Lediglich ein Jahr nach Veröffentlichung des Erfolgsalbums "The Here And Now" (2011) treten die ARCHITECS mit einem neuen Album namens "Daybreaker" in Erscheinung. Und das obwohl die Engländer nach "The Here And Now" mit Touren u.a. mit Rise Against beschäftigt waren.
Die Metalcore/Post-Hardcore Band scheint nur so vor Motivation und Ideenreichtum zu protzen. Während sich bereits die Vorgängeralben "Hollow Crown" (2009) und "The Here And Now" durch Minderung der typischen Core-Attribute, wie z.B. den heftigen Breakdowns, stark voneinander unterschieden, geht auch "Daybreaker" in eine veränderte Richtung. Musikalisch scheint die jüngste LP ein Mix aus den früheren Veröffentlichungen und dem 2011 erschienenen Album zu sein. Bei 'Alpha Omega' werden die früher priorisierten härteren Elemente des Metalcore in den Vordergrund gestellt. Der Opener 'The Bitter End' dagegen beginnt geheimnisvoll, verspielt und endet atmosphärisch, sogar fast progressiv angehaucht. Alles in allem sind viele Songs von 'Daybreaker' stark atmosphärisch ausgelegt ('Truth, Be Told', 'Behind The Throne'), was da Album insgesamt als eine runde Sache erscheinen lässt. Auch textlich schlagen die ARCHITECT neue Weg eine. Beschäftigte man sich auf den Vorgängeralben eher mit persönlichen Problemen, wie vom emo-lastigen Metalcore gewohnt, so geht man gegenwärtig stärker auf soziale und politische Themen ein.
"Daybreaker" ist ein Album, das von Anfang bis Ende einen soliden, gut durchdachten und überzeugenden Eindruck macht.
"Daybreaker" ist ein Album, das von Anfang bis Ende einen soliden, gut durchdachten und überzeugenden Eindruck macht.