Ophis - Abhorrence In Opulence

CD Reviews, Ophis - Abhorrence In Opulence

„In the zoo, in the zoo, I wanna see the snakes.“ Soweit zu Lemmys Präferenzen beim Besuch des Tierparks. Vergessen hat er  zu erwähnen, dass Schlangen nicht nur sehens- sondern auch sehr hörenswert sein können.

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OPHIS ist das griechische Wort für Schlange und das trifft es ganz gut. ´Abhorrence In Opulence´ ist eher eine Würgeschlange, die dich langsam in den Bann zieht und einen nicht mehr los lässt. Auch wenn der Sound sehr nihilistisch ist, überlebt der Hörer die 62 minütige Gefangenschaft und es geht ihm danach sogar besser als zuvor.

Zu Beginn sind mir die Gitarren noch etwas zu dünn. Das liegt aber sicher daran, dass ich von den vielen modernen Produktionen etwas verdorben bin. OPHIS brauchen keine akustischen Geschmacksverstärker. Spätestens zur Mitte des Openers entfaltet das Album seine Faszination. Der eher spröde Sound kommt dieser dann sogar zu Gute.
Da OPHIS auf Beiwerk wie Geige, Keyboard oder Operngeträller verzichten, bleibt die Stimmung schön düster. Und wenn es dann Melodien gibt, sind diese nicht ganz so lieblich wie die anderer Bands. In Hamburg ist man halt etwas spröder – gut so.

Gestorben wird immer. Deshalb ist auch stets Zeit für eine Funeral Doom Platte, insbesondere wenn sie so gut wie ´Abhorrence In Opulence´ ist.

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Line Up

Phil - Guitar, Vocals
Martin - Guitar
Olly - Bass
Nils - Drums

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Tracklist

1. Discuisition Of The Burning
2. Among The Falling Stones
3. A Waltz Perverse
4. Somnolent Despondency
5. Resurrectum

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Tags

ophis
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