Wacken Open Air 2018 (29 Jahre)

  • Ort: Wacken
  • Besucher: 75.000
Wacken Open Air 2018 (29 Jahre)
Was macht man am Mittwoch Abend beim WOA, wenn auf den großen Bühnen noch nichts läuft? Man geht in die Kirche! Und zwar dieses Mal zu DORO! Nach anfänglichen Problemen überhaupt Zutritt in die Wackener Kirche zu bekommen, konnte eine kleine Twilight Delegation dann doch noch die inzwischen traditionelle Unplugged-Einlage ins Auge und Gehör fassen. Wo schon eine Tarja Turunen gestanden hat, hatte nun DORO samt Band geladen und die Fans standen den Treppenaufgang zur Kirche bis runter auf die Straße. Leider zu spät in der knüppelvollen Kirche angekommen waren wir uns nicht so sicher, ob irgendwo evtl. die Aufgussöfen einer Sauna versteckt wurden und der Temperaturregler auf 90 Grad gedreht wurde. Es dampfte vor Schweiß und der lief komplett überall runter. DORO war wie immer gut gelaunt und ließ sich von diesen Nebensächlichkeiten nicht beirren. Abgesehen von der etwas überdrehten Lautstärke (unplugged ist ja bekanntlich nicht immer unplugged...) war es ein Hochgenuss direkt neben DORO und der Band stehen zu dürfen. So konnten wir noch 5 von insgesamt 9 Songs genießen. „Für immer", „East meets west", True as steel", „It cuts so deep" und "All we are" waren somit die ersten Live-Songs dieses WOA .

Zur besten Spielzeit enterte DANZIG am Donnerstag Abend die Faster-Stage. Ich konnte den Altmeister 2013 bereits auf dem WOA sehen und hören. Bei seiner letzten Vorstellung hatte er Doyle mit einer special MISFITS-Show im Gepäck. Dieses Mal wurde vom WOA-Veranstalter die 30-jährige Jubiläumsshow angekündigt. Zu Ehren des ersten Albums „Danzig" von 1988 mit dem legendären Hit „Mother". Und so sollten insgesamt 15 Songs den Weg in die Ohren der Fans finden, von denen 5 vom besagten Debutalbum stammten. „Not of this world", „Twist of cain", „Am I Demon", "She rides" und "Mother". Bei einer Spielzeit von 1 Stunde und 15 Minuten war es sicherlich nicht einfach einen guten Mix aus 30 Jahren zusammenzustellen, was aber offensichtlich gelang , obwohl der Fokus auf den ersten beiden Alben lag. Den Fans hat es gefallen. Auch wenn Glenn Danzig stimmlich nicht mehr auf der Höhe ist hat seine Band das eine oder andere gesangliche Defizit quasi spielerisch ausgeglichen.

AMORPHIS hatten mit „Queen of time" ein frisches Album im Gepäck, weshalb die Vorfreude für mich groß war. Und so ging auch gleich mit dem Opener „The Bee" vom aktuellen Album los. In sengender Mittagssonne wo sämtliche Lichteffekte nicht so richtig zur Geltung kamen, wurden 11 Songs dargeboten, die  hauptsächlich vom „Queen of time"- und „Under the red cloud"-Album kamen. Dabei waren „The golden elk", „Daugther of hate" oder „Death of King", um nur einige zu nennen. Mit „The Castaway" gab es dann auch einen Klassiker vom legendären „Tales from the thousand lakes"-Album auf die Ohren. Mit „House of sleep" ließen die Jungs ihr Set von einer Stunde eher ruhig ausklingen. Job well done!

