Wirklich zum Kollabieren bringt einen das Zweitwerk der Punkrocker nicht. Hier werden 12 Songs nach Standardrezept gekocht. Die Kochprofis würden den Gebrauch von Convenienceprodukten und fehlende Frische kritisieren. Den einzelnen Gängen fehlt der Wums, der Mut zum kräftigen Abschmecken.
So bleiben letztlich für den Punkrockjünger schmackhafte Songs, die aber nicht zum Verweilen oder Wiederkommen animieren, da die Qualität an einer Vielzahl musikalischer Frittenbuden gleicher Orientierung geboten wird und das Quäntchen Wiedererkennungswert leider fehlt.
Ordentlicher Punkrock aus Massenfertigung gegen den schnellen Hunger, aber weniger etwas für den verwöhnten Gourmet.