Nach 2003 veröffentlicht die deutsche Progressive Metal Hoffnung Atmosfear also auch mal wieder ein neues Album. Nach kurzem Intro geht "Zenith" mit dem für Prog-Verhältnisse mit 8 Minuten fast kurzen "Loss Of Hope" eher unspektakulär los.
Interessanter ist da schon die dritte Nummer, der Zwölfminüter "Generations" ausgefallen. Oliver Wulff besticht hier nicht nur mit seiner ansonsten sehr melodischen Stimme, sondern auch mit kehligem Gekeife. Weiter geht es mit einer Mischung aus düsteren Sounds, eingestreuter metallischer Härte und musikalischem Anspruch. Vor allem in den abschließenden 23 Minuten von "Spiral Of Pain" können sich die Musiker austoben. Was ein wenig zu Acts wie Dream Theater fehlt, ist die Fähigkeit, wirklich herausragende Songs zu schreiben. Dennoch zeigt "Zenith", das guter Progressive Metal auch aus deutschen Landen kommen kann.