Dass Daniel WIRTZ kein Neuling im Musikbusiness ist dürfte seit seinem Engagement bei „Sub7even" bekannt sein. Dass er aber als Solokünstler bereits seit 11 Jahren unterwegs ist und nun mit seinem neuen Album „Die fünfte Dimension" nach Wacken kommen würde, hätte vermutlich nicht jeder auf seiner Playlist gehabt. So fand sich Freitag um 14 Uhr ein Teil der Twilight-Crew im großen Zelt vor der WET-Stage ein. Ein super sympathischer und gut gelaunter Daniel Wirtz begeisterte das Publikum hauptsächlich mit Songs vom neuen Album. Die gerade laufende Tour trug ihr Übriges dazu bei, dass die Band perfekt eingespielt war. Die kleine sozialkritische Ansprache von Daniel wurde vom Publikum begeistert und mit viel Jubel aufgenommen und machte ihn umso mehr zum Sympathieträger. Nach extrem kurzen 45 Minuten hatte Daniel neben der Bühne auch sofort die Zeit für ein paar Selfies und bedankte sich noch einmal persönlich. Fazit: Das hat alles richtig Spaß gemacht!

Eine Band auf die ich mich immer wieder freue ist zweifelsohne IN FLAMES. Die Schweden haben in den letzten Jahren einen Stilwechsel wie fast keine andere Band hinter sich. Nachdem Peter Iwers und Daniel Svensson die Band in den letzten Jahren verlassen hatten, war es rund um Anders Friden und Björn Gelotte nicht leise geworden und viele Fans haben den alten Zeiten nachgetrauert. Für mich als Fan der ersten "richtigen" Stunde, also 1996 (-;, tut das keinen Zwang ab. Die Band hat live immer noch einen absoluten Macht Status und bringt es immer wieder nach Wacken und zu den 100.0000 Zuschauern. Die Lichtshow war auch dieses mal ein absolutes Ereignis. Nach dem leichten Start von "Delight in Anger" folgte der Kracher "Could Connected", spätestens zu diesem Song war die Masse startklar für fast 1 Stunde melodic Death aus dem Norden. Der Keyboarder "Niels Lielsen" war kaum zu sehen und es war schön, dass die Töne von "Fear is the weakless" nicht aus der Dose kamen. Auch "Paul Bryce" der ebenfalls schon beim Rock Harz Festival auf der Bühne stand, machte seine Sache prima. Die Stimmung war ausgelassen und bei dem Wetter hat es dieses mal auch Spaß gemacht. Beim letzten Mal konnte man durch die Schlammmassen kaum springen :-). Nach einer kleinen Ansprache folgte dann aber auch der jahrhundert Song "Only for the weak" und die Party ging jetzt erst richtig los. Ich hoffte nur das die Stimme durchhält, denn Anders hatte etwas Probleme damit. Für mich hätten die Jungs ruhig noch länger spielen könne, aber da sie alle zwei Jahre so oder so dabei sind, freue ich mich auf das neue Album und der nächsten Liveshow.


2016 hatte ich bereits das Vergnügen, die auf 80er Jahre GlamRock getrimmten STEEL PANTHER auf dem heiligen Acker zu begutachten. Damals empfand ich die Band als interessant, da man erkennen konnte, dass die Herrschaften sich selber nicht ernst nehmen und einfach nur gutes Entertainment abliefern und nebenbei noch hervorragende Musiker sind! Jetzt, 2 Jahre später, wollte ich mal schauen, was es evtl. Neues geben würde. Leider nicht viel! Die meisten Songs kamen vom „Feel the steel"-Album und wurden in gewohnter Poser-Manier gerockt. Sänger Michael Starr hatte scheinbar vor der Show „Quasselwasser" getrunken und auch Gitarrist Russ „Satchel" Parrish stieg permanent auf den Sabbel-Zug auf und musste dem werten Publikum irgendwie erklären, dass das böse „F....."-Wort scheinbar ein elementarer Bestandteil des Kalifornischen Wortschatzes ist. Zur Mitte des Sets wurden dann wie bei jeder Show zu „17 girls in a row" einige Damen aus dem Publikum auf die Bühne gebeten, um natürlich oben blank zu ziehen. Beim nachfolgen „Gloryhole" blieb dann auch noch eine Dame auf der Bühne, von deren Aktivitäten selbst Michael Starr etwas verwundert erschien, bis sie dann von der Security freundlich von der Bühne begleitet wurde. Nach 12 Songs endete die Show mit „Party all day". Bei 1 Stunde und 15 Minuten Spielzeit wären sicherlich noch mehr Songs drin gewesen, was aber offensichtlich aufgrund der Sabbelei nicht geplant war.


