, elfenhafte reduziert. Dazu kommt oft noch eine Menge bombastisches Keyboard und fertig ist der mir unangenehme Opern Metal. Dann und wann gibt es das typische Schwanken zwischen männlichen Growls und den klaren Gesängen (z.B. NEW DAWN oder DAKYRA), aber auch das lockt mich nicht mehr hinter dem Ofen hervor. Am besten gefallen mir noch die Stücke, die schon eher als Soundtrack durchgehen könnten wie ´The Loon´ von AESMA DAEVA oder ´Salvation´ von APPARITION. Die Szene sollte sich darüber freuen, wenn immer mehr Frauen aktiv werden. Warum werden die Damen hier schon wieder auf dieses Klischee eingeengt? Ich hätte mir ein größeres Spektrum gewünscht, denn Bands wie L7, ARCH ENEMY, HOLY MOSES, WALLS OF JERICHO oder auch DORO (von JUCIFER oder L.MINYGWAL mal ganz zu schweigen) haben gezeigt, dass auch die Damen kräftig rocken und locker mit den Jungs mithalten können. Da wäre ein bisschen mehr Streuung in den Bands gut gewesen. Wer alle seine NIGHTWISH, EPICA oder LACUNA COIL Scheiben schon rückwärts mitsingt, kann sich hier nach neuem Futter umsehen. Ich finde die Platte weder dämonisch noch himmlisch sondern schlicht und einfach zu kitschig.
| Tobias Trillmich  | 28.06.2009  


V.A.
Heavy Metal Killers


Earache, Apr. 2009


   
   
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    Earache standen seit jeher für die harte Gangart und in den 80iger und 90igern wurden vor allem wegweisende Alben von bands wie Carcass, Morbid Angel, Boltthrower oder Deicide über dieses britsche Label veröffentlicht. Später richtete man den Fokus etwas auf moderne und experimentellere Bands. Seit einigen Jahren ist man mit einer gesunden stilistischen Mischung und Bands wie Evile, Deicide oder Municipal Waste wieder gut aufgestellt.
Mit diesem Sampler bedient das Label alleridngs überraschender Weise die traditonelle Metal Fraktion - eine Gruppe, die bislang nicht unbedingt im Visier des Labels lag. Doch dessen ungeachtet hat man hier eine gelungene Zusammenstellung hörenswerter True Metal Bands getroffen, die dem ein oder anderen Old School Fan eine Träne in den Augenwinkel bringen dürfte. Was Roxxcalibur" mit Coversongs versuchen, wird hier mit aktiven Bands und eigenen Kompositionen versucht: Keep the Spirit of the NWOBHM alive!
"Heavy Metal Killers" kling t wirklich wie aus einem Guss und ist eine totsichere Kaufempfehlung für freunde des traditionellen Metal Sounds.

1. Behold The Hand Of Glory (POWERVICE)
2. Sudden Impact (RAM)
3. Chained Up In Chains (CAULDRON)
4. Mistress Of Hell (ENFORCER)
5. Kicked To The Kurb (H.O.D.)
6. A Thousand Nightmares (PORTRAIT)
7. Sea Of Dead Dreams (CROWNING GLORY)
8. Live By The Sword (CELTIC LEGACY)
9. Steel Maker (VOLTAX)
10. Witches Sabbath (IN SOLITUDE)
| Thorsten Zwingelberg  | 18.04.2009  


V.A.
We Wish You A Metal Xmas And A Headbanging New Year


Armoury/Eagle, Dez. 2008


   
   
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    Ach wie war das schön, als Desolations Rotbart Johannes und ich auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt Christmas Carols zum Besten gegeben haben – leider vorbei. Und doch muss der metalverbundene Musikfreund die besinnliche Jahreszeit nicht gänzlich ohne metallische Klänge verleben.
Gut, ganz neu ist die Idee eines metallischen Weihnachtsalbums nicht, hatten doch Twisted Sister vor just einem Jahr eben dieses Projekt bereits umgesetzt. Und einige werden sich vielleicht noch an das X-Mas Project erinnern, bei dem Mitte der 80iger Mitglieder von Rage, Living Death, Mekong Delta, holy Moses, Steeler usw. Weihnachtsweisen wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „Jingle Bells“ vertonten.
Das vorliegende Werk ist da allerdings bedeutend internationaler und neben Jeff Scott Soto (We Wish You A Merry Xmas) haben auch Dio (God Rest Ye Merry Gentlemen), Alice Cooper (Santa Claws Is Coming To Town) und Ripper Owens (Santa Claus Is Back In Town) ihren Beitrag geleistet. Härtester, aber nicht unbedingt bester Beitrag ist wohl „Silent Night“, welches durch Chuck Billy unter Mithilfe von Ian Scott u.a. neu interpretiert wurde. Lynch Mobs Oni Logan singt „Deck The Halls“, eins meiner absoluten Lieblingslieder des englischsprachigen Kulturkreises – allerdings gefällt mir die Version von Twisted Sister wesentlich besser. Gut gelungen ist hingegen „Little Drummer Boy, gesungen von Doug Pinnick von den King’s X und vergitarriert von Meister Lynch himself.
Ob es „Grandma Got Ran Over By a Reindeer” als Original überhaupt gibt, bezweifele ich irgendwie, der Titel an sich ist aber schon kult und die Herren Guns und Pearcy haben ihn auch gut intoniert! „Rockin’ Round the Christmas Tree“ von Rockwichtel Joe Lyn Turner gehört auf jeden Fall zu den späten Highlights dieses Weihnachtsalbums. Und wer wirklich den Schnee von der Tanne schütteln möchte, der sollte sich bei voller Lautstärke doch einfach mal Lemmys Interpretation von „Run Rudolph Run“ reinzuziehen. Hier wurde der Motorenkopf übrigens von ZZ Tops Billy F. Gibbons und Foo Fighters Dave Grohl unterstützt. Auch eine interessante Mischung!
Insgesamt eine gute Mischung unterschiedlichster Härtegrade und Interpretationen bekannter und weniger bekannter Weihnachtslieder, die den Metalfan in der Vorweihnachtszeit vor der peinlichen Erkenntnis bewahren, dass er die Songs eben doch ganz cool sind. Jetzt kann man sie wenigstens in ohrenbetäubender Lautstärke laufen lassen und sagen „It’s Metal, baby“ – kurz, die Nachbarn sind genervt, als wäre es eine reguläre Metalscheibe und wir bekommen dennoch unsere Weihnachtsstimmung!
| Thorsten Zwingelberg  | 09.12.2008  


V.A.
W:O.A. - Full Metal Juke Box Vol. 4 - Preview 2008


Zyx/Ics, Aug. 2008


   
   
