VADER - THE EMPIRE

CD Reviews, VADER - THE EMPIRE

Gut zwei Jahre nach dem gelungenen „Tibi Et Igni“ und natürlich etlichen Tourneen, meldet sich die polnischen Panzerdivision erneut mit einem Knall!!! „The Empire“ – ein Titel und Cover, passend wie die Faust aufs Auge bei Vader- und so klingt das Werk auch!

Rasant, hier und dort groovig und obendrein nicht nur auf Teufel komm raus purer Death Metal, sondern Thrash, Old-School-Heavy Metal und natürlich rotziger Speed-Metal. Zwar besinnt sich die Truppe diesmal wieder mehr auf den Death Metal, wenn man den Vorgänger gleichzeitig betrachtet, aber ganz neu ist es eben nicht, dass Peter sich beim guten alten Heavy- & eben Thrash Metal wohlfühlt und das mit der Aggressivität des Death Metal vollendet. Die Schnelligkeit von „Black To..“ & „Litany“ lässt grüßen, wie der Groove von „The Beast“ & „Revelations“.
Irgendwie zünden die hier deutlich kurzgeratenen Stücke schnell, kommen tight und eben speedgeladen daher. Sie wirken auch mal bösartiger und haben trotz der Schnelligkeit dennoch ab und an den „coolen“ Midtempopart.
Die erste Verschnaufpause, nachdem der erste Track und vor allem das heftige „Tempest“ einem das Hirn weggeblasen haben, gibt es erst mit dem vierten Track „Iron Reign“ (gleichzeitig der längste Track mit sage und schreibe 4:37 Min.), der wie ein Huldigung des guten, alten Heavy Metal-Rock wirkt. „Prayer Of The God Of War“ und das rotzige „Parabellum“ kennen wir schon von der im Vorfeld veröffentlichten Lemmy-Tribute-EP „Iron Times“, die, wie sich nun auch zeigt auch die Richtung des neuen Albums angedeutet hatte. „No Gravity“ und „Genocidius“ (…“enjoy the Empire!“) sind dann purer Death Metal mit brutalen Parts, aber vor allem zur Mitte bzw. Ende des Tracks doch an Schnelligkeit deutlich abnehmen. Diese beiden als auch das absolut gelungene „Feel My Pain“ (Pflichtsongs für die Setlist) zählen für mich zu den Anspieltipps des Albums. „Army-Geddon“ klingt fast schon wie eine Einladung jeden im Publikum mit auf die Bühne zu bitten; ein Death-Metal-Hit würden einige wohl meinen wollen, wenn es so etwas überhaupt in der Szene geben sollte. Peters Handschrift ist hierbei unverkennbar. Und mit „Send Me Back To Hell“ gibt es zum Abschluss des gut halbstündigen Ausflugs ins Imperium eine fette Ladung Groove-Midtempo-Death Metal.

Fazit:
Kompromisslos wie eh und je, keine Tricks und kein Firlefanz: VADER pur, rasant und abwechslungsreich!
Kaum ein Song, der nicht live on stage seine Wirkung erzielt. Peter kann froh sein mit James einen jungen Burschen seit einigen Jahren in den Reihen zu haben, denn die Songs werden auf Tour einiges abverlangen. …und die Tour beginnt auch gleichzeitig mit dem VÖ-Datum von „The Empire“, hier die Tourdaten in Deutschland -
“Rise Of The Empire 2016” mit HATE ETERNAL und THREAT SIGNAL als Support:

04.11. Bad Oeynhausen, Druckerei
05.11. Andernach, Juz
07.11. Jena, F-Haus
08.11. Weinheim, Cafe Central
12.11. München, Backstage
16.11.
Bremen, Tivoli
18.11. Berlin, Nuke
19.11. Essen, Turock
20.11. Rostock, Alte Zuckerfabrik 

Line Up

 

Peter - Vocals, Guitar
Spider - Guitar
Hal - Bass
James Stewart – Drums

 

Tracklist

01. Angels Of Steel
02. Tempest
03. Prayer To The God Of War
04. Iron Reign
05. No Gravity
06. Genocidius
07. Army-Geddon
08. Feel My Pain
09. Parabellum
10. Send Me Back To Hell

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