Iron Maiden - A Matter Of Life And Death

CD Reviews, Iron Maiden - A Matter Of Life And Death

  • Iron Maiden - A Matter Of Life And Death
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  • Erstellt am: Samstag, 26 August 2006
  • Label: EMI
  • V.Ö.: 26 August 2006
  • Bewertung: Iron Maiden - A Matter Of Life And Death
  • Redakteur: Thorsten Zwingelberg

Eine Frage des Überlebens dürfte dieses Album für eine Band wie Iron Maiden zwar nicht darstellen, dennoch wurde die Scheibe zu recht von Fans und Kritikern heiß erwartet: "Brave New World" war ein mehr als gelungenes Comeback Album für Dickinson und dagegen fiel "Dance Of Death" (auch auf der Bühne)

recht schwach und langweilig aus. Wie würde sich jetzt also das Drittwerk nach der Wiedervereinigung zum Sechser ausnehmen? Seit gestern morgen steht das 10 Songs umfassende Werk in den Läden und es umfasst neben kurzen Songs, die schnell auf den Punkt kommen auch wieder etwas epochalere Stücke, wie etwa "Brigther than a Thousand Suns" oder "For the Greater Good of God" und "The Legacy". Nun gehöre ich zu den "späten" Maiden-Fans, die Alben wie "No Prayer for the Dying" lieben und auch auf "Brave New World" finde ich die Songs, die "echte Maiden Jünger nicht offenbar so mögen, am besten, z.B. "Blood Brothers". Als ich nun " A matter..." einlegte, dröhnte mir der typische, leicht antiquierte NWOBHM Maiden Sound entgegen und "Different World" überzeugte mich vom Fleck weg durch seine Unkompliziertheit und spielfrohe Leichtigkeit. "These Colors Don't Run", klingt zunächst nach einer Homage an die Fußballverrückten Engländer, hat aber bei einem Blick auf den Text doch eher einen tieferen Hintergrund - musikalisch ein weiterer Leckerbissen.
"Out of the Shadows" kommt schließlich etwas getragener rüber, erinnert fast etwas an Dickinsons Solosong "Tears of the Dragon" und ist ein echt genialer Song, der zum mitgrooven einlädt. "The Reincarnation of Benjamin Breeg" fällt etwas schwächer aus, da es meiner Ansicht nach nur so durch die Boxen plätschert ohne wirkliche Haken und Ösen zu haben an denen sich der Fan einhaken könnte - dies ist aber schon bei "For the Greater..." wieder anders: ein beschaulicher aber sehr melodischer Einstieg bereitet auf ein mitreißenden Maidensong bester Manier vor.
"A Matter...." ist in meinen Augen ein völlig rundes, sehr gut gelungenes Album mit vielen Highlights - wobei sich ein echter Megahit für mich noch nicht so richtig abheben will - und es macht einfach nur Spaß das Album in Gänze zu hören, ohne dass man das Bedürfnis hat bei dem ein oder anderen Song die Skip Taste zu betätigen. Hier haben die Jungfrauen ganze Arbeit geleistet und das "Dance of Death" Album spielend übertroffen, in mancher Hinsicht sogar auch das "Brave New World" Album, vergleicht man beide Werke mal in ihrer Gesamtheit: "BNW" hatte einige herausragende Songs, aber auch einige Füller - "A Matter...." hat eigentlich keine echten Ausfälle, dafür aber auch keine offensichtlich herausragenden Superhits.

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