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    Der vierte Teil der Wacken Reihe sollte erst ein Liveablbum sein, dann ein Appetizer für das diesjährige Festivalspektakel und nun ist es (für mich zumindest) eher eine Nachlese. Aber wie auch immer man es dreht, über 2 Stunden Musik bleiben über 2 Stunden Musik. Die 29 Songs bieten einen bunten Querschnitt durch das diesjährige Billing, so dass man die unterschiedlichsten Stile findet. Neben Kreator finden sich Gorgoroth, Mortal Sin musizieren fröhlich neben nightwish, Airbourne rocken Seite an Seite mit Lordi und Obituary geben sich die Klinge mit Alestorm in die Hand. Der Sampler verdeutlicht so auf eindrucksvolle Weise, dass das weltgrößte Metalfestival kein Nischeneldorado ist, sondern den Heavy Metal in seiner Gesamtheit in den Blick nimmt: und nur durch dieses Rezept ist zu erklären, dass sich mittlerweile die ganze Metalwelt in Norddeutschland so heimisch fühlt: Home is where your heart is!
Natürlich kommt die Doppel-CD wie immer im fetten Klappcover und "louder than hell"!
| Thorsten Zwingelberg  | 30.08.2008  


V.A.
Live At Wacken 2007 DVD


ICS/Zyx, Mai. 2008


   
   
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    Good news: all diejenigen, die fürs Wacken 2008 keine Karte mehr bekommen haben, können sich nun wenigstens die Show aus dem letzten Jahr so häufig ansehen, wie sie möchten. Auf 2 (bzw. 3) DVDs gibt es die "Rockpalast" Dokumentation, die recht kurzweilig gestaltet ist und Livemitschnitte, Interviews und Hintergrundaufnahmen kombiniert, und jede Menge Musik! Dabei gibt es einen wilden Mix aller Stilrichtigungen, wie es zum Credo des größten metal Festivals der Welt gehört, und auch einen wilden mix aus Fans und Feier. Während DVD 1 also noch jede Menge Nebenbei präsentiert, konzentriert sich DVD 2 voll auf die Tage Freitag und Samstag und die spielenden Kapellen!
Während ich generell reine Livemitschnitte bekanntlich etwas ermüdent finde, ist die DVD 1 durchaus unterhaltsam, da es immer wieder Szenen mit Fans und Musikern usw. gibt.
Wie nicht anders zu erwarten bietet die DVD die perfekte Einstimmung auf das diesjährige Festival...unglaublich, dass man sich mit Riesenschritten dem 20. Jubiläum (2009) nähert. Many happy returns!
| Thorsten Zwingelberg  | 18.05.2008  


V.A.
GOTHAM Vol.1


Syborgmusic, Jan. 2008


   
   
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    Die Sisters of Mercy und The Cure spielen zwar nicht persönlich auf diesem Sampler, sind aber deutlich hörbar immer noch die großen Vorbilder für einige der hier aufspielenden, Gothic-Bands. So richtig gelingt das der letzten Band Iceberg Model, die sich mit „We take it all“, einen ziemlich schnell aber authentisch gespielten Cure-Sound Stück, vorstellen. Violet Stigmata überraschen mich nach 2 langen Minuten nervigstem Gitarrenvorspiel mit einem plötzlichen Tempowechsel und einem auf einmal hitverdächtigen Goth-Rock Stück. Hörenswert auch Monica Richards, die mit dem Wave Arrangement von „We are the one“ empfiehlt. Ebenfalls überzeugen können (trotz oder gerade wegen der fast schmerzhaft quäckigen Stimme der Sängerin) Collection D´arnell andrea mit ihrem eingängigen Wave-Beitrag „I can see your Face“ Die restlichen Beiträge, u.a. einiger bekannterer Bands wie die Tors of Dartmoor und Love is colder then dead, sind dagegen eher unspektakulär. Diese Zusammenstellung ist trotzdem eine interessante Bestandsaufnahme, was in Europa in der „2. Indie-Reihe“ gehört und gespielt wird.

www.syborgmusic.de
| Matthias Riechardt  | 17.01.2008  


V.A.
W:O:A - Full Metal Juke Box Vol. 3


Golden Core/Zyx, Dez. 2007


   
   
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    Jetzt wird es düster und hart: der dritte Teil der fetten Juke Box Serie zum Wacken Open Air hat sich das Thema Black und Death Metal vorgenommen. Dementsprechend donnern hier über 150 Minuten Gewaltsongs durch die Boxen, die erfreulicher Weise nicht nur ganz neue Songs umfassen. So findet man z.B. auch Samaels "Baphomet's Throne" oder Tiamats "Sleeping Beauty" auf den Silberlingen. Daneben gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das von Dimmu Borgir über Naglfar und Graveworm hin zu ganz brutalen Zeitgenossen wie Belphegor, 1349, Gorgoroth und Emperor reicht. Aber auch eher melodiöse Vertreter wie Old Man's Child oder Borjnagar dürfen nicht fehlen. Die zweite CD beschäftigt sich dann auch mit den etwas düsteren Combos und so gibt es hier Subway To Sally, Nightwish, Theatre Of Tragedy, Therion, Moonspell, Lacuna Coil oder Tristania zu hören. Und wer es ganz langweilig mag, der kann sich noch Dornenreich reinziehen, die sich mit "Trauerbrandung" verewigen durften.
Kurz und gut: auch der dritte Teil kann mit der Qualität der beiden Vorgänger mithalten und zeigt abermals eindrucksvoll, welch musikalische Bandbreite das Wacken Open Air abdeckt.
| Thorsten Zwingelberg  | 08.12.2007  


V.A.
Crossroads - Eric Clapton Guitar Festival 2007


Warner Music, Dez. 2007


   
   
