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SKRAECKOEDLAN - Äppelträdet (10th Anniversary Edition)

VÖ: 11. Juni 2021   •   Label:  The Sign Records

Ich stelle es gleich voran: Es liegt nicht an der schwedischen Sprache - auch wenn das außerhalb Schwedens den kommerziellen Erfolg schmälern kann. Für uns in Deutschland sind italienisch, französisch und englisch vorgetragene Lieder im Radio - auch wenn wir nicht die Sprachkompetenz haben - gewöhnlich, die schwedische Phonetik nicht. Aber daran liegt es nicht. 
Euphorisch war ich über den Groove und fetten Bandsound. Das holte mich schnell ab in das Gefilde, was für mich wesentlich durch DOWN (Philip Anselmos damals neben PANTERA gestartete "Südstaaten"-Band, die so schön "swampy" klingt) repräsentiert wird (und das ist der Maßstab: druckvolle Band, druckvoller Sänger). 

Auf der jungfräulichen Runde durch das Album stieg mir die eher schwache Präsenz Robert Lamus als Sänger noch nicht zu Ohren, jedoch mit jedem weitere Gang um den Apfelbaum. Es liegt meiner Meinung ein bisschen am Mix, da für mich die Gesangsspur allenfalls pegelgleich ist zu den Instrumenten, sie hätte aber eine Nuance mehr Lautstärke bekommen können. Zum zweiten scheint das organische Volumen Herrn Lamus eben nicht der Power eines Phil A. zu entsprechen.
Mich haben die Äpfel geschmacklich zwar befriedigt, aber nicht zum Fan werden lassen.

Noch ein paar neutrale Angaben zum Schluss: SKRAECKOEDLAN sind Schwedens bekannteste Vertreter des Stonerrocks. 2011 kam Äppelträdet raus, 2015 Sagor, 2019 Eorþe. 
Der Unterschied zum 2011er Debüt ist, dass man nun alle Titel in schwedischer Sprache produzierte (2011 haben man aus Feigheit drei englischsprachige Songs auf das Album genommen). Die Spuren wurden zudem re-mastered.

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