A Forest Of Stars veröffentlichen neues Video zu "Street Level Vertigo"
Die einzigartigen britischen Black-Metal-Pioniere A Forest Of Stars haben ihren epischen neuen Song „Street Level Vertigo“ in ein farbenfrohes Lyric-Video umgesetzt, das erneut auf Originalgemälden von Sänger Curse basiert. Diese Vorab-Single stammt aus ihrem kommenden Album „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“, das am 8. Mai 2026 erscheinen soll.
A Forest Of Stars kommentieren „Street Level Vertigo“: „Wir beobachten, wie alles und jeder verrottet“, bemerkt Sänger Curse. „Händler kratzen den Verrottungsschrott auf und verkaufen ihn zu überteuerten Preisen an die Allgemeinheit zurück. Wir haben unsere Fackeln und Mistgabeln. Die Frage ist: Können wir sie alle fressen, bevor sie uns fressen?“
A Forest Of Stars sind die Verkörperung dessen, was man getrost als „British Black Metal“ bezeichnen kann. „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“, das grandiose sechste Album der Band aus West Yorkshire, ist der klangliche Ausdruck dieser unverwechselbaren lokalen Variante des Genres.
„Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ schlägt seine Wurzeln tief in den britischen Musikboden. Sänger Curse erinnert in seinem rezitativischen Stil sogar an die Elektro-Poetin Anne Clark – nach einer wohlverdienten Dosis verschreibungspflichtiger Medikamente und rostiger Nägel. Andererseits weckt seine Stimme Erinnerungen an einen jungen Martin Walkyier. Die beeindruckende Beherrschung der englischen Sprache durch diesen großen Metal-Barden, seine zahlreichen Wortspiele und subtilen, vielschichtigen Bedeutungen finden sich auch in den poetischen Texten von A Forest Of Stars wieder – allerdings auf andere, oft weitaus neo-dadaistischere Weise, in der winzige Wendungen der Rechtschreibung überraschend düstere Effekte erzielen können.
Ein weiterer klanglicher Pfeiler, auf dem „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ ruht, ist die Violine von Katheryne alias Queen of the Ghosts. Ihre Melodien schlagen immer wieder wunderschöne Brücken über das dissonante Gewirr der E-Gitarren und schwelgen dabei genüsslich im Chaos, das sie erzeugen. Zwar gibt es natürlich Präzedenzfälle für den Einsatz der Violine im britischen Metal, etwa bei Skyclad und – viel näher an Großbritannien – My Dying Bride, die hier eine Vorreiterrolle einnehmen, doch Katheryne beschreitet eindeutig ihren eigenen Weg und bietet dem Hörer eine Hand, um ihn auf dem dornigen Pfad des Metal zu führen.
Auf der rauen, elektrischen Seite ihres einzigartigen Sounds nutzen A Forest Of Stars das gesamte Spektrum, das sowohl klassischer Heavy Metal als auch Black Metal zu bieten haben – mit tödlichen und progressiven Momenten, die präzise an den richtigen Stellen platziert sind. Kenner der schwarzen Künste werden bemerken, dass sich das Kollektiv aus Leeds nach Mayhem deutlich von traditionellen nordischen Berserkern und zeitgenössischen Bands wie Winterfylleth abgrenzt.
Wer verzweifelt nach Vergleichen sucht, mag auf die intelligente und vielseitige musikalische Bandbreite seiner Geistesverwandten Fen oder die Vorliebe für die psychisch labilen Geschichtenerzähler von Cradle Of Filth verweisen, doch auch diese Bands haben wenig gemeinsam. Vielversprechender erscheint ein Blick auf die britische Musik im Allgemeinen; beispielsweise die unheimlich an Psychedelic Rock der 70er Jahre erinnernde Passage in „Sway, Draped in Vague“ – oder der donnernde, aufmerksamkeitserregende Basspart in „Ascension of the Clowns“, der den Bauhaus-Sound auf düstere Weise zu verfremden scheint – oder die gelegentlichen Folk-Anklänge, die an Fairpoint Convention und andere englische Größen erinnern.
