Enslaved - In Times

CD Reviews, Enslaved - In Times

  • Enslaved - In Times
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  • Erstellt am: Dienstag, 03 März 2015
  • Label: Nuclear Blast
  • V.Ö.: 06 März 2015
  • Bewertung: Enslaved - In Times
  • Redakteur: Martin Storf
  • Spielzeit: 53:05 min

Wo ENSLAVED drauf steht, ist auch ENSLAVED drin. Seit 1991 liefern uns die Norwegischen Viking Metal Urgesteine in regelmäßigen Abständen Albumveröffentlichungen auf höchstem Niveau und setzen die Messlatte für progressiven Black Metal mit Drachenboot-Einschlag höher.

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Drei Jahre haben sich Ivar Björnson, Grutle Kjellson und Konsorten nun Zeit gelassen, um den Nachfolger des ziemlich geilen RIITTIIR-Albums einzutüten.
Von der Aufmachung ist „In Time“ gelungen und hat sich weitestgehend von der Wikingerthematik verabschiedet. Doch gilt das auch für die Musik?

Wenn man die CD das erste Mal einlegt, wird man erstmal weggeblasen von dem kompromisslosen Opener „Thurisaz Dreaming“. Muss wohl ein ziemlicher Alptraum gewesen sein, der die Vorlage für den Song liefert. Diese Black-Metal-Härte hätte man von ENSLAVED erst mal so nicht erwartet. Fett produzierte Gitarren und Schlagzeugwände machen keine Gefangenen. Da dieser Track, wie auch die anderen der sechs Stücke, jedoch jenseits der Achtminuten-Marke einschlägt bleibt genug Zeit, die Songs zu variieren und abwechslungsreiche Klangwelten zu erschaffen. So beginnt „Building with Fire“ als Midtempo-Stampfer und featured Klargesang von Herbrand Larsen. Ab und zu kommen dann keltische Instrumentierungen durch, die auch PRIMORDIAL gut stehen würden („One Thousand Years of Rain“). Ruhige Passagen paaren sich mit schnellen, progressiven Parts.

Bei „Nauthir Bleeding“ und dem Titelstück „In Times“ fühlt man sich an OPETH zu Morningrise-Zeiten erinnert: Ruhiges Intro, abgehackte, progressive Gitarrenparts, vertrackte Schlagzeugspuren, progressive Riffs, böse Growls, aber auch mehr Platz für das Keyboard und ordentliche Gitarrensoli. Trotz der Länge werden die Songs nie langweilig, was für die songwriterische Klasse der Band spricht Für Abwechslung ist also auf der ganzen Scheibe auf jeden Fall gesorgt! Musikalisch und soundtechnisch ist die LP sowieso über jeden Zweifel erhaben.

„Daylight“ bietet den perfekten Abschluss des Albums. Hier liefern sich Gesangsstimme und Growls eine Wettstreit, der vom treibenden Puls der Rhythmusfraktion angetrieben wird. Zum Atemholen gibt es cleane Gitarren-Intermezzi.

Wie schon anfangs behauptet: Wo ENSLAVED drauf steht, ist auch ENSLAVED drin. Also wieder mal ein sehr gutes Album und wer die zahlreichen Vorgänger mochte, sollte hier auch auf jeden Fall zuschlagen. Eine musikalische Weiterentwicklung fand, wenn überhaupt, dann nur rudimentär statt. Was ja bei dem hohen Niveau, das ENSLAVED vorlegen, nicht schlecht sein muss!

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Line Up

Grutle Kjellson - Bass, Gesang

Herbrand Larsen - Keyboard, Mellotron, Gesang

Arve Isdal - Leadgitarre

Ivar Björnson - Gitarre, Synthies

Cat Bekkevold - Schlagzeug

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Tracklist

1.     Thurisaz Dreaming     
2.     Building with Fire     
3.     One Thousand Years of Rain
4.     Nauthir Bleeding     
5.     In Times      
6.     Daylight

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