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Gruselkabinett - John Willard - Die Katze und der Kanarienvogel (84/85)

VÖ: 22. April 2014   •   Label  Titania Medien

Was soll an einer Katze und einem Kanarienvogel schon gruselig sein? Das habe ich mich auch gefragt, doch die Hörspielfassung von John Williards Theaterstück belehrt den Hörer schnell eines Besseren. Doch hört selber… begeben wir uns in das einsam gelegene alte Haus am Hudson River.

Wir befinden uns im Jahr 1921 und der Besitzer des alten Hauses ist vor 20 Jahren in der Bibliothek verstorben. Doch gerade in diesem unheimlichen Zimmer muss der potentielle Erbe eine Nacht verbringen. Nur wer diese Aufgabe besteht ohne dabei den Verstand zu verlieren darf sich auf ein reiches Erbe freuen. Als der Testamentsverwalter den sechs Erben diese Bedingung mitteilt, reagieren diese mit Unverständnis. Allerdings ist auch dem Testamentsverwalter Roger Cosby nicht ganz wohl in seiner Haut, denn er hatte zuvor herausgefunden, dass sich ein Unbekannter am Tresor zu schaffen gemacht hatte und das Siegel des Testaments erbrochen hat. Steckt die exotische Haushälterin Mammy Pleasant etwa dahinter?

Im Verlauf der Nacht spitzen sich die Dinge im Haus zu und es geht nun um Leben und Tod. Doch wer steckt hinter all dem? Ist es der irre Serienmörder "Die Katze" oder vielleicht doch Dämonen? Oder steckt am Ende jemand ganz anderes dahinter?

Man fühlt sich von der ersten Sekunde in die Gruselgeschichte hineingezogen und sieht die düsteren, schwermütigen Räume des Anwesens quasi vor sich. Düster und atmosphärisch trägt die Story tatsächlich über die Spielzeit von zwei CDs. Die Sprecher liefern einen hervorragenden Job ab und das Hörspiel ist phantastisch inszeniert. Die Doppelfolge gehört für mich zu den besten Episoden aus der GRUSELKABINETT Serie.

 
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