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    Der Meister hat gerufen und natürlich sind sie alle gekommen: Jeff Beck, Johnny Winter, B.B. King, Jimmie Vaughn, Willie Nelson, ex-Ghostbuster Bill Murray und viele, viele andere.
Zum zweiten Mal hat der Herr der Saiten eine sensationelle Schar der talentiertesten amerikanischen Gitarristen, Singer and Songwriter und Gitarrencombos an einem Platz vereinigt, um mit mehr als 4 Stunden Musik Geld für einen guten Zweck, sein Crossroads Centre, Antigua, aufzubringen. Die beiden DVDs fördern dabei nicht nur sensationelle BLues, Rock und z.T. Country Performances zutage, nein, sie bieten auch allerhand skuriele Bilder. Altmeister Clapton selber sieht beim ersten Auftritt mit Sonny Landreth (Hell At Home) aus wie ein verirrter Karibikurlauber, B.B. King verfügt über einen beträchtlichen Brustumfang, Johnny Winter hatte ich bereits seit mindestens 20 Jahren für tot gehalten und wenn Vince Gill, der übrigens der Kleidung nach gerade erst aus dem Zelt gekrochen zu sein scheint, Sheryl Crow bei "If It Makes You Happy" nicht auf den Allerwertesten starrt, dann fresse ich einen Besen. Ihr seht also, es gibt nicht nur jede Menge unterhaltsame Mucke, sondern auch viele visuelle Leckerbissen.
Musikalisch gefällt mir die zweite DVD ehrlich gesagt noch besser und so bin ich total von dem Los Lobos Auftritt - ja, die mit Lamba - überrascht und "Don't Worry Baby" rockt einfach nur gnadenlos. Jeff Becks Performance ist grandios und als Eric Clapton schließlich bei Sonnenuntergang auf die Bühne zurückkehrt um "Tell The Truth" u.a. zu performen, wird klar welch musikalische Größe hier vom Rockolymp scheint. Das die Bühne sein Zuhause ist, macht der Gitarrengigant dann auch gleich durch den vermutlich echten Perserteppich unter seinen Füßen deutlich. Genial auch "Had To Cry" im Duett mit Steve Winwood, der dann auch gleich noch "Dear Mr. Fantasy" spielt, bevor Clapton für "Crossroads" wiederkommt.
"Mary had a little lamb" ist ja bekannt, von Buddy Guy kannte ich es jedoch noch nicht - geiler Bluessong! Und schließlich gibt es bei "Sweet Home Chicago" nochmal die geballte Power von mehr als einem halben Dutzend Gitareros.
Die Show ist hörens- und sehenswert nicht nur für Clapton Freaks, sondern für jeden Freund von ehrlicher, gitarrenbetonter Rock- und Bluesmusik. Hier bekommt man Musik mit Herz und Seele geboten und anders kann es auch nicht sein, wenn es um einen guten Zweck geht. Eine unbedingte Empfehlung für euren Weihnachtswunschzettel!

Mehr Infos:

http://crossroadsantigua.org/website/index.html
http://www.crossroadsguitarfestival2007.com/
| Thorsten Zwingelberg  | 04.12.2007  


V.A.
Hellfest


Brainstorm/ZYX, Aug. 2006


   
   
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    „Entschuldigung. Wo bitte geht’s in die Hölle?“ – Der einfachste Weg ist wohl über www.hellfest.de. Das Metal Event Portal präsentiert gemeinsam mit dem Metal Hammer eine Metal Anthology der vergangenen Monate, die unterschiedlichste musikalische Schattierungen der Gegenwart auf zwei CDs zusammenfasst. Gemeinsam ist allen 36 Bands vor allem eins: hart und laut sollte es sein! Dabei treffen „alte Hasen“ wie Sepultura, Amon Amarth, In Flames oder Kataklysm auf neuere Genregrößen wie Trivium, Fear My Thoughts, Maroon oder One Man Army…. Während Marilyn Mansons „Rock is Dead“ wohl den softeren Endpunkt darstellt, begrenzen Misery Index das Spektrum sicherlich auf der härteren Seite. Zweifelsohne haben die Macher dieser Compilation mit dieser Zusammenstellung ein glückliches Händchen bewiesen und eine umfassende Bestandsaufnahme der discotauglichen Metalcore und melodischen Death- und Blackmetalszene abgeliefert. Zwar sind nicht alle Bands nach meinem Geschmack, die Doppel-CD kompletiert aber mit Sicherheit meine Sammlung, da man mit ihr alle notwendigen gängigen Bands in komprimierter Form ins Regal bekommt.
| Thorsten Zwingelberg  | 14.09.2007  


V.A.
Northeim: We will be...Chapter 2


DarkBound, Apr. 2003


   
   
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    No Followers – No Leaders… So prangt es auf dem Jewelcase der zweiten Northeim Black Metal Sampler CD. Als Veröffentlichungschance für Undergroundbands und als Statement gegen politischen Einfluss auf den Heavy Metal ist der Northeim Sampler schon mal eine extrem gute Sache. Jetzt zur Sache, zur Musik. Da es sich um einen Sampler mit einem ganzen Haufen unterschiedlicher Bands handelt gibt es auch die zu erwartenden Schwankungen im Stil und auch der Aufnahmequalität. Selbst bei Bands die in der Rebellion Cave aufgenommen haben fallen die Ergebnisse recht unterschiedlich aus. Definitve Highlights sind auf jeden Fall Nonhumental (Ex-Rebellion) mit dem Track „Dichter Nebel“, Herzstuhl mit „Black Goddess 666“ bei denen bei mir irgendwie Venom Gefühle hochkamen, Churcharson, von denen laut Booklet keine Sau weiss wie die auf den Sampler kamen und das allmächtige „De Mysteriis Dom Sathanas“ welches als Tribut an Mayhem von Nonhumental und Atlantis Musikern eingedeibelt wurde. Ich habe übrigens keinen blassen Schimmer wie der Track von Thargos gemeint ist. Das Stück nennt sich „Godz Of Black Metal“ und ist ziemlich originalgetreuer Achziger Thrash-Metal mit einem Joey Belladonna Sänger! Kam selten vor dass ich gleichzeitig lachen und mitsingen musste. Seltsam aber cool! Ich will nicht noch weiter jede einzelne Band aufdröseln, daher hier die Mannschaftsaufstellung zusammen mit meiner uneingeschränkten Kaufempfehlung! Gut angelegte 6 Euro! Auf der CD befinden sich: Membaris, Band, Amaranth, Ingurgitating Oblivion, Herzstuhl, The Atmosfear, Tears Of Decay, Nonhumental, Hetaeria, Atlantis, To The Sky, Centaurus, Thargos, Fiend, Chrucharson, Infernal, Apocryphal und A Tribute To Mayhem Zu beziehen ist das ganze über DarkBound: www.DarkBound.net
| Björn Wehrhan  | 14.09.2007  


V.A.
13th Street - Sounds of Mystery


Brainstorm/Zyx, Aug. 2006


   
   
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    Wer die 13th Strasse herunter marschiert, sollte sich nicht vor düsteren Gestalten nicht fürchten. Auf zwei CDs reichen sich düster rockende und elektronisch stampfende Kapellen die Hände und so finden sich neben den Deathstars oder End of Green Bands wie Ostkreuz und Suicide Commando und neben Tiamats „Sleeping Beauty“ (Original) findet man ASP, And One, Project pitchfork oder Das Ich. Das düstere Herz dürfte beim Anblick der 35 Songs umfassenden Playlist sicherlich höher Schlagen, ist doch für alle Stimmungen (vorausgesetzt sie sind düster und gruselig). Mein Highlight bleibt jedoch der Sisters Klassiker „Temple of Love“ – Quality never goes out of style!
| Thorsten Zwingelberg  | 14.09.2007  


