Supreme Carnage - Morbid Ways To Die

CD Reviews, Supreme Carnage - Morbid Ways To Die

Ach, was tut Beständigkeit in diesen all zu flexiblen Zeiten gut. Gerade wenn nicht nur der Stil sondern auch die Qualität beibehalten wird.

Zweieinhalb Jahre nach ´Sentenced By The Cross´ liegt nun der Nachfolger vor. Weiterhin zocken die Münsteraner Death Metal, der sich in aller Regel im Midtempo bewegt. Das  Quintett garniert die fetten Riffs (Das Anfangsriff von ´1008 Pints of Death´ hat die Energie von PRO PAIN Großtaten) immer wieder mit gelungenen Melodien, die aber nie lasch klingen. Selten, wie beim Titeltrack, haben sie sogar einen gewissen Black Metal Einschlag. Das Gros der Melodien erinnert mich eher an BOT THROWER oder GOREFEST. Auch das neue Album überzeugt mit jeder Menge Wucht und klingt auch in simpler gehaltenen Songs wie ´Lies Of The Civilized´  immer kraftvoll und nie stumpf. Sänger Jorge gehört für mich weiterhin zu den besten einheimischen Shoutern und hat mal wieder einen exzellenten Job gemacht. Die Produktion ist genau richtig für diese Mucke. Der Sound ist fett und erdig.

Warum mehr Worte machen? ´Morbid Ways To Die´ ist eine überzeugende Death Metal Walze ohne Schick und Schnack, die dem Bandnamen alle Ehre macht. Alle Booker der inzwischen vielen kleinen feinen Festivals härterer Gangart sollten sich die Band spätestens für das nächste Jahr auf den Zettel schreiben.

Line Up

Acker - Guitars
Dragoncolmont - Vocals
Mirko - Drums
Nova - Guitars
Jones - Bass

Tracklist

1. The Fire Prevails
2. Morbid Ways to Die
3. Lies of the Civilized
4. The Word is Lost
5. You Die Alone
6. Base Motives
7. The War of Ages to Come
8. 1008 Pints of Death
9. Fountain of Suffering