Napalm Death - Apex Predator - Easy Meat

CD Reviews, Napalm Death - Apex Predator - Easy Meat

Für ihre ersten Alben wurden NAPALM DEATH seinerzeit von vielen als Krachband ausgelacht. Heute besteht kein Zweifel daran, dass diese Platten stilprägend waren und Kultstatus haben. NAPALM DEATH begehen nicht den Fehler sich darauf auszuruhen, sondern entwickeln ihren Stil stetig weiter.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Zu Beginn mache ich mir Sorgen, klingt die Stimme der ersten Töne doch nach dem Aufgalopp zu ´Number Of The Beast´. Schnell wird aber klar, dass es hier nicht Melodien für Millionen gibt. Der titelgebende Opener ist düster, aber nicht Fisch und nicht Fleisch: zu lang für ein Intro und zu schwach für einen Song.
Das aber ist zu verkraften, denn ab ´Smash A Single Digit´ räumen die Briten dann ab. Wie schon bei den letzten Alben grinden sich NAPLAM DEATH nicht mehr in Lichtgeschwindigkeit durch die Songs, sondern variieren das Tempo. So ist ´Dear Slum Landlord...´ für Napalm Death schon fast Doom. Vielleicht haben sie bei dem Roadburn Gig Gefallen an der langsameren Gangart gefunden.
Aber keine Sorge, das Quartett setzt den Blinker noch häufig links und Tracks wie ´Stunt Your Growth´ hätte auch auf Mass Appeal Madness sein können.
Insgesamt nehmen langsamere disharmonische Gitarrenparts mehr Raum ein. Das groovt dann wie ´Diatribes´, ist aber verstörender. Die Zeiten der 30 Sekunden Songs sind ja lange vorbei und so mischen NAPALM DEATH unterschiedliche Stimmungen innerhalb eines Songs.
Auf dem Protzen Open Air haben NAPALM DEATH bewiesen, dass sie selbst 32 Jahre nach dem ersten Demo (wenn auch in anderer Besetzung) sehr energische Gigs abliefern und so manchen Newcomer nicht nur wegen der großartigen Songs locker an die Wand spielen.

Auch 2015 bleiben NAPALM DEATH was Musik und Einstellung angeht, ein Glücksfall für den extremen Metal.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Line Up

Mark „Barney“ Greenway - Vocals
Shane Embury - Bass
Mitch Harris - Guitar
Danny Herrera - Drums

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Tracklist

1. Apex Predator - Easy Meat
2. Smash A Single Digit
3. Metaphorically Screw You
4. How The Years Condemn
5. Stubborn Stains
6. Timeless Flogging
7. Dear Slum Landlord...
8. Cesspits
9. Bloodless Coup
10. Beyond The Pale
11. Stunt Your Growth
12. Hierarchies
13. One-Eyed
14. Adversarial / Copulating Snakes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.