V.A.
Victory Style 5


Victory, Aug. 2002


   
   
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    Labelsampler sind mittlerweile ein beliebtes Mittel geworden, um die Fans zu günstigen Preisen mit dem Angebot der verschiedenen Firmen vertraut zu machen. Mit der fünften Folge ihres Samplers, stellen die Amis von Victory eindrucksvoll, welche Stilvielfalt mittlerweile unter ihrem Dach ansässig ist. Von hart bis zart wird jeder Geschmack bedient. Mit von der Partie sind bekannte Namen wie Strife, Snapcase, Voodoo Glow Skulls oder auch Blood For Blood. Student Rick präsentieren ihre Version von Any Way You Want It und mir gefallen besonders der punkige Beitrag von Thursday bzw. der SKA Song von Catch 22. Aber auch die härtere Gangart à la Darkest Hour weiß zu überzeugen. Insgesamt erwarten den Hörer 23 Songs, von denen zahlreiche bislang unveröffentlicht sind.
| Thorsten Zwingelberg  | 14.09.2007  


V.A.
Hammerheart Records Sampler


Hammerheart Records, Mar. 2002


   
   
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    Na, das nenn’ ich mal einen feinen Sampler! Hammerheart Records haben neue Songs von einigen ihrer besten Bands zusammengetragen, und bis auf wenige Durchhänger kann man diesen Appetizer richtig gut durchhören! Ich geh mal einfach die Tracklist durch: -Mercenary: Seize The Night (sehr guter, melodischer Death/Heavy Metal) -Satariel: Coffin Gateways (guter Death Metal) -Morifade: Lost Within A Shade (oh je! Italo-Metal!) -Necrophobic: Dreams Shall Flesh (joh, ganz netter Death Metal) -Demons of Dirt: In Dreams (dreckig und thrashig!) -Sinister: Bleeding Towards The Wendigo (Yeah! Und das mit der neuen geilen Grunzerin!) -Divercia: Modus Operandi (ja, ist okay) -Internecine: The Elder Gods (All-Star-Death-Metal) -Primordial: The Heretics Age (um ehrlich zu sein: Gähn!) -Blood Red Throne: Souls of Damnation (Hach! Death Metal! Lechz!) -Danse Macabre: Danse Macabre Lonely Puppet Mix (für die Frauen…) -Severe Torture: Butchery of the Soul (wahrscheinlich der beste Song. Derbste Grunzvocals!) -Thyrfing: The Giant’s Laughter (Zap!) -Carpe Tenebrum: To See Your Name (…und der ist wahrscheinlich Roland, bei dem bescheuerten Drumcomputer…) -Cruachan: The Children of Lir (also nee; so Runen-Folk ist nicht mein Ding) -Raebelliun: Rebellious Vengeance (dreiste Krisiun-Kopie) -Impious: Dead Eyes Open (Hammer! Thrash-Granate der Spitzenklasse!) -Hagalaz’ Runedance: Frigga’s Web (siehe Cruachan)
| Christian Blaue  | 14.09.2007  


V.A.
Rock The Bones Vol. 5


Frontiers, Aug. 2007


   
   
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    In bekannter Manier stellt das italienische Hardrocklabel Frontiers mit diesem Sampler seinen aktuellen Rennstall vor. Und man darf durchaus behauptet, dass sich die Liste der namenhaften Bands mittlerweile doch sehr gut lesen lässt.
Neben einer Hörprobe des neuen "Primal Fear" Albums, welches erst im September in die Läden kommt, gibt es Songs von "Allen/Lande", "PC 69", "Night Ranger", "JL Turner", Pride Of Lions" und "Robin Beck" ist mit dem genialen "Livin On A Dream" vertreten. Auch "Great White" präsentieren einen brandneuen Song des nächste Woche erscheindenen Albums, ebenso wie PC 69 Shouter "David Readman", der einen Song seines gelungenen Solodebüts präsentiert.
Insgesamt gibt es 16 Hörproben aus dem Hause Frontiers und der Großteil dieser Leckerbissen, lassen dem geneigten Fan das Wasser im Munde zusammen laufen und machen Lust auf mehr. Ein durchaus hörenswerter Sampler!
| Thorsten Zwingelberg  | 16.08.2007  


V.A.
W:O:A Full Metal Juke Box Vol. II


Golden Core/Zyx, Jul. 2007


   
   
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    Kurz bevor das größte europäische Heavy Metal Open Air in die nächste Runde geht, erscheint auch der zweite Teil der "W:O:A Full Metal Juke Box", der sich dieses Mal mit der härteren Seite des Genres beschäftigt. Die erste der beiden CDs des Digipacks kann durch geniale Songs wie "War is Coming" (Six Feed Under), "Roswell 47" (Hypocrisy) und Bands wie "Obituary", "Unleashed", "Napalm Death", "Vader", oder "Cannibal Corpse" überzeugen. Bunt gemischt wird das Programm durch Beiträge von "Soulfly", "Drone, In Flames" oder "Machine Head" um nur einige zu nennen. Besonders positiv überraxht bin ich vim "Carnivore" Song "Race War", den ich richtig geil finde, während mich die Band live nicht überzeugen konnte.
Die zweite ist wesentlich "Metalcore"-lastiger und damit für mich im Grunde überflüssig. Wer allerdings schmerzfrei genug ist um sich durch Bands wie "Born From Pain", "Caliban" oder "Ektomorf" durchzuhören, der wird schließlich auch mit "Sacred Reichs Surf Nicaragua" und der deutschen Version des "Sodom" Klassikers "Ausgebomt" entschädigt. Zudem gibt es Futter, von "Legion Of The Damned", "Amon Amarth", "Death Angel", "Fear Factory" oder "Pungent Stench".
Unterm Strich bleibt also abermals ein abwechslungsreicher Sampler, der für jeden Geschmalk der harten Musik etwas bietet und die Vielfalt des Wacken eindrucksvoll unter Beweis stellt.
| Thorsten Zwingelberg  | 14.07.2007  


V.A.
Drei Märchen


Lauscherlounge/Indigo, Jul. 2007


   
   