Bei A Forest Of Stars ist die britische Identität seit ihrer Gründung 2007 in Leeds unverkennbar. Obwohl sich die Band in der Vergangenheit oft im oberflächlichen Milieu der High Society präsentierte, schlägt in ihren Herzen ein echtes Herz für harte Arbeit und handwerkliches Können – Ausdruck eines umfassenden DIY-Geistes. Von der Komposition und Produktion der Musik über die Gestaltung der Artworks bis hin zum Zusammenstellen der Boxsets in Handarbeit: A Forest Of Stars machen alles selbst. Weitere Indizien für ihre Herkunft sind ihr trockener, oft leicht sarkastischer Humor und ihre ausgeprägte Neigung zum Understatement.
Obwohl A Forest Of Stars nicht häufig live auftreten, wurden ihre fünf vorherigen Alben von „The Corpse of Rebirth“ (2008) bis „Grave Mounds and Grave Mistakes“ (2018) von Kritikern hochgelobt und von Fans begeistert aufgenommen. Ihr letztes Album schaffte es sogar in die offiziellen deutschen Albumcharts.
A Forest Of Stars nutzten ihre Auszeit sinnvoll und arbeiteten fleißig an einer Sammlung neuer Songs. Sie nahmen sich die Zeit, ihr Handwerk zu perfektionieren – bis hin zur Verwerfung eines komplett fertigen Albums und dem kompletten Neuanfang. „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ vereint auf brillante Weise den Wahnsinn unserer Zeit, sarkastischen Humor und düstere Geschichten und wechselt mühelos zwischen Black-Metal-Tradition und genialer Innovation, ohne sich um irgendwelche Genre-Regeln zu scheren. „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ ist zweifellos A Forest Of Stars pur: komplex, eingängig, widersprüchlich – und absolut individuell. Willkommen im britischen Black Metal!
A Forest Of Stars kommentieren „Street Level Vertigo“: „Wir beobachten, wie alles und jeder verrottet“, bemerkt Sänger Curse. „Händler kratzen den Verrottungsschrott auf und verkaufen ihn zu überteuerten Preisen an die Allgemeinheit zurück. Wir haben unsere Fackeln und Mistgabeln. Die Frage ist: Können wir sie alle fressen, bevor sie uns fressen?“
A Forest Of Stars sind die Verkörperung dessen, was man getrost als „British Black Metal“ bezeichnen kann. „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“, das grandiose sechste Album der Band aus West Yorkshire, ist der klangliche Ausdruck dieser unverwechselbaren lokalen Variante des Genres.
„Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ schlägt seine Wurzeln tief in den britischen Musikboden. Sänger Curse erinnert in seinem rezitativischen Stil sogar an die Elektro-Poetin Anne Clark – nach einer wohlverdienten Dosis verschreibungspflichtiger Medikamente und rostiger Nägel. Andererseits weckt seine Stimme Erinnerungen an einen jungen Martin Walkyier. Die beeindruckende Beherrschung der englischen Sprache durch diesen großen Metal-Barden, seine zahlreichen Wortspiele und subtilen, vielschichtigen Bedeutungen finden sich auch in den poetischen Texten von A Forest Of Stars wieder – allerdings auf andere, oft weitaus neo-dadaistischere Weise, in der winzige Wendungen der Rechtschreibung überraschend düstere Effekte erzielen können.
Ein weiterer klanglicher Pfeiler, auf dem „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ ruht, ist die Violine von Katheryne alias Queen of the Ghosts. Ihre Melodien schlagen immer wieder wunderschöne Brücken über das dissonante Gewirr der E-Gitarren und schwelgen dabei genüsslich im Chaos, das sie erzeugen. Zwar gibt es natürlich Präzedenzfälle für den Einsatz der Violine im britischen Metal, etwa bei Skyclad und – viel näher an Großbritannien – My Dying Bride, die hier eine Vorreiterrolle einnehmen, doch Katheryne beschreitet eindeutig ihren eigenen Weg und bietet dem Hörer eine Hand, um ihn auf dem dornigen Pfad des Metal zu führen.
