DOMMIN aus Amerika orientieren sich stark am atmosphärischen Sound der Finnen The 69 Eyes, wobei sie ihre Spielart des progressiven Rocks mit etwas Pop und Neo-Prog unterlegt haben - die sanft-gefühlvolle Stimme von Sänger Kris Dommin verstärkt diesen Eindruck noch.
Die Verwandtschaft zu den leisen Tönen von Lacrimas Profundere bis 30 Seconds To Mars ist ebenfalls durchaus deutlich zu vernehmen - den Anspruch jener Bands gibt sich das Album "Love Is Gone" nicht. Dafür deren melancholische Grundstimmung, zusammen mit Gilmour-Soli und sphärischen Keyboardklängen. DOMMIN setzen also eher auf Entspannendes als auf gewollt Komplexes, demzufolge bewegt sich das Album auch fast ausschließlich auf ruhigen Pfaden und eignet sich hervorragend zum chillen und davongleiten. Und obwohl "Love Is Gone" zwischendurch auch mal ein Ausbruch gut tun würde und DOMMIN eine eigene Identität erst ansatzweise erkennen läßt, kann man von einer gelungenen Scheibe sprechen.