Dream Unending - das neue Album "Certain Uncertainities" kommt im Oktober 2026
20 Buck Spin kündigt voller Stolz das dritte Album von Dream Unending an, dem Duo bestehend aus Derrick Vella (Tomb Mold) und Justin DeTore (Innumerable Forms, Magic Circle).
Die Veröffentlichung von „Certain Uncertainties“ ist für den 30. Oktober 2026 geplant.
Mit ihren ersten beiden Alben verwandelten Dream Unending die vertraute Architektur des Death Doom in einen Ort eigener Prägung. Es entstand eine Klangsprache, in der sich gewaltige, hallende Schwere mit Progressive Rock, Ambient-Musik, Jazz-inspirierten Improvisationen und entwaffnender emotionaler Offenheit vereinte. Auf dem neuen Album „Certain Uncertainties“ bleibt dieser Ausdruck erhalten, doch der Fokus hat sich verschoben. Während die früheren Werke oft nach oben und außen zu streben schienen, kehrt dieses Album auf den Boden der Tatsachen zurück: Die Struktur ist schlanker, der Sound rauer und die Atmosphäre durch und durch nächtlich geprägt. Man könnte es vielleicht als „Adult Contemporary Doom“ bezeichnen – Musik von beachtlichem Gewicht, die dennoch gelernt hat, wie viel sich sagen lässt, indem man bestimmte Dinge unausgesprochen lässt.
Aufgenommen mit weniger Klangschichten und einem bewusst direkteren instrumentalen Ansatz, lässt „Certain Uncertainties“ den einzelnen Darbietungen Raum zum Atmen. Derrick Vellas Gitarrenspiel bewegt sich mit ungewohnter Freiheit durch das Vokabular von Blues, Jazz und Progressive Rock und überträgt bisweilen den offenen Charakter amerikanischer Roots-Musik in Gefilde, die im Doom selten anzutreffen sind. Justin DeTores Schlagzeugspiel ist durchgehend präsent; es verleiht dem Album eine physischere Dynamik und verhilft den Kompositionen zu einer zielgerichteteren, ökonomischeren Entfaltung. Doch diese Straffheit hat Dream Unendings Vorliebe für emotionale Entladung nicht geschmälert: Insbesondere das Eröffnungs- und das Schlussstück bauen einen enormen Spannungsdruck auf, während die Zwischenräume Vella die Freiheit lassen, zu improvisieren, zu reagieren und bisweilen auch Unvollkommenheit zuzulassen. Jeder Song wirkt wie eine eigenständige Vignette – teils Wüstentraumerei, teils nächtliche Noir-Atmosphäre –, durchzogen von Spuren westlicher Landschaften, dämmriger Räume und leerer Straßen.
Diese Erdverbundenheit passt hervorragend zu einem Album, das sich im Kern mit Instabilität und dem Prozess des Wiederaufbaus auseinandersetzt. Entstanden in einer Phase, in der Vella sein Vertrauen in die eigene Risikobereitschaft neu aufbaute, trägt „Certain Uncertainties“ den Zweifel in sich, ohne der Verzweiflung zu erliegen. Die melancholisch-verwundete Balladenhaftigkeit von „I Carry Your Burden“ (mit Gastgesang von Brendan Radigan), die improvisatorische Offenheit des Titelstücks und die roheren Death-Doom-Ausbrüche des Albums bewegen sich allesamt im selben emotionalen Terrain: Schönheit und Unbehagen dürfen hier denselben Raum einnehmen. Während die früheren Werke von Dream Unending eine Welt jenseits der Grenzen der Heavy-Musik heraufbeschworen, entdeckt „Certain Uncertainties“ etwas ebenso Fremdartiges in der Welt direkt unter unseren Füßen. Ein Album geprägt von trockener Luft, langen Schatten, ungeklärten Fragen und dem hartnäckigen Drang, sich dennoch weiter durch sie hindurchzubewegen.
Mix und Mastering von Arthur Rizk. Artwork von Benjamin Vierling. Gastbeiträge von Brendan Radigan (Magic Circle, Pagan Altar) & Leila Abdul-Rauf (Vastum).
