Tja liebe Freunde, wo geshreddet wird, fallen Späne. In Zeiten in denen sich Horden von Gitarreros beim Versuch ihren Gitarrenhals in möglichst kurzer Zeit durch pures Handauflegen in Kleinstteile zu zershredden, muss ein Bandname wie Charlie Shred ja einfach Interesse wecken.
Doch wer auf dem Debüt der Schweden Fingerhochgeschwindigkeitsrekorde und Tonleitern bislang unbekannter südamerikanischer Indianerstämme sucht, wird nicht fündig werden. Der Vierer, der zu drei Vierteln aus Reinxeed Musikern besteht, hat sich dem sehr eingängigen und doch kantiken Speed/Thrash Metal verschrieben und lässt ordentlich die Abrissbirne rotieren. Dabei teilen sich Calle Sundberg und Tommy Reinxeed (eigentlich Johansson) den Sangesposten. Während Tommy nebenbei noch auf die Fälle drischt, greift Calle in die Saiten.
Ein Pluspunkt der Scheibe ist die hohe Variabilität im Songwriting. Einerseits finden sich langsame Melodiekracher wie "Welcome To Hell" oder "The Rose" und andererseits drückt man mit "Time To Die" oder "Game Over" ordentlich aufs Gaspedal. Ein besonderes Schmankerl der Up-Tempo Fraktion ist "Death Comes To All". "Panic" hingegen überzeugt mit modernen Melodien und einer leicht melancholischen Note im Refrain. Einen Höhepunkt des Debüts haben sich die Jungs für den Schluss aufgehoben: "Fall Down" kann am Ende der Scheibe nochmal richtig überzeugen.
Charlie Shred zerlegen zwar nicht ihre Griffbretter, haben aber mit scharfem Schnitt gekonnt die Filetstücke der verschiedensten Metalspielarten herausgetrennt und miteinander vereint. So erstaunlich es klingen mag, aber die Scheibe beweist, dass epischer Hardrock der Marke Europe, bestens mit Gitarrenläufen der NWoBHM und den kraftvollen Riffs amerikanischer Power Metal Kapellen verbunden werden kann, ohne in orientierungslosem Genrehopping zu enden.
Charlie Shred klingen frisch und unverbraucht und gleichzeitig ehrlich und motiviert. Hoffen wir mal, dass die Band es nicht bei diesem Album belassen wird.
Ein Pluspunkt der Scheibe ist die hohe Variabilität im Songwriting. Einerseits finden sich langsame Melodiekracher wie "Welcome To Hell" oder "The Rose" und andererseits drückt man mit "Time To Die" oder "Game Over" ordentlich aufs Gaspedal. Ein besonderes Schmankerl der Up-Tempo Fraktion ist "Death Comes To All". "Panic" hingegen überzeugt mit modernen Melodien und einer leicht melancholischen Note im Refrain. Einen Höhepunkt des Debüts haben sich die Jungs für den Schluss aufgehoben: "Fall Down" kann am Ende der Scheibe nochmal richtig überzeugen.
Charlie Shred zerlegen zwar nicht ihre Griffbretter, haben aber mit scharfem Schnitt gekonnt die Filetstücke der verschiedensten Metalspielarten herausgetrennt und miteinander vereint. So erstaunlich es klingen mag, aber die Scheibe beweist, dass epischer Hardrock der Marke Europe, bestens mit Gitarrenläufen der NWoBHM und den kraftvollen Riffs amerikanischer Power Metal Kapellen verbunden werden kann, ohne in orientierungslosem Genrehopping zu enden.
Charlie Shred klingen frisch und unverbraucht und gleichzeitig ehrlich und motiviert. Hoffen wir mal, dass die Band es nicht bei diesem Album belassen wird.