Unanimated - In The Light Of Darkness

CD Reviews, Unanimated - In The Light Of Darkness

  • Unanimated - In The Light Of Darkness
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  • Erstellt am: Montag, 20 April 2009
  • Label: Regain
  • V.Ö.: 20 April 2009
  • Bewertung: Unanimated - In The Light Of Darkness

Ich dachte ich könnte meinen Augen nicht mehr trauen als ich letztes Jahr das aktuelle Billing des Party-San Open Air las. Dort stand ein legendärer Name! Nein, dachte ich das können Sie doch nicht sein. Und doch es war wahr „Unanimated“ hatten sich reformiert.

Und wie so oft blende ich zurück!
Wir schreiben das Jahr 1993. Eine junge Schweden-Band veröffentlicht Ihr Debut-Album: „InThe Forest Of The Dreaming Dead“ nennt sich das mit einem rüden Sound aber ungeheurem Potenzial ausgestattete Werk. Und zwei Jahre später schöpfte man dann alles aus. Auf „Ancient God Of Evil „ hatte man nicht nur einen Bomben Sound, nein man spielte alles an die Wand was damals Rang und Namen hatte. Ein Meisterwerk welches im melodischen Death/Black Metal seines Gleichen sucht. Selbst „Dissection“ hätte man locker die Stirn bieten können. Doch der Erfolg kam zeitversetzt und die Band hatte sich bereits aufgelöst.
Und so stand ich letztes Jahr in Bad Berka auf oben genanntem Festival, lauschte altbekannten niemals vergessenen Klängen und konnte es nicht fassen! Ich bezweifle zwar das viele der Anwesenden die Werke überhaupt kannten aber das kann jetzt jeder nachholen denn „RR“ haben auch die diese beiden längst vergriffenen Alben neu aufgelegt.
Und jetzt fast 15 Jahre später liegt ein neuer Silberling dieser begnadeten Band vor mir, unglaublich! Ich glaube ich muss nicht erwähnen wie immens hoch meine Erwartungen gesteckt waren. Was ist aus der Band geworden die so lange von der Bildfläche verschwunden war und mit dessen Rückkehr ich niemals gerechnet hätte? Nur zu viert anstatt zu fünft aber in der damaligen Besetzung tritt man an um alles wieder gut zu machen?
Aber ich habe Eingewöhnungsschwierigkeiten. „In The Light …. „ ist etwas härter, rüder und nicht ganz so eingängig auf den ersten Blick wie „Ancient God….“ Doch dann kommt „ITLOD“. Und es kommt mit aller Macht und der gesamten Klasse was diese Band schon damals ausgemacht hat. Mit jedem weiteren Durchlauf macht man klar daß man nichts verlernt hat und fräst die Kompositionen gnadenlos in die Gehörgänge.
An dieser Stelle auch ein dickes Lob an „Regain Records“. Ihr seid zur Zeit das führende Label und habt den nächsten dicken Fisch an Land und aus der Versenkung gezogen.

Eine Legende ist zurück!

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