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Lantlos veröffentlichen die Video-Single „Solar Death“ aus dem neuen Album „Nowhere in Between Forever“


Lantlos veröffentlichen die Video-Single „Solar Death“ aus dem neuen Album „Nowhere in Between Forever“

Lantlos lassen die Erdanziehungskraft hinter sich und schweben mit dem Musikvideo zu „Solar Death“ frei ins Zentrum ihres klanglichen Planetensystems. Die Single ist ein Vorab-Auskopplung aus dem kommenden Album „Nowhere in Between Forever“, das am 3. April 2026 erscheint.

Lantlos kommentieren: „Der Track ‚Solar Death‘ kreist um die Kraft der Sonne“, erklärt Mastermind Markus Skye. „Es ist eine dichte, verzerrte und verträumte Klangwand, die gleichermaßen von der Ästhetik der 90er und verschiedenen musikalischen Einflüssen wie Doom, Drone und Shoegaze geprägt ist. In gewisser Weise kann er als Nachfolger des Konzepts von ‚Melting Sun‘ mit seiner nostalgischen Kindheitserinnerung an Sommer gesehen werden. Doch er klingt und fühlt sich weniger organisch an, weniger ‚honigsüß‘ und umgibt sich mit einer eher synthetischen Aura – einer psychedelischen Vision eines erhabenen digitalen Himmels.“

Lantlos fangen die „Unergründliche Leichtigkeit des Seins“ wie kaum eine andere Band ein, die – gefühlt eine Ewigkeit her – unter dem Einfluss des Black Metal begann. Auf ihrem sechsten Studioalbum „Nowhere in Between Forever“ führt Mastermind und einziger Musiker Markus Skye (ehemals Markus Siegenhort alias Herbst) die Grundrichtung des Vorgängers „Wildhund“ mindestens einen Schritt weiter und schlägt einen neuen Kurs ein.

„Nowhere in Between Forever“ ist eine spirituelle Reise in die glitzernde Welt der Neunziger, als alles irgendwie einfach und möglich schien. Das Album bietet eine Sammlung von Hits, die im typischen Lantlos-Sound verwurzelt sind und mit Elementen der digitalen Klangwelt angereichert werden, die sich im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts rasant ausbreitete. Es wäre jedoch ein großer Fehler, dieses Album als reine Nostalgie abzutun. Wie Skye anmerkt, schwingt in „Nowhere in Between Forever“ bewusst eine gewisse Leere und Künstlichkeit mit, die subtil einen düsteren Schatten kommender Zeiten wirft.

Diese musikalischen Wendungen verbinden die unbeschwerten, scheinbar sonnigen und sogar poppigen Alternative-Rock- und Metal-Tracks mit der düsteren Vergangenheit von Lantlos. Die Anhänger dieser herausragenden Rock- und Metal-Band sind mittlerweile an die ständige Wandlungsfähigkeit und Weiterentwicklung von Markus Skyes sprudelnder musikalischer Kreativität gewöhnt, die einen Teil ihres Charmes ausmacht.

Der aktuelle Sprung von Lantlos ist jedoch nicht so gewaltig wie der zwischen „Agape“ (2011) und „Melting Sun“ (2014) und später zwischen letzterem und „Wildhund“ (2021), als die Band ihren klanglichen Kokon abstreifte und sich zu einem Alternative-Metal-Schmetterling entwickelte, der sich irgendwo im verschlungenen Klangraum zwischen Devin Townsend, Smashing Pumpkins, Hum und Deftones verorten lässt.

Multiinstrumentalist Markus Skye gründete Lantlos ursprünglich 2005 zusammen mit seinem Freund Anggrau, damals noch unter dem Einfluss des Black Metal. Dies spiegelt sich in der seltenen ersten Demo der Band, „Îsern Himel“, und ihrem selbstbetitelten Debütalbum wider, die beide 2008 erschienen. Der Bandname leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „lantlôs“ ab, was so viel wie „heimatlos“ oder wörtlich „ohne Land“ bedeutet.

Das erste Album „Lantlôs“ enthielt Gastbeiträge von EÏS-Frontmann Florian „Alboin“ Dammasch, den Markus für die beiden folgenden Alben „.neon“ (2010) und „Agape“ (2011) durch Alcest-Sänger Stéphane „Neige“ Paut ersetzte. Der Sängerwechsel markierte gleichzeitig eine Hinwendung zu Blackgaze und Post-Black Metal.

Mit dem vierten Album „Melting Sun“ (2014) schlugen Lantlos erneut einen anderen Weg ein. Markus hatte sich im Guten von Neige getrennt und übernahm fortan den Gesang selbst. Dies ging einher mit einer weiteren Abkehr von den Black-Metal-Wurzeln der Band.

Mit „Nowhere in Between Forever“ bestätigen Lantlos sowohl die stilistische Entwicklung der letzten beiden Alben als auch ihre bemerkenswerte Fähigkeit, mit beinahe beängstigender Leichtigkeit fesselnde Melodien und wunderschöne Stücke zu erschaffen. Achtung: „Nowhere in Between Forever“ enthält ausschließlich großartige Songs – keine Füller!
 
  • Tracklist

    01 - Daisies
    02 - Cherries
    03 - Oxygen
    04 - Jeanet
    05 - Numb TV Superstar
    06 - Solar Death
    07 - AutoGuard
    08 - Planets
    09 - Ghost
    10 - Clockworks
    11 - Windhunter

  • Line Up
    Markus Skye – Gesang, Gitarre, Synthesizer, Programmierung
Social Media / Website
Lantlos - Solar Death [Official Music Video]
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