Opeth - Deliverance

CD Reviews, Opeth - Deliverance

  • Opeth - Deliverance
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  • Erstellt am: Samstag, 02 Oktober 2004
  • Label: Music For Nations
  • V.Ö.: 02 Oktober 2004
  • Bewertung: Opeth - Deliverance
  • Redakteur: Marc Stoffregen

Noch nie beherrschte Mikael es so perfekt zwischen Death Grunts und seinem wunderschönen klaren Gesang zu wechseln, noch nie waren die Songs dermaßen facettenreich und vor allem habe ich noch nie ein Album gehört, was ich selber nach dem 100sten Höherdurchgang als jungfräuli

ch für meine Ohren und neu empfunden habe. Das Mitwirken von Steven Wilson von Porcupine Tree macht sich auch mehr als bezahlbar, denn es bereichert Opeth´ Klänge um völlig neue Aspekte, die auch deutlich zu hören sind. Diese Scheibe wächst selbst dann noch und es erschließen sich einem völlig neue Dinge in der unendlichen Schönheit, die „Deliverance“ ausstrahlt. Die Songs sind pure Elegie, eine wahre Klangästhetik, die aus einer unsäglichen Melancholie resultiert. Mit dieser Veröffentlichung lassen sie sogar ihre alten Klassiker „Blackwater Park“ und „My Arms Your Hearse“ weit zurück. Die Schublade Death Metal wäre viel zu ungerecht für Opeth inzwischen, sind sie doch viel mehr als nur eine Death oder generell eine Metal Band. Sie sind eine wahre Offenbarung und mit diesem monumentalen Meisterwerk, das für die Ewigkeit geschaffen wurde, dürfen sie sich in meine All-Time Favorites ganz oben mit einreihen. Ich bin auf den zweiten Teil von „Deliverance“, der im Sommer 2003 erscheinen soll mehr als gespannt. Definitiv das Album des Jahres 2002. Dieses Werk muss einfach jeder haben, es führt kein Weg dran vorbei.

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Opeth
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