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    Vor allem durch ihre Sprecherrollen als Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews haben sie sich in der Hörspielwelt unsterblich gemacht: Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich.
Die drei Herren arbeiten aber neben vielen anderen Projekten auch an einer Trilogie, in welcher sie jeweils zu einem thematisch abgestimmten Thema sprechen! Mit "Drei Märchen" hat man sich nun als zweitem Teil der Trilogie einigen Märchen des Dichters Hans Christian Andersen gewidmet.
Jens Wawrczeck liefert bei "Das hässliche junge Entlein" eine hörenswerte Leistung ab und versteht es, dass Märchen ansprechend zu gestalten. Fröhlichs "Der standhafte Zinnsoldat" ist mir etwas zu abgefahren, was an der psychadelisch anmutenden Produktion liegt. Durch Effekte und das Spiel mit den Kanälen, wird in dem Stück eine etwas abgefahrene Stimmung und Unruhe erzeugt. Oliver Rohrbeck shcließlich nimmt sich der schaurigen Geschichte des "Sandmanns" an und zeigt so eine weitere Facette des Werkes von Andersen.
Die drei Sprecher schaffen es durch die Auswahl der Geschichten und die unterschiedliche Darbietung, ein Hörvergnügen für verschiedene Alterstufen zu schaffen. Man darf also auf den letzten Teil der Trilogie gespannt sein.
| Thorsten Zwingelberg  | 01.07.2007  


V.A.
Always - A Millennium Tribute To Bon Jovi


NL Distribution, Mar. 2007


   
   
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    Bon Jovi gehört zu meinen Lieblingsbands, Scheiben wie "Bon Jovi", "Fahrenheit" oder natürlich "Slippery When Wet" und "New Jersey" gehören nach wie vor zu meinen alltime faves.
Sieht man sich die Liste der Kontributoren und die Songauswahl, so reibt sich jeder Fan zunächst einmal freudig die Hände: Jani Lane (ex-Warrant) singt "Lay Your Hands on Me", John Corabi (Union, ex-Motley Crue, ex-Ratt) singt "Born To Be My Baby", Jizzy Pearls (ex- LA Guns, ex-Ratt, ex-Love/Hate) singt "Bad Medicine", Lilian Axe Frontman Derrick Lefevre steuert "Livin On A Prayer" bei und der Jugendfreund der Band, der mit Alec Jhn Such und Tico Torres bei Phantom's Opera spielte, performt "Runaway".
Während der Opener "Living On A Prayer" recht ordentlich (und sehr dicht am Original ist), kann Jasy Andrews mit einer etwas abgewandelten und dennoch oder gerade deshalb gelungenen Version von "I'll be there for you" aufwarten. "Blaze Of Glory" ist ebenfalls noch gut und wieder sehr nah am Original, während irgend so ein Bluesmeister names Tony Janflone Jr. sich an "Wanted Dead Or Alive" versucht und dem Song seine eigene Note gibt.
Überraschend schwach ist Jani Lanes Version von "Lay your hands on me", bei der er von seinen ehemaligen Warrant Mitstreitern musikalisch unterstützt wurde. Dann kommt eine Combo names One Bad Son und singt "Billy get your guns" und bringt mich auch fast dazu - absoluter Quatsch der Song.
"You give love a bad name" kommt wesentlich härter und mit einigen Variationen daher und wenn man sich daran gewöhnt hat, kann Corey Cravens Interpretation sogar gefallen.
John Corabi war offenbar bei den Aufnahmen zu "Born To Be My Baby" noch nicht im Studio angekommen, weshalb man sich entschieden hat, den Song einfach übers Handy einzuspielen. Turn the volume up, baby! Echt schwach!
Jason Andrews steuerte "Stick To Your Guns" bei und kann mit seiner Version sicherlich für Euphorie auf dem katholischen Kirchentag sorgen - mehr ist aber wirklich nicht drin. Auch Jizzy Pearl kann wenig überzeugen: der Sound ist vergeleichsweise schwach, der Stimme hätte es gut getan, wenn die Europalette Jack Daniels erst nach den Aufnahmen getrunken worden wäre und wenn man dann bei der Bridge auch noch die Töne trifft, dann trägt das ungemein zum Gelingen eines solchen Projekts bei!
Colie Brice hätte mit seiner Always Version leiber da bleiben sollen, wo sie offenbar auch aufgenommen wurde: unter der Dusche. Oder was soll dieser Regeneffekt im Hintergrund. Dann trällern da tausend Leute irgendwie rum und werden mal lauter und leiser und nebenbei orgelt sich irgendein Dorfpfarrer einen auf der Orgel ab. Soll das Unvermögen den Text mit zwei Stimmen gleichzeitig zu singen eine stilistische Variation sein? Wenn ja, dann hätte man es lieber sein lassen sollen. Es klingt als würden zwei betrunkene Studenten bei Singstar um das nächste Bier "singen"!
"It's my life" von den "The Issues" ist wieder etwas erträglicher und eine rock-punkige Version des letzten Hits der Jungs aus Ashburry Park.
"Never Say Goodbye" ist im Original scheiße und die Coverversion orientiert sich da am Original - ist aber wenigstens musikalisch ordentlich gemacht. Ist eben nur ein schwacher Nervsong.
Zum Abschluss durfte dann nochmal der gestörte Brice ran, der offenbar irgendwann aus der Dusche kam und auch nochmal mitmischen wollte. Wie man "Runaway" dermaßen verunstalten kann, ist mir ein Rätsel - klarer ist mir allerdings, weshalb sich Torres und Such entschieden haben die Band des Wahnsinnigen zu verlassen. Unertrögliche Kirmesorgeln, mieses Drumming und gesampeltes Klatschen!!!!! Haaaallllllooooo, was soll dieser Song hier und wer hat diesen Vogel aus der Musikerklappse entlassen? Soll er doch in der schalldichten Gummizelle Songs von Mambokurt covern und dann kann er auch gerne ständig klatschen. Unerträglich!
Insgesamt hat die Scheibe einige gute Interpretationen, was aber auch nicht erstaunlich ist, da die Songs nah am Original bleiben und die eben gut sind. Allerdings würde ich im Zweifelsfall eher zum Kauf einer Bon Jovi Best Of raten, da die echten highlights hier eher rah sind
| Thorsten Zwingelberg  | 24.03.2007  


V.A.
W:O:A - Full Metal Juke Box Vol. 1


Golden Core/Zyx, Mar. 2007


   
   
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    Diese "Juke Box" bietet fast 160 Minuten allerfeinsten Wacken kompatiblen Metal und Hardrock. Die nächsten Folgen werden dann die härteren Gangarten enthalten.
Auf diesem ersten Teil reihen sich Größen der Metalszene aneinander, deren material allesamt in Wacken den Praxistest durchgehalten haben.
Von Blind Guardian über Saxon, Hammerfall, Primal Fear, Sacred Steel, Warlord und Grave Digger, arbeitet sich die erste CD zu Rose Tattoo und Motrörhead vor. Doch der zweite Teil ist für meinen Gechmack noch gelungener, bietet diese CD doch Bands wie Nevermore, Candlemass, Morgana Lefay, Jag Panzer, Angel Dust, UDO, Helloween oder Victory.
Das ganze Teil kommt im ansprechenden Megadigipack und garantiert Stunden voller Metal ohne nerviges skippen - dies ist Metal Vollbedienung!

