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Yoth Iria: Griechische Black-Metaller veröffentlichen am 8. Mai ihr Album „Gone with the Devil“ bei Metal Blade Records.


Yoth Iria: Griechische Black-Metaller veröffentlichen am 8. Mai ihr Album „Gone with the Devil“ bei Metal Blade Records.

„Dieses Mal betraten wir das Studio mit der klaren Absicht, ein wegweisendes Album für die Band zu schaffen.“ Ein ambitioniertes und zugleich anspruchsvolles Ziel der griechischen Black-Metal-TruppeYoth Iria das mit „Gone With The Devil“, dem herausragenden dritten Album des Attika-Quartetts, das am 8. Mai weltweit bei Metal Blade Records erscheint, vollends erreicht wurde.

Seit ihrem raffinierten Debütalbum „As The Flame Withers“ (2021) und dem hypnotischen „Blazing Inferno“ (2024) ging es für Yoth Iria steil bergauf. Doch der feste Wille, sich weiterzuentwickeln und neue, düstere Wege zu beschreiten, war deutlich spürbar. Der kreative Prozess ähnelte dem von Blazing Inferno, doch wir haben uns bewusst bemüht, neue Elemente in unsere Musik einzubringen. Wir behielten die Unmittelbarkeit von Blazing Inferno, die Psychedelik von As The Flame Withers und all die Merkmale bei, die man von hellenischem Black Metal erwartet, und fügten gleichzeitig frische Klänge und Atmosphären hinzu, die man von Yoth Iria noch nie gehört hatte.

Der dämonische Avatar Yoth Iria wurde erstmals 1993 auf Rotting Christs legendärem Debütalbum „Thy Mighty Contract“ explizit beschworen. Bassist und Texter Jim Mutilator gründete diese Band 1984 unter dem Namen Black Church, bevor er außerdem fünf Jahre lang Gründungsmitglied der athenischen Kultband Varathron war. Yoth Iria erneuert die jenseitigen Atmosphären und die okkulte Faszination für eine neue Ära und fungiert beinahe als drittes Bild in einem apokalyptischen Triptychon hellenischer Black-Metal-Exzellenz.

Mit seinem windumwehten Intro, dem unerschütterlichen Rhythmus, dem jubelnden Solo und den zweistimmigen Harmonien weist der Album-Opener „Dare To Rebel“ bereits auf die zugänglicheren, klassischen Heavy-Metal-Einflüsse von Gone With The Devil hin. Der elegante Sound und die geschmeidigen, fließenden Arrangements markieren einen deutlichen Qualitätssprung auf allen Ebenen. Jeder Song ist bereit, als mitreißende Ergänzung des Live-Sets zu überzeugen. Die überwiegend getragenen Tempi geben den düsteren Riffs, den einprägsamen Melodien und den virtuosen Soli Raum, ihr volles Potenzial zu entfalten, sodass die Blastbeats – wie etwa im Mittelteil des eindringlichen Höhepunkts und der Leadsingle „The Blind Eye Of Antichrist“ – umso verheerender wirken. Anklänge an mediterrane Folklore und gotische Kadenzen erweitern das Klangspektrum der Band zusätzlich, während unzählige Melodien von so archaischer Einfachheit und ursprünglicher Befriedigung klingen, als wären sie tausend Jahre alt.

Die Band kommentiert „The Blind Eye Of Antichrist“ wie folgt: „Wahre Veränderung beginnt mit der Verfeinerung unseres Charakters, unserer Disziplin und unserer inneren Kraft. Ein veränderter Mensch erschafft eine veränderte Realität. Persönliche Entwicklung wird zu einem universellen Wandel – einer neuen Ordnung des Seins. Die Welt verändert sich, wenn das Selbst wiedergeboren wird.“

„Gone With The Devil“ besticht durch eine mitreißende Balance zwischen Antike und Moderne, Gut und Böse, Harmonie und Dissonanz und etabliert Yoth Iria als ambitionierten Anwärter auf die Spitze des Extreme Metal – eine Band, die sich stetig verbessert und einer glorreichen Zukunft entgegenblickt. Treffend lässt sich „Gone With The Devil“ jedoch am besten mit einem Satz beschreiben, den die Band bereits geprägt hat, um ihr bisheriges Werk zu charakterisieren: „Jede Note erzählt eine Geschichte von Wiedergeburt, Tradition und dem unermüdlichen Streben nach musikalischer Transzendenz.“
 
  • Tracklist
    01 - Dare to Rebel
    02 - Woven Spells of a Demon
    03 - The Blind Eye of Antichrist
    04 - I, Totem
    05 - 3am
    06 - Give 'Em My Beautiful Hell
    07 - Once in a Blue Moon
    08 - Blessed Be He Who Enters
    09 - The End of the Known Civilization
    10 - Harut, Government Fallen
  • Line Up
    HE – Gesang
    Jim Mutilator – Bass
    Nikolas Perlepe – Gitarre
    Naberius – Gitarre
    Bill „Vongaar“ Stavrianidis – Schlagzeug
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Yoth Iria - The Blind Eye of Antichrist (Official Video)