Diese Band weisst uns schon durch ihr Front- und Backcover den Weg und zeigt wo musikalisch bei ihnen der Hammer hängt. „Catharsis“ hält vier Songs für euch bereit, in denen sich dieser Vierer dem Death Metal-lastigen Black Metal verschrieben hat.
Bei The PiBone Project handlet es sich um ein Soloprojekt von Christoph Piasetzki aus Hamm, der mit Hilfe einiger Gastmusiker "Till The End" verwirklicht hat.
Auch die 1991 im Schwarzwald ins Leben gerufene Combo The Prior’s Diary weiß mich mit ihrer ersten CD „Harlekin“ zu beeindrucken. Zwischen Gothic und Death Metal hat das Quintett eine eigene Nische gefunden, in welcher sie mal aggressiv mal melancholisch Mut zu Experimenten beweisen.
Soll ich das jetzt lustig oder asozial finden? Ich schwanke noch und ich nehme mal an, das ist auch so gedacht. Die Musik ist sehr schwer zu beschreiben. Zwar besitzt sie einige Death Metal Einflüsse, ohne jedoch echter Death Metal zu sein.
Keine Ahnung, ob diese Maxi mit 3 betitelt ist, weil sich auf ihr drei Songs befinden oder ob das andere Gründe hat. Der erste Song „Opposite“ ist eine Mischung aus knalligem Rotzrock und Sentenced Anleihen, geht auf jeden Fall gut nach vorne los.
Wow, ich war sehr überrascht als ich diese Scheibe das erste Mal zu hören bekam. Ich konnte zunächst erst einmal gar nicht glauben, dass es sich hierbei um eine Demo-CD handeln sollte, dermaßen professionell ist das Songmaterial dieser Düster Rocker.
Eigentlich ist es eine Schande, solch eine CD auf unseren “Eigenproduktionen” Seiten zu featuren, da sie in Punkto Songwriting, Aufmachung und Produktion locker die Hälfte der über Plattenfirmen herausgegebenen Releases dieser Ausgabe hinter sich lässt.
Laut Info besteht diese Band aus der Nähe von Darmstadt seit ´96 und könnten dem ein oder anderem von euch vom Hommage To The Gods Sampler von Drakkar Records bekannt sein, auf dem sie mit dem Sodom Song Agent Orange vertreten waren.
Nogbold´s Palace haben sich dem wirklich bösen Black Metal verschrieben. Aber nicht das was ihr jetzt denkt. Die sieben Stücke auf diesem Werk sind allesamt Märsche voller Aggressionen und Hass.
Mensch, da frag ich mich doch wie so eine grandiose, starke Band auf einmal ohne Label da steht. Waren die Jungs doch noch bis zu ihrem letzten Werk „...
N.R.G. legen auf ihrer 6 Song (+Intro) CD in guter alter Bay Area Thrash Tradition der Jahre ab 1985 ab. Der Gesang ist ziemlich hoch, die Mucke ist dafür eher straight und rauh. Hervorragend ist auch die Produktion, die denen der alten Helden seht ähnlich ist.
Bin ich eigentlich der Einzige, der die Schweden Gates Of Ishtar vermißt? – Zum Glück kann dem Abhilfe geschaffen werden, schlagen die Münsteraner von Mourning Caress doch in dieselbe Kerbe wie besagte Schwedentod-Legende.
Mit dieser 25 minütigen CD haben wir mal wieder etwas für alle Freunde des gepflegten Metals in der Schnittmenge zwischen Heavy und Thrash Metal. Das Plus dieser Veröffentlichung ist mit Sicherheit das Songwriting. Die Songs sind geradlinig gehalten und gehen gut ins Ohr.
Obwohl Jack L. (ziemlich bekloppter Name, oder?) eigentlich nicht unbedingt „meine Musik“ spielen, muß ich dem Debüt der Band, einen ungeheuren Abwechslungsreichtum bescheinigen, welcher sicherlich vor allem von der beachtlichen technischen Versiertheit des Quintetts erzeugt wird.
IMNA, was soviel heisst wie In Mute Nostrile Agony, spielen auf ihrem Demo treibenden, groovigen, manchmal auch funkigen, harten Metal irgendwo zwischen Thrash und Hardcore.
