Solitude Aeturnus - Alone

CD Reviews, Solitude Aeturnus - Alone

  • Erstellt am: Dienstag, 12 Dezember 2006
  • Label: Massacre
  • V.Ö.: 12 Dezember 2006
  • Bewertung: Solitude Aeturnus - Alone
  • Redakteur: Bernd Wäsche

Viel zu lange acht Jahre haben sich die Texas-Doomer Zeit gelassen, um ihr neues Studioalbum fertig zu stellen. Mancher wähnte die Band sicher schon unter den Toten. Doch nun sind sie wieder mit einem neuen starken Album am Start.

Gottseidank, möchte man meinen, zählten Solitude Aeturnus zu den besten Bands, die es verstehen Doom mit Power Metal Elementen zu verbinden, wobei besonders der herausragende Gesang von Robert Lowe besticht. Im direkten Vergleich zu dem Vorgängerwerk Adagio regieren aber gerade auf diesem neuen Album die tollenSongs, man merkt den langen Entstehungsprozess dieser Werke. Ganz sicher sind hier einige der besten Songs überhaupt von Solitude zu hören. Der orientalisch anmutende Opener „Scent Of Death“ erschallt unheilvoll und gibt mit 9 Minuten und 48 Sekunden den Ton des Albums perfekt vor. „Waiting For The Light“ ist dann Solitude Aeturnus pur, wie man die Powerdoomer kennt und liebt, starke Riffs, Epik und Dramatik und dieser unglaubliche Gesang! „Blessed Be The Dead“ klingt dann nach Tristesse und Hoffnungslosigkeit in Reinkultur, wohingegen das flottere „Sightless“ mit einer gehörigen Candlemass-Schlagseite zu überzeugen weiß. „Upon Within“ baut dann wieder eine derart typische Stimmung auf und weiß mit genialen Melodien zu überraschen, wie es nur diese Band kann. Da auch der Rest dieses Albums restlos zu überzeugen weiß („Tomorrows Dead“ ist einfach nur überragend!) gibt es hier eine ganz klare Empfehlung.