Wer sich eins dieser Teile sicher möchte, der sende eine Email an thorsten@wilight-magazin.de
| Thorsten Zwingelberg  | 15.03.2007  


V.A.
Hellfest Compilation Vol. Two


Zyx, Feb. 2007


   
   
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    Das Höllenfest geht in die zweite Runde. In einem ansprechenden Digipack werden 37 Songs auf zwei CDs dargeboten. Das Schwergewicht liegt auf den Vertretern der Metalcorefraktion und man kämpft sich von Unearth, über Killswitsch Engage, Caliban über Fear My Thorughts, Born From pain, Soulfly und Heaven Shall Burn hin zu noch härteren Genrevertretern, z.B. Cradle Of Filth, Napalm Death, Satyricon oder Kataklysm.
Wie man aus dieser unvollständigen Aufzählung ersehen kann, gibt es ohne Unterlass ordentlich was auf die Ohren. Die Compilation ist also ein Who is Who des Metalcore/modernen Death Metal und bietet Fans einen guten Überblick über die derzeitig florierende Szene.
| Thorsten Zwingelberg  | 27.02.2007  


V.A.
Heroes of Steel - Chapter 4


GoldenCore/Zyx, Feb. 2007


   
   
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    Die Metalhelden gehen in die vierte Runde und dieses mal reicht es sogar für eine Doppel-CD. Der "sehr beliebte Redakteur des Metal Hammer Magazins Andreas 'Metal Warrior' Schöwe"" (Zitat Labelinfo) zeichnet für die Zusammenstellung verantworlich und hat auch tatsächlich den ein oder anderen Song herausgesucht.
U.D.O.'s "24/7" ist ein geiler Opener mit viel Druck und guter Hookline. Weiter geht es mit Bands wie "Jag Panzer", "Noisehunter", "Bob Rock" oder "Doro". "Otherworld" ist mit Sicherheit der beste Song der aktuellen "Blind Guardian" und mit "Young And Useless" wird eine nette Homage an die Hannoveraner von "Thunderhead" gemacht - ohne Zweifel war deren "Killing With Style" Album eine echte Granate und daher wird hier dieser Titel zurecht wieder aus der Mottenkiste geholt.
Sehr erfreulich ist auch, dass "Unrest" mit "Go To Hell" auf der ersten CD vertreten sind. Der zweite Silberling bietet eine ebenso interessante Mischung aus Altem und Neuem wie der erste Teil des Packages: "Edguy"; "Running Wild", "Brainstorm" oder "Savage Circus" finden sich ebenso wie ältere Stücke von "Armored Saint", "Angel Dust" (obwohl mir hier "Bleed" lieber gewesen wäre), "Nevermore", "Iced Earth's" "The Hunter" und nicht zuletzt "King Of The Kill" meiner Alltime Faves "Annihilator."
Kurz und gut, "Heroes Of Steel 4" bietet kurzweiliges Hörvergnügen ohne Durchhänger und ist eine Bereicherung für jede Heavy Metal Sammlung.
| Thorsten Zwingelberg  | 03.02.2007  


V.A.
13th Street - The Sound Of Mystery 2


Zyx/Brainstorm, Dez. 2006


   
   
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    Und schon gibt es die zweite Zusammenstellung schauriger Songs für eure persönliche Düsterparty. "2 Discs To Rule Them All" beanspruchen die Macher des Samplers ganz selbstbewusst: tatsächlich bieten die zwei CDs einen Rundumschlag in der Düsterszene. Krypetria und Nitzer Ebb finden sich neben Namen wie Umbra Et Imago oder Dimmu Borgir. Funker Vogt gibt sich mit Tanzwut (feat. Schandmaul) die Klinge in die Hand, bevor Camouflage mit Motif Sky die erste CD beenden. Mit Placebo, den Deathstars, And One und Laibach geht es düster weiter, bevor Marilyn Manson den Weg für Eisheilig, Disillusion, Crematory oder Theatre Of Tragedy bereiten darf. Insgesamt also zwei CDs randvoll mit düsteren Tanzsongs, die die Herzen der gemäßigten "Vampire" höher schlagen lassen.
| Thorsten Zwingelberg  | 29.12.2006  


V.A.
WWE: Wreckless Intent


Sony/BMG, Aug. 2006


   
   
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    Sony/BMGZu meiner Zeit war ja Hulk Hogan noch aktiv und hat sich mit Leuten wie Mr. Perfect, Brutus "The Barbier" Beafcake oder "The Rockers" herumgeschlagen. Heute heißen die Wrestler anders, fette Erkennungsmelodien haben sie aber dennoch. Auf diesem Sampler gibt es 15 Bands, darunter Motörhead, die Triple H als King of Kings besingen, P.O.D., die für Rey Mysterio gereimt haben, Shadows Fall, die Rob Van Dam einen Song widmen oder Saliva, MErcy, Drive und Killswitch Engage. Neben einer handfesten Rockpartie haben auch Hip Hop bzw. R`N`B Künstler ihren Weg in den Ring gefunden, z.B. Homebwoi (etwas schwuchtelig), Desiree Jackson oder "Silkk The Shocker, der mit seinem bösen Gangsta Rap überzeugen kann - allerdings ist Three 6 Mafias "Some Bodies Gonna Get It" in meinen Augen der überzeugenste TRack aus der Nichtrocksparte dieser CD. Insgesamt eine kurzweilige Musikansammlung, die stärkere und eher durchschnittliche Songs enthält. Da ich nicht weiß, welchen Preis die Plattenfirma hier anstrebt, möchte ich keine unbedingte Kaufempfehlung aussprechen: zum Nice Price ist dies aber sicherlich eine empfehlenswerte Anschaffung.
| Thorsten Zwingelberg  | 15.08.2006  


V.A.
Crossing All Over 18


Gun/Sony BMG, Aug. 2006


   
   
