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Beyond The Black - Break The Silence

VÖ: 09. Januar 2026   •   Label  Nuclear Blast Records
Es ist ein wenig her, dass das aktuelle Album von »Beyond the Black« die Gehörgänge der Fans erreicht hat. Zum 09.01.2026 erschien das Album »Break the Silence« auf dem Label »Nuclear Blast Records«.
 
Ich habe mir das Album nun einige Male angehört. Normalerweise neige ich dazu, einen kleinen Rat zu geben, wie man die von mir rezensierten Alben am besten hören kann, um es richtig genießen zu können.
 
Hier, und das ist kein Manko, ist mir das nicht möglich. Dieses Album funktioniert bei mir wirklich immer. Ob ich es beim Wäscheaufhängen höre, beim Spazieren oder auf dem Sofa sitzend und gelegentlich nach draußen in die Natur schauend: »BREAK The SILENCE« funktioniert immer.
 
Nicht alle Songs gleichermaßen, aber für fast jede Situation ist das passende Lied dabei. 
 
Die ersten zwei Songs sind für mich die Songs, die ich am ehesten als, „Beweg deinen Allerwertesten“-Musik bezeichnen würde. Sie machen Laune, sie gehen vorwärts und machen richtig Laune auf den Rest des Albums.
 
Song Nummer drei ist ein Duett mit dem Herrn Chris Harms. Etwas ruhiger, breiter im Arrangement. Ein toller erster Eindruck, was dieses Album an Vielfalt zu bieten hat.
 
»Let there be rain«  ist keine Unbekannte, aber eine musikalische »Arsch hoch« Ansage. Verspielt und dennoch richtig geradlinig. Ich mag es sehr, wenn die Musik durchaus ihre Komplexität durchscheinen lässt, sie einen aber nicht erschlägt.
 
Das folgende »Ravens« ist wieder eine Pause im Arschbewegen. Aber es ist ein wunderbares Lied, um zu erleben, zu erhöhren, wie großartig Jennifer Haben über die Jahre geworden ist. Sie war schon immer großartig, aber mit diesem Album zementieren Beyond the Black das. Und bei »Ravens« kommt das wirklich grandios raus.
 
Mit »The Flood« kommen »Beyond the Black« wieder zurück zu ihren ersten Schritten. Nur dieses Mal etwas geschliffener. Richtig breit im Sound, ein wunderbar tragendes Gitarrensolo und dazu ein gewaltiger Klangteppich, der die Erde ist, auf der dieses Nachtschattengewächs wurzelt.
 
Song sieben reiht sich in die Welt des Albums wunderbar ein. »Can You Hear Me« ist in Zusammenarbeit mit »Asami« entstanden. Asami’s Stimme ist eine unerwartete Ergänzung zu der Klangfarbe von »Jennifer Haben«. Die Zusammenarbeit dieser beiden Stimmen, hebt diesen Sing genauso hervor, wie zuvor auch die Zusammenarbeit mit »Chris Harms« und »Lord Of The Lost«.
Ihr werdet es lieben.
 
Genauso werdet Ihr den drittletzten Song dieses Albums lieben werden. Womöglich sogar ein wenig mehr. Dieses Lied ist ein Abbild dafür, was diese Scheibe sein soll. Der Text ist französisch und verdammt, die Sprache mit dem Seidentuch funktioniert auch mit der Musik von »Beyond the Black« mehr als nur ausgezeichnet. Dieser Song ist meiner Meinung nach die Perle des Albums.
 
Song Nummer 9 ist der letzte, der sich rein rhythmisch in die Riege »Arsch hoch« einordnen lässt. »Like a Hologram« springt mir als Perle nicht sofort in die Gehörgänge, aber es ist ein brillanter Punkt, um dem Album einen metallenen Abschluss zu geben. Ganz sicher wird das einer dieser Songs sein, die live so richtig gut sein werden. Da freue ich mich schon drauf.
 
Denn der letzte Song dieses Albums ist der stärkste. Ich denke, dass dieses Lied so ruhig und auch hauptsächlich auf Deutsch gehalten ist, ist der Botschaft, die dieses Album durchzieht, geschuldet.
 
Das Album an sich ist ein Statement. Ein Statement in zweierlei Punkten. Als Erstes ist das Album ein Zeichen  für das notwendige Reflektieren dieser schwierigen Zeiten. »Beyond the Black« haben es geschafft, mit dem Album »BREAK the SILENCE« das Zeitgeschehen einzufangen und das Darüber-Nachdenken in Musik zu verwandeln.
 
Das zweite Statement ist, dass Sie mit dem Album gezeigt haben, wie gut Sie sind und was da noch an sich aufschwingender musikalischer Macht im nicht mehr ganz verborgenen schlummert. 
 
Vor einigen Jahren habe ich mir die ersten Songs der Band angehört und ich war damals interessiert, aber noch nicht angefixt. Mitlerweile muss ich sagen, dass »Beyond the Black« mich als mehr als nur interessierten Zuhörer gewonnen haben.
 
Ich bin sehr gespannt, was da noch kommen mag. Das Album »BREAK the SILENCE« ist auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung. Ist natürlich immer Geschmackssache, aber ich empfehle, reinzuhören.
 
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