Diese Platte nimmt einen denkbar schlechten Verlauf: Zu Beginn ist der Extrem Metal noch interessant, ab Song 3 wird er langweilig und ab Track 5 ist's nur noch nervig.
Wenn die Leadgitarristen stetig in sehr ähnlicher Art fieseln, ist das halt nicht abgefahren, sondern öde und irgendwann Nervtötend. Die Band schafft es einfach nicht, songdienlich zu spielen - von Abwechslung mal ganz zu schweigen. Das Ganze ist so ärgerlich, wie die technisch guten Fußballer, die sich ständig beim dritten Gegenspieler fest dribbeln, weil sie einfach zu viel wollen. BENEATH THE MASSACRE vertändeln den Ball regelmäßig schon an der Mittellinie. So wechsle ich als Player-Trainer die Band nach den 32 Minuten Spielzeit aus und wenn die Trainingsleistungen nicht deutlich besser werden, gibt's weniger Einsätze als für Poldi bei den Bayern. Sobald ich HATE ETERNAL eingewechselt habe, fällt das technisch hervorragend herausgespielte 1:0. Es geht doch.