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    Als die "Crossing All Over" Reihe seinerzeit in die ersten Runden ging, war es für die Macher nicht immer leicht, die ganz großen Bands für die Compilation zu bekommen. Dies sind schon lange Zeit Sorgen der Vergangenheit. Diese Doppel-CD wird mit den Grand Prix Gewinnern von Lordi amtlich eingeleitet, bevor Rammstein es mit "Mann gegen Mann" krachen lassen. Mehr denn je wird die Compilation ihrem Namen voll gerecht, finden sich doch neben "Wir sind Helden" oder "Die Happy", und "Nickelback" sogar Bands wie "Depeche Mode" oder "Apoptygma Berzerk" und "Bel B." oder "Silbermond" auf den Silberlingen. Es fehlt ein bisschen die härtere Gangart und insgesamt ist dieser Doppelschlag der tanzbaren Rockmusik stärker an dem Geschmack der breiten Masse orientiert, so dass man die CD im Grund auf jeder Alternative Party einfach durchlaufen lassen könnte. Für meinen Geschmack eine gelungene Mischung der rockigen Stilrichtungen mit deutlichem Schlag zur Moderene und Tanzbarkeit.
| Thorsten Zwingelberg  | 15.08.2006  


V.A.
Seven Gates Of Horror- A Tribute To Possessed


Stemra Karma, Feb. 2005


   
   
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    Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Erfinder des Death Metal zu Tribut Ehren kommen würden. Diese Band hat es fraglos verdient in Form einer solchen Scheibe gefeiert zu werden und wer weiß, vielleicht trägt „Seven Gates Of Horror“ dazu bei, dass sich jüngere Death Metal Fans für die Ursprünge ihrer Lieblingsmusik interessieren. Mit bekannten Namen geizt man auch nicht. Die Beiträge von Cannibal Corpse („Confessions“), God Dethroned („Satans Curse“) oder Sinister („Storm In My Mind“) sind wie eigentlich fast alle Tracks gelungen. Ausgerechnet Amon Amarth, sonst vielleicht die beste Death Metal Band momentan, sagen mir mit „The Eyes Of Horror“ nicht so zu. Vader wird die Ehre zuteil, den Track zu covern, der dem ganzen Genre seinen Namen gab: „Death Metal“ (für die jüngeren Fans: zu finden auf dem Meilenstein „Seven Churches“- Pflichtkauf!). Wenn man etwas für Death Metal und Tributalben übrig hat, kommt man an dieser Platte wohl schwer vorbei.
| Eric Ossowski  | 26.10.2005  


V.A.
The Revivalry - A Tribute To Running Wild


Remedy, Okt. 2005


   
   
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    33 Bands zollen den Hamburger Piraten von Running Wild auf zwei CDs ihren Tribut. Die Stilvielfalt reicht von traditionellen Kapellen wie Stormbringer, Paragon oder Twisted Tower Dire über thrashige Bands wie Perzonal War bis hin zu den Kneipenterroristen. Sound und musikalische Qualität der Bands sind leider sehr unterschiedlich, so dass mich nicht alle Songs wirklich überzeugen können, einiges finde ich sogar nur schwer erträglich. Allerdings erlaubt es die Fülle von Bands, eine Auswahl nach Vorliebe zu treffen. Andererseits wäre hier vielleicht weniger mehr gewesen und eine CD mit ausgesuchten Bands hätte gereicht.
| Thorsten Zwingelberg  | 10.10.2005  


V.A.
Too Legit For The Pit – Hardcore Takes The Rap


Steamhammer/Spv, Sep. 2003


   
   
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    Judgement Day dürfte bei der nachrückenden Projekt 89.0-jugend relativ unbekannt sein, da ist also nicht zu erwarten, dass eine Scheibe wie diese unweigerlich Erinnerungen an die damalige Kollaboration von Hardcore/Metal Bands und Rappern wachruft. Allerdings verhält sich die Sache hier auch etwas anders, da diesmal junge amerikanische Hardcorebands bekannte (?) Rapsongs covern, z.B. Hoods – Mama Said Knock You Out (LL Cool J), Clocked In – New Jack Hustler (Ice-T). Der Opener Express Yourself (NWA) von Stretch Arm Strong ist meiner Ansicht nach der beste Song, da er wirklich ein guter Punkrocksong mit eigener Note geworden ist, doch schon der Folgesong Deep Cover (Dr. Dree & Snoop Dogg) erinnert mich mehr an die Bremer Rapper Saprize als an eine Hardcoreband. Und so geht es auf der Scheibe weiter: einige Songs sind weiterhin hörbar Rapsongs, andere sind stark verzehrte aber unspektakuläre Hardcoresongs und nur die Minorität kann wirklich das Prädikat gelungen bekommen, wie besagter Opener oder der Schlusssong Fresh (Fresh 3 MC´s) von No Redeeming Social Value. Dennoch, wer sich gerne Radiosender wie Project 89.0 reinzieht und den Schwerpunkt nicht so sehr auf Hardcore legt, der wird an dieser Scheibe durchaus Gefallen finden. Ich selbst möchte auch nicht abstreiten, dass ich die Scheibe immer wieder gerne einlege, auch wenn ich manche Songs dann überspringe. Wie gesagt, Stretch Arm Strong sind ziemlich geil....
| Thorsten Zwingelberg  | 02.09.2003  


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We're A Happy Family - A Tribute To The Ramones


Sony Music/Columbia, Sep. 2003


   
   
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    Lang leben die Ramones ! Leider trifft dies nicht mehr zu, aber in unseren Gedanken sind Sie immer noch da. Deshalb war es an der Zeit, ein Tribute zu zeugen, was seines Gleichen sucht. Die Punkrocker aus New York, deren Werdegang vor ca. 7 Jahren ein Ende nahm, ist mit diesem Werk ein Denkmal gesetzt worden. Eine sehr bunte Mischung von den bekanntesten Bands hat sich einberufen gefühlt, diese Legende zu ehren. Red Hot Chili Peppers mit „Havana Affair“, Rob Zombie „Blitzkrieg Bob“ (Debüt Single aus dem Jahre 76 und einer meiner Favoriten), Metallica „53rd & 3rd“, U2 „Beat On The Brat“ (Klassiker schlechthin), Marilyn Manson „The KKK Took My Baby Away“ (wunderschön), Green Day „Outsider“, Garbage „I Just Wanna Have Something To Do“ und der Oberhammer von der Oberhammer Band KISS „Do You Remember Rock ´n Roll Radio“. Natürlich sind noch weitere 8 Bands vertreten und es einfach ein Genuss, diese Umsetzung miterleben zu dürfen. Als Autofahrer Mucke genial, als Lautstärke Test Cd @home ein absolutes MUSS. Abgerundet wird die Compilation durch einen optischen Augenschmaus von Rob Zombies Feder und einem Digipack.
| Marcel Huebner  | 02.09.2003  


V.A.
Made@Night An anti-pop collection vom Bärenklau Verlag


Bärenklau Verlag, Feb. 2003


   
   
