Die Schweden sind mittlerweile seit gut 10 Jahren in der Szene unterwegs und haben uns in erfreulich kurzen Abständen mit gutklassigen Heavy Metal Alben gefüttert, zuletzt stand ein Best Of Album an.
Willkommen zur Testamentseröffnung einer der gradlinigsten Metalbands des hohen Nordens: Astral Doors. Was 2002 fast mit Projektcharakter began, entwickelte sich bald zu einem gefragten Melodieexport aus Schweden.
Dass das Power Metal-Genre stagniert wird kaum einem aufgeschlossenen Hörer entgangen sein. Nun erwartet man gerade von Bands aus diesem Bereich mit Sicherheit nicht, das Rad neu zu erfinden.
Nach dem (für Blind Guardian Verhältnisse) doch recht durchwachsenen “A Night At The Opera” Album, kann der neue Output “A Twist In The Myth” doch mehr überzeugen. Die spannende Frage vor diesem Abend war also, wie sich die neuen Songs in die Setlist der wohl besten Live Band in diesem Bereich einfügen würden. Doch erstmal waren im schon sehr gut gefüllten Capitol Astral Doors an der Reihe.
Nach "Of the Father and the Son" und "Evil is Forever" melden sich die Schweden um Gitarrist Joachim Nordlund bereits mit einem dritten Longplayer zurück: Astralism.