Derzeit betourt das englische Flackschiff der jüngsten Generation mit Edguy die Konzerthallen Europas. Nach dem Auftritt in Wacken kann ich nur sagen, dass sich der Besuch eines Konzerts des Fünfers lohnt.
Auch auf Platte beweisen die Briten Durchhaltevermögen und bleiben ihrem eigenen Stil treu: rassende Drums, ausgefeilte Gitarrenläufe, verspielte Soli und Licks und eine glasklare, melodiöse Stimme. Da dieses Mal nur "Trail of Broken Hearts" wirklich Zeit zum Durchatmen gibt, erscheint mir das Gaspedal auf dieser Scheibe jedoch etwas zu stark durchgetreten. Die Songs auf dem Debut waren doch differenzierter und abwechslungsreicher: dieser variable Umgang mit Geschwindigkeiten fehlt mir ihr etwas, da es fast auschließlich auf der linken Spur in Richtung Albumende geht.