Passend zu den wärmer werdenden Temperaturen erscheint das neue Werk der Southern-Hardrocker BLACK STONE CHERRY. Das dritte Album - "make it or break it" heißt es da ja gerne mal.
Nun, mal sehen. Mit "Holding On…To Letting Go" und "Peace Pipe" geht das Album relativ unspektakulär los. Aber schon "Bad Luck & Hard Love" klingt so, wie man die Band hören will: Harter Rock mit dicken Eiern. Den Super-Refrain gibt's gratis oben drauf. Die erste Single "Me And Mary Jane" passt zum Sommer wie ein heißer Grill und kühles Bier. Auch die folgenden Songs wissen mit guter Gitarrenarbeit, coolen Refrains und der ausdrucksstarken Stimme von Chris Robertson zu gefallen. Bei Songs wie "Runaway" klingt die Band manchmal wie eine härtere Ausgabe von Nickelback, während die (Halb-) Balladen "Sometimes" und "Hollywood In Kentucky" eher langweilig sind (was aber auch daran liegen kann, dass ich Balladen eigentlich immer langweilig finde). Zum Ende geht "Magic Mountain" dann etwas die Luft aus, was den positiven Gesamteindruck nur minimal schmälert.
Insgesamt tüten BLACK STONE CHERRY ein Album ein, dass nach Bier und Whiskey schmeckt und Fans anspruchsvollen Hardrocks überzeugen wird.