Jeder 3. Jugendliche ist, laut einer Forsa-Umfrage, bereits Opfer von Cybermobbing geworden. Insofern scheint der Titel Fiesbook für ein soziales Netzwerk eigentlich gar nicht so unpassend. Doch Oli Hilbring hat sich dem Thema virtuelle Wirklichkeiten mal von einer ganz anderen Seite genähert.
Wo man geht und steht kontrollieren die Menschen die Statusmeldungen ihrer virtuellen Freunde, klicken „Gefällt mir“, kommentieren, verlinken und taggen. Hilbring hat sich im vorliegenden Buch zum Webmaster solch bekannter Größen wie Hannibal Lecter, Batman, Superman oder Zorro gemacht und deren „Fiesbook“ Profile erstellt. Besonders unterhaltsam erscheinen mir da die zeichnerisch ansprechend umgesetzten Profile solcher Originale wie Udo Lindenberg, Angela Merkel, Günther Jauch oder auch Nemo. Je nach dem wurden zu den Statusmeldungen auch noch weitere Informationen wie Freunde oder Hobbies aufgeführt.
„Fiesbook“ ist eine kurzweilige Bilderbuchlektüre für die Gehirnentspannung zwischendurch.