HELLOWEEN als Headliner...gabs schon mal in Wacken. HANSEN AND FRIENDS auch. Michael Kiske mit Avantasia ebenfalls. Aber die Version „Pumpkins United" noch nicht.....Und hier wurde klar, was es bedeutet ein Headliner zu sein. Nicht nur die Tatsache, dass Helloween mit allen jemals vorhandenen Sängern auf der Bühne standen, sondern auch ein Programm von 2 Stunden und 30 Minuten abfeuerten, vor dem die Jungs ganz offensichtlich selber Muffensausen hatten. Der Schwerpunkt lag dabei auf den beiden „Keeper"-Alben, sodass es mit „Halloween" und „Dr. Stein" losging. Dass nach diesen zwei Songs bereits eine Comic-Film-Einlage von den Kürbisköpfen „Seth & Doc" folgen musste, verstand glaub ich niemand so wirklich, zumal es auch etwas albern rüberkam. Aber für etwas Slapstick und Quatschmacherei waren sich die Jungs bekanntlich noch nie zu schade. Es folgte ein bunter Mix von Songs, bei denen sich Kiske und Deris abwechselten und auch Parts des jeweils anderen übernahmen. Mit einem Medley von „Starlight/Ride the sky/Judas" sollte auch Kai Hansen nicht zu kurz kommen und konnte wie in alten Zeiten gleichzeitig an der Gitarre und am Mikro zeigen, dass er es noch locker drauf hat. Der emotionalste Moment der gesamten Show war für mich das Tribut für den 1995 verstorbenen Ingo Schwichtenberg, der die beiden „Keeper"-Alben mitprägte. Direkt nach seinem eigenen Drumsolo leitete Dani Löble  persönlich mit einer alten Liveaufnahme von Ingo dessen Drumsolo ein und spielte teilweise simultan zum Video mit. Eine tolle Geste der Band, ihren alten Drummer zu ehren. Mit 2 weiteren „Seth & Doc" Einlagen, die der Band immer eine Verschnaufpause boten und einer Songauswahl, die nicht besser hätte sein können, wurde nach 18 Songs die erste Zugabe eingeläutet: „Invitation", „Eagle fly free" und das 13 minütige „Keeper oft he seven keys". Aber damit nicht genug. In Zugabe Teil 2 konnte sich Sascha Gerstner mit einem Gitarrensolo nochmal so richtig austoben und mit den Evergreens „Future world" und „I want out" wurde das Set beendet. Auch wenn die beiden Alben „Pink Bubbles go Ape" und „Chameleon" komplett ausgeklammert wurden, war ansonsten alles dabei, was das Helloween-Fans-Herz begehrt. Ein denkwürdige Mega-Show, mit einer mega Videoleinwand, die so schnell keine Band toppen wird.

Am Freitag haben Unzucht ihr Wacken-Debüt zum Besten gegeben. In der brütenden Mittagshitze hatten sich schon knapp eine Stunde vor Beginn des Konzerts viele Menschen vor der Wackinger-Stage versammelt, um den allerersten Wacken-Auftritt der Jungs erleben zu können. Unzucht hatten zwei Songs ihres neuen Albums „Akephalos“ dabei – „Nela“ und „Nur die halbe Wahrheit“, die laut von den Fans mitgesungen wurden. Immer wieder stockte Sänger Daniel Schulz der Atem. „Wie geil ist das denn bitte?!“ Er wirkte überwältigt und ihm war anzusehen, dass er gerührt war. Trotz der Hitze haben sowohl Band, als auch die Fans alles gegeben. Erstaunlich fand ich, dass ein paar Fans laut eigener Aussage nur wegen Unzucht zum WOA gekommen seien und tatsächlich habe ich einige Gesichter gesehen, die ich bereits von Konzerten der Band kannte. Ich hoffe, dass das erste Mal nicht das letzte Mal gewesen ist.