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     Hier gibt es eine Zusammenstellung von diversen Künstlern aus Amerika und Deutschland. Alle Bands sind auf www.mp3.com zu finden. Mit von der Partie sind u.a die elektronischen Agent A, Die spirituellen Beyond The Shattered Mirror, die akustischen Animus Mundi, elektronischen Spies In The Wires oder auch das Soloprojekt Das Ramonium, um nur einige von diesem Sampler zu erwähnen. Insgesamt 13 aussergewöhnliche Bands, die man zwar nicht in die Metal Schiene mit aufnehmen kann, durchaus aber sehr interessant rüber kommen. Die CD gibt es bei: Bärenklau Verlag, Jörg Martin Munsonius, Koalabärweg 2 in 1672 Bärenklau oder auf http://baerenklau.tripod.com
| Marcel Huebner  | 03.02.2003  


V.A.
Deathophobia VII


(Earth A.D.), Feb. 2003


   
   
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    Die Kollegen aus München warten mittlerweile mit der siebten Folge des Deathophobia-Samplers auf. Auf zwei CDs präsentieren sich 32 Bands verschiedenster harter Gangarten, darunter altbekannte Acts wie Cruzified Whore, Blackend oder Desolation. Das Teil kommt in einem fetten Klappcover-Digipak mit zwei Booklets, in denen sich jede Band kurz presentieren kann. Mir persönlich gefällt die zweite CD besser, da es mehr Abwechslung gibt. Man kann aber getrost die Beschreibung des Labels übernehmen, in der es heißt, dass die CD einen schönen überblick über die Szene 2001 bietet. Bestellen könnt ihr das Teil bei Earth A.D. Records, Schwere Reiter Str. 35, Haus 2, 80797 München, info@earth-ad.com, www.earth-ad.com
| Burkhard Becker  | 03.02.2003  


V.A.
Made In Germany


(Zyx), Feb. 2003


   
   
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    Da haben die Leute von Zyx mit der Unterstützung des Musikexpress mal eben eine Doppel-CD mit Bands, die ihrer Meinung nach wichtig und repräsentativ für die deutsche Musikszene sind, zusammengestellt. Na ja, kann man da nur sagen. Die erste CD mit Rammstein, Guano Apes, Phillip Boa, Scorpions, den Toten Hosen oder den Rainbirds hat ja noch einiges Hörenswerte zu bieten, auf CD zwei wird es für meinen Geschmack aber schon recht dürftig. Wer allerdings auf Ton, Steine, Scherben, Einstürzende Neubauten, die Goldenen Zitronen, Karat oder die Puhdys steht, wird auch hier glücklich werden. Insgesamt gibt es 36 Songs aus den unterschiedlichsten Teilen der Republik, verschiedenen Jahrzehnten und Stilrichtungen. Eigentlich eine gute Idee und vielleicht für den ein oder anderen eine interessante Anschaffung. Mir sind zu wenig gute Songs drauf.
| Thorsten Zwingelberg  | 03.02.2003  


V.A.
A Tribute To Accept


(Nuclear Blast), Feb. 2003


   
   
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    Auch Jahre nach ihrem wohl endgültigen Ableben haben die deutschen Schwermetaller von Accept noch mehr als genug Anhänger. Einige davon befinden sich in den 16 Bands, die von Nuclear Blast auf diesem Tribute-Sampler verewigt wurden. "Fast As A Shark" von Witchery eröffnet die ganze Chose, etwas seltsam mutet der U.D.O.-Beitrag an, ist es doch fast, als würden sich Accept hier selber covern. Breaker präsentieren den gleichnamigen Song, allerdings recht getragen. Disbelief´s "Dogs On Leads" weiß zu gefallen, ebenso wie Godgory´s düstere Variante von "Princess Of The Dawn". Beiträge von Tad Morose, Agent Steel, Darkane, Therion, Rough Silk oder Darkseed sorgen für genügend stilistische Abwechslung, was ja bei solch einem Sampler nicht immer der Fall ist. Abgeschlossen wird das Ganze dann von "I´m A Rebel" von den Rock ´n´ Roll Stormtroopers. Einzig offene Frage bleibt, warum Kollege Kuchenbecker hier keinen Beitrag beigesteuert hat.
| Burkhard Becker  | 03.02.2003  


V.A.
To Magic 2


Prophecy Productions, Sep. 2001


   
   
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    Hat sich eigentlich im Hause Prophecy Productions seit Herbst 1999, als der erste Teil des „To Magic“-Samplers erschien, viel getan? Diese Frage mag sich sicherlich manch einem stellen, der den hier zu besprechenden zweiten Teil mit dem ersten vergleicht. Vorschnell mag ein klares ‚Nein‘ erklingen, wenn in Anbetracht gezogen wird, dass über ¾ aller damals enthaltenen Bands auch heuer wieder vertreten sind, davon sogar drei Interpreten mit identischen Songs. Doch beim zweiten Hinsehen und Nachdenken, wird langsam deutlich, dass gerade hier das Geheimnis, das Prophecy von so vielen anderen Labels unterscheidet, offen zu liegen scheint. Die Qualität und Einzigartigkeit der eigenen Künstler ist oberste Tugend und grenzt Prophecy Productions ganz klar von manch anderer marktüberflutender Plattenfirma ab. Ist also nun viel passiert? Ich denke schon, zumindest einiges. Zum einen wären da äußerst interessante und in Insiderkreisen höchst angesehene Neu-Signings wie Dornenreich, Canaan, Orplid und :Of The Wand & And The Moon: zu melden, von denen besonders die Erstgenannten ihrem Label einen ungeheuren Popularitätsschub verpasst haben dürften. Ferner darf der Hörer staunend begutachten, an welch fantastische Küsten Bands wie Paragon Of Beauty oder Autumnblaze nach ihren ersten Alben dank kreativer Grenzenlosigkeit gespült worden sind. In seiner Gesamtheit zeigt „To Magic 2“ das Label einmal mehr als stilistisches Chamäleon, dessen Grenzen einzig und allein in der Ausdrucksfähigkeit der verpflichteten Musiker zu liegen scheinen. Für den lechzenden Fan dürften letztendlich lediglich die noch unveröffentlichten Stücke von Orplid, SOTS (ehemals Sun Of The Sleepless) und Bethlehem von Interesse sein, jedoch glaube ich auch nicht, dass dies die avisierte Zielgruppe ist. Nein, „To Magic 2“ ist vielmehr für den noch nach emotionaler Erfüllung durch Musik Suchenden gedacht, der sich mit dieser Compilation einen äußerst kostengünstigen überblick (ca. 10 DM bei sämtlichen gängigen Mailordern) über die zur Zeit wichtigsten Bands des Labels und somit einer etwaigen Seelenheimat machen kann.
| Stefan Belda  | 13.09.2001