Green Lung kehren mit dem vierten Album "Necropolitan" zurück
Ein Liebesbrief an das Gothic-London in Riffform
Die Totenglocke läutet, die Raben haben den Turm verlassen – das lang erwartete vierte Album der britischen „Lords of the Riff“ steht endlich bevor. *Necropolitan* erscheint am Freitag, den 11. September 2026, über Nuclear Blast Records. Als monumentales Porträt der Macht der Natur über die Träume und die Herrschaft der Menschheit ist *Necropolitan* zugleich eine großartige Hommage an die okkulten Mythen und die Heavy-Musikszene ihrer Heimatstadt London.
Unter der Regie von Produzent Tom Dalgety (Opeth, Ghost) – der diesmal den gesamten Prozess von der Aufnahme bis zur Abmischung verantwortete – begab sich die Band im Januar 2026 in die Rockfield Studios. Damit folgte sie den schlammigen Fußspuren einiger ihrer wichtigsten Vorbilder, von Black Sabbath über Queen bis hin zu Judas Priest. Klanglich war das Ziel, ihren gewaltigen Live-Sound präziser denn je einzufangen: Die sonst dichten, vielschichtigen Arrangements wurden auf ihre roheste, direkteste Form reduziert, und große Teile des Albums wurden live eingespielt, um die Sabbath-artige Schwere, die rasenden Hammond-Orgeln und die eindringlichen Mellotron-Klänge so authentisch wie möglich festzuhalten.
Das Ergebnis ist ein Album, das die mitreißende Eingängigkeit von *This Heathen Land* mit kompromissloser Rohheit und Schwere verbindet und die unverwechselbare Art des musikalischen Geschichtenerzählens der Band auf makabre neue Höhen hebt.
Wer ein Jahr nach der „Back to the Beginning“-Show von Black Sabbath und dem Tod von Ozzy Osbourne noch Zweifel an der Zukunft des traditionellen britischen Metal hatte, wird durch *Necropolitan* eines Besseren belehrt. Hier übernimmt eine Band die Fackel der Heavy-Metal-Urväter und trägt sie voller Energie weiter; sie sprüht vor musikalischer Finesse und erzählerischem Talent – jenen Qualitäten, die das Feuer des Genres seit einem halben Jahrhundert am Brennen halten – und schmiedet daraus eine lyrische und klangliche Welt, die ganz ihr Eigen ist.
Die Lead-Single „Evil in this House“ beantwortet die Frage: „Wie würde es klingen, wenn eine Stoner-Metal-Band eine paranormale Untersuchung durchführen würde?“ – inklusive eines monströsen Riffs im Stil von Black Sabbath und eines ektoplasmatischen Synthie-Solos. Ein begleitendes Musikvideo, inspiriert von Spukhausfilmen der 70er Jahre, feiert heute auf YouTube Premiere.
Green Lung – eine Kultband im wahrsten Sinne des Wortes – gingen aus der Londoner Heavy-Rock-Szene hervor und veröffentlichten 2018 in Eigenregie ihre Debüt-EP *Free the Witch*.
Die Band schöpft aus einer Vielzahl typisch britischer musikalischer Einflüsse – von doomigem Hard Rock über pastoralen Prog und Psychedelic Rock bis hin zur theatralischen „Hammer Horror“-Ästhetik der NWOBHM – und hat sich rasch an die Spitze der britischen Metal-Szene gespielt.
In ihren Texten zelebrieren sie die Folklore, Mythen und Legenden Großbritanniens und beschwören den wilden, hexenhaften Geist ihrer Vorfahren für eine neue Generation herauf.
Green Lung haben drei von der Kritik gefeierte Alben veröffentlicht: *Woodland Rites* (2019), *Black Harvest* (2021) und *This Heathen Land* (2023). Sie tourten international mit Bands wie Clutch, Opeth und Unto Others und traten auf Festivalbühnen von Roadburn bis Download auf. Ihr aktuelles Album *This Heathen Land* erreichte Platz 1 der offiziellen britischen Rock- und Metal-Albumcharts.
„So muss Heavy Metal klingen.“ – The Guardian
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Tracklist
01. Open the Hellmouth
02. Dance to the Grave
03. Black Magick Radio
04. Necropolitan Line
05. Evil in this House
06. Together in Death
07. Ozymandias
08. Alostrael (Be My Babalon)
09. To the Gallows Born
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