Judas Priest - A Touch Of Evil - Live

CD Reviews, Judas Priest - A Touch Of Evil - Live

  • Judas Priest - A Touch Of Evil - Live
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  • Erstellt am: Montag, 29 Juni 2009
  • Label: Sony Music
  • V.Ö.: 05 Juli 2009
  • Redakteur: Thorsten Zwingelberg

1979 erblickte mit "Unleashed in the East" ein mittlerweile legendäres Live Album der Priester das Licht der Welt. Später folgten das gradniose "Priest...Live" und zwei weitere Livealben mit Ripper Owens ("'98 Live Metal Meltdown " und "Live in London".

Nun ist Halford bekanntlich zurück gekehrt und man hat zwei durchschnittliche Studioalben in die Regale gestellt. Von daher macht es schon auch irgendwie Sinn 30 Jahre nach dem "Live-Debüt" mal wieder eine Live Scheibe rauszubringen, die die Band in der Verfassung von 2005 bzw. 2008 zeigt. Somit sind natürlich auch Stücke des neuesten Werks "Nostradamus" ("Death" und "Prophecy") auf der Scheibe enthalten - ich hätte mir ja lieber "Conquest" gewünscht, welches ich für das stärkste Stück des Konzeptalbums halte.
Als Produzent wurde - erstmals seit 1988 - Tom Allom verpflichtet, der Anfang der 80iger bereits Klassiker wie "British Steel" und "Screaming for Vengeance" produziert hatte. Gemeinsam hat man sich nun bemüht, ausschließlich Songs auszuwählen, die bislang noch nicht als Live Versionen verfügbar waren. Dies ist nur zum Teil gelungen, da "Painkiller", "Touch of Evil" und "Beyond the Realms of Death" natürlich auch auf den beiden Livescheiben mit Ripper Owens enthalten sind. Sprechen wir allerdings von Livealben mit Halford am Mikro, so haben wir es tatsächlich nur mit bislang nicht veröffentlichten Songs zu tun.
Das dieses Konzept aufgehen kann, hatten seinerzeit Gamma Ray mit "Skeltons in the closet" gezeigt. Und auch die vermeindlichen Karteileichen der neuen Priest Scheibe laden durchaus zum Kopfnicken ein: "Hellrider" und "Judas Rising" (vom an sich schwächeren "Angel of Retribution" Album) machen eine fast ebenso gute Figur wie das göttliche "Between the hammer and the anvil" (von "Painkiller") oder "Dissident Aggressor" und "Eat Me Alive".
MIt "A Touch of Evil - Live" zeigen auch Priest, dass sie mit den Songs der vermeindlich zweiten Garde noch immer besser aufgestellt sind, als so manch andere Band, die ihre besten Songs zusammen stellt.
Die 11 Tracks sind auf jeden Fall das Hörenswerteste, was Priest seit der Reunion veröffentlicht haben. Live machen die Altherren des britischen Stahls immer noch verdammt viel Spaß!

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