Auf der rauen, elektrischen Seite ihres einzigartigen Sounds nutzen A Forest Of Stars das gesamte Spektrum, das sowohl klassischer Heavy Metal als auch Black Metal zu bieten haben – mit tödlichen und progressiven Momenten, die präzise an den richtigen Stellen platziert sind. Kenner der schwarzen Künste werden bemerken, dass sich das Kollektiv aus Leeds nach Mayhem deutlich von traditionellen nordischen Berserkern und zeitgenössischen Bands wie Winterfylleth abgrenzt.
Wer verzweifelt nach Vergleichen sucht, mag auf die intelligente und vielseitige musikalische Bandbreite seiner Geistesverwandten Fen oder die Vorliebe für die psychisch labilen Geschichtenerzähler von Cradle Of Filth verweisen, doch auch diese Bands haben wenig gemeinsam. Vielversprechender erscheint ein Blick auf die britische Musik im Allgemeinen; beispielsweise die unheimlich an Psychedelic Rock der 70er Jahre erinnernde Passage in „Sway, Draped in Vague“ – oder der donnernde, aufmerksamkeitserregende Basspart in „Ascension of the Clowns“, der den Bauhaus-Sound auf düstere Weise zu verfremden scheint – oder die gelegentlichen Folk-Anklänge, die an Fairpoint Convention und andere englische Größen erinnern.
Bei A Forest Of Stars ist die britische Identität seit ihrer Gründung 2007 in Leeds unverkennbar. Obwohl sich die Band in der Vergangenheit oft im oberflächlichen Milieu der High Society präsentierte, schlägt in ihren Herzen ein echtes Herz für harte Arbeit und handwerkliches Können – Ausdruck eines umfassenden DIY-Geistes. Von der Komposition und Produktion der Musik über die Gestaltung der Artworks bis hin zum Zusammenstellen der Boxsets in Handarbeit: A Forest Of Stars machen alles selbst. Weitere Indizien für ihre Herkunft sind ihr trockener, oft leicht sarkastischer Humor und ihre ausgeprägte Neigung zum Understatement.
Obwohl A Forest Of Stars nicht häufig live auftreten, wurden ihre fünf vorherigen Alben von „The Corpse of Rebirth“ (2008) bis „Grave Mounds and Grave Mistakes“ (2018) von Kritikern hochgelobt und von Fans begeistert aufgenommen. Ihr letztes Album schaffte es sogar in die offiziellen deutschen Albumcharts.
A Forest Of Stars nutzten ihre Auszeit sinnvoll und arbeiteten fleißig an einer Sammlung neuer Songs. Sie nahmen sich die Zeit, ihr Handwerk zu perfektionieren – bis hin zur Verwerfung eines komplett fertigen Albums und dem kompletten Neuanfang. „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ vereint auf brillante Weise den Wahnsinn unserer Zeit, sarkastischen Humor und düstere Geschichten und wechselt mühelos zwischen Black-Metal-Tradition und genialer Innovation, ohne sich um irgendwelche Genre-Regeln zu scheren. „Stack Overflow in Corpse Pile Interface“ ist zweifellos A Forest Of Stars pur: komplex, eingängig, widersprüchlich – und absolut individuell. Willkommen im britischen Black Metal!
Label
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Line Up
Curse – Gesang, formelle Beschwerden
John „The Resurrectionist“ Bishop – Schlagzeug
Titus Lungbutter – Bass
Katheryne „Queen of the Ghosts“ – Violine, Flöte, Gesang
TS Kettleburner – 6- und 12-saitige Gitarre, Gesang
William Wight-Barrow – 6-saitige Gitarre und Lap-Steel-Gitarre
The Gentleman – Keyboards, Perkussion, Samples