Die Veröffentlichung von „Certain Uncertainties“ ist für den 30. Oktober 2026 geplant.
Mit ihren ersten beiden Alben verwandelten Dream Unending die vertraute Architektur des Death Doom in einen Ort eigener Prägung. Es entstand eine Klangsprache, in der sich gewaltige, hallende Schwere mit Progressive Rock, Ambient-Musik, Jazz-inspirierten Improvisationen und entwaffnender emotionaler Offenheit vereinte. Auf dem neuen Album „Certain Uncertainties“ bleibt dieser Ausdruck erhalten, doch der Fokus hat sich verschoben. Während die früheren Werke oft nach oben und außen zu streben schienen, kehrt dieses Album auf den Boden der Tatsachen zurück: Die Struktur ist schlanker, der Sound rauer und die Atmosphäre durch und durch nächtlich geprägt. Man könnte es vielleicht als „Adult Contemporary Doom“ bezeichnen – Musik von beachtlichem Gewicht, die dennoch gelernt hat, wie viel sich sagen lässt, indem man bestimmte Dinge unausgesprochen lässt.
Aufgenommen mit weniger Klangschichten und einem bewusst direkteren instrumentalen Ansatz, lässt „Certain Uncertainties“ den einzelnen Darbietungen Raum zum Atmen. Derrick Vellas Gitarrenspiel bewegt sich mit ungewohnter Freiheit durch das Vokabular von Blues, Jazz und Progressive Rock und überträgt bisweilen den offenen Charakter amerikanischer Roots-Musik in Gefilde, die im Doom selten anzutreffen sind. Justin DeTores Schlagzeugspiel ist durchgehend präsent; es verleiht dem Album eine physischere Dynamik und verhilft den Kompositionen zu einer zielgerichteteren, ökonomischeren Entfaltung. Doch diese Straffheit hat Dream Unendings Vorliebe für emotionale Entladung nicht geschmälert: Insbesondere das Eröffnungs- und das Schlussstück bauen einen enormen Spannungsdruck auf, während die Zwischenräume Vella die Freiheit lassen, zu improvisieren, zu reagieren und bisweilen auch Unvollkommenheit zuzulassen. Jeder Song wirkt wie eine eigenständige Vignette – teils Wüstentraumerei, teils nächtliche Noir-Atmosphäre –, durchzogen von Spuren westlicher Landschaften, dämmriger Räume und leerer Straßen.
Diese Erdverbundenheit passt hervorragend zu einem Album, das sich im Kern mit Instabilität und dem Prozess des Wiederaufbaus auseinandersetzt. Entstanden in einer Phase, in der Vella sein Vertrauen in die eigene Risikobereitschaft neu aufbaute, trägt „Certain Uncertainties“ den Zweifel in sich, ohne der Verzweiflung zu erliegen. Die melancholisch-verwundete Balladenhaftigkeit von „I Carry Your Burden“ (mit Gastgesang von Brendan Radigan), die improvisatorische Offenheit des Titelstücks und die roheren Death-Doom-Ausbrüche des Albums bewegen sich allesamt im selben emotionalen Terrain: Schönheit und Unbehagen dürfen hier denselben Raum einnehmen. Während die früheren Werke von Dream Unending eine Welt jenseits der Grenzen der Heavy-Musik heraufbeschworen, entdeckt „Certain Uncertainties“ etwas ebenso Fremdartiges in der Welt direkt unter unseren Füßen. Ein Album geprägt von trockener Luft, langen Schatten, ungeklärten Fragen und dem hartnäckigen Drang, sich dennoch weiter durch sie hindurchzubewegen.
Mix und Mastering von Arthur Rizk. Artwork von Benjamin Vierling. Gastbeiträge von Brendan Radigan (Magic Circle, Pagan Altar) & Leila Abdul-Rauf (Vastum).
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Tracklist
1. Blinding Allure
2. Certain Uncertainties
3. Strained Sincerity
4. Rubato
5. I Carry Your Burden
6. Causal
Justin DeTore – Schlagzeug und Gesang
Derrick Vella – Gitarren und Bass
Derrick Vella – Gitarren und Bass
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