Die CD beginnt mit düsterem , schleppenden Black Metal mit einer finsteren hallschwangeren Sprachstimme, die etwas wie auf dem Septic Flesh Debut klingt. Weiter geht’s mit dem schnellen „Berserks“. In dieser Machart geht es dann auch weiter.
HMMMM, das was die Traumtaucher hier vorlegen ist nicht mein Fall. Beim Ersten durchlauf kam mir gleich das Wort Studentenrock in den Sinn, was für mich kein Kompliment ist. Es gibt schon rockige Gitarren und ab und zu auch dreckige Vocals aber das ganze bleibt doch sehr brav.
Ihr werdet es nicht glauben, aber was der Titel „Unter dem Banner kalter Nordwinde“ verspricht, wird von Drautran in fast spielerisch erscheinender Leichtigkeit in acht phantastische Songs manifestiert.
Disinfect aus Ludwigsburg, haben sich dem Death Metal verschrieben. Dieser wird souverän a la Immolation runtergeprügelt. Dabei gehen die fünf sehr erfrischend abwechslungsreich zu Sache. Die extreme Stimme ist sicherlich Geschmackssache paßt aber hier gut zur Mucke.
Das einzige was auf dieser CD fehlt ist der Name eines Recordlabels. Eine fette Produktion und super Aufmachung, lassen keinen Unterschied zu Namenhaften Größen des Genres feststellen.
Die ersten Minuten machen bereits klar, dass diese Band auf dem Grad zwischen Metal und Prog balanciert und Sänger Stefan Deeg erinnert nicht selten an den Kollegen von The Flood oder anderen Genrebands.
Der Bandname läßt bereits Düsteres ahnen, wohingegen der Albumtitel eher an Schwedentot aller In Flames erinnert. Während dann Hell Em All durch die Boxen läuft, wird schnell klar, dass man sich wohl eher an Bands wie Darkseed orientiert.
Dreamland wurde bereits im letzten Jahrtausend aufgenommen und dementsprechend traditionell gestaltet sich auch das Songmaterial des Quartetts. Songtitel wie The Warrior (Pt.I-Heaven & Blood; Pt.II Follow the King), Tears of the Rainbow oder Guardian of the kings.
In Leipzig wird man ja gerne von harmlos wirkenden Passanten beim Einparken grundlos beschimpft, doch diese Erfahrungen will ich beim Bewerten der 4 Songs der Jungs mal beiseite lassen.
„Der CD-Sampler mit Democharakter !“ Also besser kann man den Nagel wohl kaum auf den Kopf treffen. Der Sound vieler Aufnahmen erinnert oft wirklich an die klassische Proberaum oder HDJ Aufnahme, die dann auf edingbeschmierten Tapes und mit selbstgemaltem Cover für DM 5 den Besitzer wechselte.
The Sixth Incubator ist die neue Band von Ex-Incubator Sänger Chris Mummelthey, der mit der Ausrichtung seiner ehemaligen Band scheinbar nicht mehr so zufrieden war und nun der Death Metal Gemeinde zeigen will, was ´ne Harke ist.
Lowlife sind aus einer Lerngruppe der Musikschule Salzgitter hervorgegangen (und sind dort auch noch aktiv) und haben sich als Band (wenn auch unter diversen anderen Namen, so hiess man zwischendurch auch schon mal „Grumpy Old Men“) im Frühjahr 2001 zusammengetan.
Obwohl Engrained aus der Gegend kommen, hab ich sie aus den Augen verloren, seit der ´93 veröffentlichten „Carprcious“ hab ich nix mehr von ihnen gehört. Als sie jetzt als Support von Peter Pan Speedrock spielten , haben mich die Jungs völlig überzeugt.
Wenn eine Band den ersten Song mit dem gegrunzten Wort Thrashbeginnt, hat sie eigentlich ohnehin schon fast gewonnen. Die Jungs aus Melle zeigen aber auch in ihren Songs, wo der Hammer hängt.
Heinrich der Löwe würde sich angesichts solch gottloser Musik sicherlich im Grabe drehen. Das Trio aus der Löwenstadt zerschmettert gnadenlos alles, was sich vor ihr aufbaut. 5 Songs voller Energie, Hass und Aggression.
Mystisch, mystisch... auf ihrem Erstlingswerk besingen die Italiener Aisling die keltischen Wurzeln ihrer Heimatstadt Triest. Sehr ordentlich gemacht, mit für eine Eigenproduktion vorbildhaftem Sound und vor allem zu Beginn des Albums noch eingängigen, guten Songideen.