Freitagabend war es dann endlich mal wieder Zeit für den Auftritt meiner absoluten Lieblingsband: Die Symphonic-Metal-Band Nightwish, die in altbekannter Manier den Acker zum Beben brachten. Sängerin Floor Jansen hatte ihr neues, eigens für sie angefertigtes Bühnenoutfit an, welches an eine Mischung aus Kriegerin und Prinzessin erinnert. Während des gesamten Auftritts waren die Strapazen der Hitze des Tages nicht mehr zu spüren. Die Fans klatschten und sangen, als gäbe es kein Morgen mehr. Der riesige LED-Bühnenhintergrund wurde von der Pyroshow perfekt ergänzt, was einige Gänsehautmomente bescherte. Der Song „Greatest Show on Earth“ ist immer wieder mein persönliches Highlight. Bilder von Walen mit den entsprechenden Gesängen im Hintergrund, ein Video von einem Atombombenangriff, die von knallenden Pyroeffekten begleitet wird und Rehe die aus einem brennenden Wald rennen, während im Hintergrund traurige Geigen zu hören sind... Einfach nur wow! Nightwish liefern jedes Mal eine Show ab, die man definitiv einmal im Leben gesehen haben muss. Ich freue mich auf ein Wiedersehen auf dem Holy Ground.

Knorkator
Die meiste Band der Welt gibt sich auf der Louder oder ehemals Party Stage die Ehre. Und vorheriger Name hätte wohl viel besser auf die Band gepasst. Aber ‚Lauter‘ gehören die Jungs auch auf jeden Fall. Was Stumpen und Co auf der Bühne zelebrieren, ist nicht nur optisch ein Hingucker. Auch musikalisch sind sie auf einem soliden Niveau und wissen, das Publikum zu begeistern. Nebenbei absolviert der Frontmann seine Fitness Einheit gleich mit, stürzt dabei einmal offensichtlich schmerzhaft. Das hält ihn aber nicht davon ab, beschwingt weiterzumachen. Auch wenn man die Band noch nie gehört oder gesehen hat, muss man bei dieser Musik einfach mitgehen. Das Lächeln wird einem förmlich ins Gesicht geprügelt. Zelebriert werden klassische Hits wie ‚Du bist schuld‘, ‚Ich will nur f***n‘, ‚Zähne putzen, pullern und ab ins Bett‘. Den Beginn macht das selbstironische ‚Alter Mann’. Ein Evergreen der Bandhistorie darf mit ‚Böse‘ natürlich auch nicht fehlen, schließlich sind wir ja hier auf dem bösesten Festival ;). ‚Eigentum‘ schließt das Konzert.


Mantar
Eine weitere Band, die wie die Faust aufs Auge ins Zelt passt. Zwar rockten sie auch schon offene Bühnen wie beim Party San, aber beim Wacken passt der Bullhead einfach besser. Das Set ist ein Bombast aus aneinandergereihter Wut, die wie eine Dampfwalze über das Publikum rollt. Es gibt wenig Bands, die solch einen Druck aufbauen können. Und wir reden hier von 2 Leuten. Es braucht halt nicht mehr als eine Klampfe, ein Schlagwerk und zwei bekloppte Typen. Letzteres übrigens absolut liebevoll gemeint. Hanno und Erinc sind super aufeinander eingespielt. Hanno sieht man spätestens nach entkleiden des Oberkörpers, wie sehr er die Musik lebt. Körperspannung versus Gesichtsdisko. Musikalisch werden keinerlei Kompromisse eingegangen. Harte Riffs bilden den Grundtakt, maltretiert von einem energischen Schlagzeug. Mitunter verirren sich Rock N Roll Attituden unter, was dem Gesamtwerk positiv zu Gute kommt. Es gelingt ein wilder Ritt aus Berserker und Harmonie-Folgen. Ein Ritt auf Messers Schneide. Was an dieser Band noch besonders auffällt: Nicht erst seit der Unterschrift bei Nuclear Blast sind die Alben schon fett produziert. Live kommt das Ganze allerdings noch mal mit einer kräftigen Schippe oben drauf daher. Und nicht zuletzt sei hier der spontane Gig schon lange vor dem Wacken erwähnt, als das Duo auf den heiligen Wiesen einfach mal ein Gig völlig ohne Schnörkel absolviert.

