COLOSSEUM lassen es gaaaanz laaaaaaaangsam angehen. Der vierer spielt düsteren Doom mit Growls und ist angetreten, um laut eigener Aussage die "most bleak and funeral atmospheres through music" zu schaffen. Dieses löbliche Ziel haben Collusseum nicht erreicht.
Die episch gehaltenen sechs Songs sind sicher düster, die Keyboarduntermalungen und Gitarrenmelodien unterstreichen die Melanchloie dieser Scheibe. Bis hin zur rauen Produktion sind also alle Zutaten für einen doomigen Leckerbissen am Start. Beim Opener klingt das auch noch überzeugend. Leider nutzt sich diese Platte mit fortdauernder Spielzeit ab, es fehlt das Besondere. So ist dieses erste Kapitel wegen mangelnden Tiefgangs leider nur eine durchschnittlich Platte geworden. Fans, die dieses Genres mögen, sei eher die aktuelle Scheibe von Daylight Dies ans Herz gelegt.