Da sich niemand gefunden hat, der die CD kompetent besprechen könnte und der Redaktionsschluss immer näher rückt, muss ich also hier besagten Advocatus Diaboli spielen und euch versuchen die Musik der Aschaffenburger schmackhaft zu machen.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Unsere schwarzlilanen Freunde veröffentlichen aus Promogründen nach ihren Debüt Album Evenflow aus dem Jahre 2001 nun eine unverkäufliche drei Track EP.
Eine so ungewöhnliche Stilmixtur wie sie Dark Man Shadow spielen, hab ich noch nie gehört. Es ist zwar sehr gewagt, was sie machen, ich finds dennoch äusserst gelungen und weiss Gefallen dran zu finden. Tja, was machen sie denn nun fragt ihr euch. Ok, sie spielen Gothic Thrash.
Crucified Whore aus Hannover behaupten von sich selbst, dass sie Black Symphonic Art spielen. Dem kann ich nur zustimmen. Auf ihrem neuesten Demo prästenieren uns die vier Jungs eben genau diese Sparte von Musik.
Conjuring spielen auf ihrem 3 Track-Demo einfach nur Metal. Am Mikro steht hier eine Frau, die sich aber recht gut macht und gesanglich sich gut dem ganzen Konzept eingliedert.
Unsere Hildesheimer Chateau haben uns mit neuem Material bescheert. Nach der Maxi CD „Starlight Ecstasy“ kommt nun „Apperance“. 4 Tracks sind auf der neuen CD zu hören. Wiedereinmal ein Werk das man sich durchhören muß. Leider sind die Songs nicht mehr so druckvoll.
Das ist wirklich mal ein Klopfer allererster Güte! Diese Band schafft es auf ihrem Longplayer tatsächlich, atmosphärischen Black Metal mit ruhigen Parts zu kombinieren, ohne sich dabei auch nur ansatzweise hinter Szenegrößen wie Dimmu Borgir verstecken zu müssen.
Hinter Ardulph Ardebahr Wald verbergen sich keine geringeren als der unglaubliche A. A. Wald, seines Zeichens Verscheucher von Leuten, Suppenkasper, Hans guck in die Luft, Trübsalbläser, Spielverderber und Petze, und der gar garstige N. S.
Da staunte ich nicht schlecht, als ich diese erstklassige Demo CD in meinen Player schob. Nach einem wunderschöne Intro folgt mit „Raven“ der erste Song mit einem Touch von My Dying Bride.
Bei diesem ersten Versuch wird aber nicht nur der Himmel in Flammen gesetzt, da wird alles abgefackelt, was sich in den Weg stellt. Wütenster Black Metal aus dem Bundesgebiet. Der Sound dieses ersten 5 Track Werks ist noch nicht ganz perfekt, aber okay.
Was zur Hölle ist das? Heilige Mutter der gesegneten Beschleunigung verlass mich nicht!
Ihr dachtet Zimmer’s Hole wären bekloppt? Vergesst es! The Wicked schmeissen wirklich so ziemlich alles über den Haufen was ich jemals gehört habe.
Es ist schon erstaunlich, dass es die Kanadier um Supergitarrist Jeff Waters immer wieder schaffen, trotz ständig wechselnder Sänger immer wieder homogene Alben aufzunehmen, die immer wieder typisch Annihilator sind.
Nachdem mich Illdisposed recht enttäuschten, hoffe ich mit dem nächsten dänischen Act eine bessere Kapelle begutachten zu dürfen. Und wahrlich, Mercenary sind wirklich ein gelungener Ersatz für meine Frustration. Sehr dunkel, melodisch und aggressiv.
Als ich mir den „Heretic Song" zum freien Download heruntergeladen hatte, um zu erfahren, was ich auf dem Longplayer zu erwarten hatte, staunte ich nicht schlecht. Ein solch böses, hartes und genial umgesetztes Album hätte ich in den kühnsten Träumen nicht erwartet.
Erstmals live auf dem Wave Gotik Treffen gehört, stürzte ich mich neugierig auf das bereits vierte Werk der österreicher. Das Intro ist wohl das fetteste, was ich bis dato gehört hatte.