Blues Pills
Eine weitere Band aus dem Hause Nuclear Blast. Es ist gerade der Mix aus diversen Metal Spielarten und eben solch einer Musik wie Blues Pills, die den Reiz am Zelt in Wacken ausmachen. Die Schweden (zumindest Sängerin Elin) zelebrieren keinen klassischen Metal sondern vielmehr Blues Rock. Wobei das eine Wort noch eine Untertreibung gegenüber der Vielfältigkeit der Band darstellt. Es ist ein wilder Ritt über Blues, Vintage Rock, und sehr viel Psychedelic Elementen. Langgezogene Songs, die zu keinem Zeitpunkt langweilig werden.  

Gaahl
Eine der großen Ikonen des Metal und wohl nicht nur aufgrund seiner wortkargen Interviews ein Begriff in der Szene. Der Mastermind um Gaahls Wyrd oder etwa Gorgoroth stand schon des öfteren auf den Bühnenbrettern in Wacken. Und auch diesmal zelebriert er eine wahrhaft düstere Zeremonie. Da springt einem förmlich das Rotweinglas in die Hand. Das Set durchmischt sich mit alten Gorgoroth Klassikern und eigenen Werken. ‚Carving a Giant‘  und ‚Incipit Satan‘ gehören definitiv zu den stärkeren Songs und krachen eiskalt über das Publikum hinweg.  Und dabei merkt man sowohl dem Kopf der Band als auch den anderen Musikern die Spielfreude sichtlich an. Sofern man im true Black Metal Umfeld von Freude sprechen darf ;). Gaahls Wyrd ist eine würdige Fortsetzung des Schaffens von Gaahl udn funktioniert als Gesamtkonzept bestens.


Watain
Eine Ohrenweide für die Fans puristischer Metal Musik. Watain ist die Dampfwalze, die ganz im Stile von etwa Marduks Panzerdivision mit der Faust direkt ins Gesicht packt. Es werden keinerlei Kompromisse eingegangen und selten bleibt dem Hörer Zeit zum Atmen. Neben epischen älteren Werken kommen auch die rauheren, schnelleren neuen Werke zum Einsatz. Passend dazu ist die Bühne in gewohnter Optik gestaltet. Umgedrehte Kreuze, viele brennende Elemente und ganz viel Nebel machen das düstere Image Watains aus. Das Gesamtbild passt zur Musik und so verschwinden langsam wieder die einst ausschweifenden Einflüsse Watains udn es geht wieder back to the roots. Kompromisslos, schnell und unaufhaltsam. Gut so.

Behemoth
 Die Instagram Stars des Black Metal stehen auf der Bühne. Man mag über die Band gerne sagen, was man will, eines ist jedoch sicher: sie verstehen es ungemein, eine fulminante Live Show abzuziehen. Puristen mögen sich zwar mitunter von den stilistischen Einflüssen eher abwenden, das Gesamtkonzept BEHEMOTH überzeugt dennoch oder gerade deswegen auf ganzer Linie. BEHEMOTH spart nicht mit Feuer und verwandelt die Bühne in ein loderndes Meer. Passend dazu zünden Songs wie Messe Noir natürlich sofort. Das Set besticht durch alte Klassiker und neue Festival Hymnen. Wobei letzteres eher eine Dampfwalze ist, die ungebremst über das Publikum rollt. Die Polen haben zurecht Headliner Status und werden diesem auch absolut gerecht.

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