Warum gehen die drei Detektive denn auch immer wieder in abgelegene Wälder oder tiefe Schluchten. So langsam müssten sie doch wissen, dass es dort nur Ärger gibt. So auch in diesem Fall. Justus, Peter und Bob begeben sich auf einen eigentlich harmlosen Wanderausflug in die Santa Monica Mountains .
Ich gehe ja sowieso nicht bei Dunkelheit in den Wald und ich weiß auch warum. Justus & Co trauen ihren Augen nicht: Eine düstere Gestalt treibt sich im Wald herum, doch es scheint kein normaler Mensch zu sein. Aber was dann? Ein Wesen aus der Urzeit? Längst tot geglaubt? Ihr Spürsinn ist geweckt. Doch auch ein Forscherteam der University of California ist den Urzeitwesen (den sog. "Pferdemenschen") auf der Spur. Sind sie Freund oder Feind? Und wer ist Verfolger und wer Beute? Lange bleiben diese Fragen unbeantwortet und es verlangt den DREI FRAGEZEICHEN ihr gesamtes Detektivkönnen ab, um das Durcheinander des 174. Falles zu entwirren.
Abermals greifen die Autoren - so scheint es mir jedenfalls - Elemente älterer Erfolgsfolgen (z.B. den Fall "Höhlenmensch" ) auf, um damit einen neuen Fall für die Juniordetektive aus Rocky Beach zu stricken. Mit Erfolg. Denn auch der neuste Fall ist durchaus hörenswert. Zwar ist der Titel recht irreführend, da besagtes Tuch bestenfalls als unbedeutende Nebenrolle auftaucht, dennoch nimmt der Fall eine interessante Entwicklung, die man so zu Beginn des Hörspiels gar nicht vermutet hätte.
Mit anderen Worten: DIE DREI FRAGEZEICHEN bleiben in Sachen Abenteuerhörspiel eine feste Instanz.