Stilistisch hat sich im Hause Eat The Gun seit der 2003 erschienen Kingsize EP nicht viel verändert. Die Bremer tummeln sich weiterhin in der Schnittmenge von Hardrock und Metal. Fortschritte wurden aber in Sachen Produktion gemacht, die nun klarer und druckvoller geworden ist.
Bei den 12 Tracks handelt es sich nicht um brandneue Songs; die Stücke haben schon einige Zeit auf dem Buckel. Das macht bei einem so zeitlosen Sound aber nichts. Auch wenn diese Mucke nicht zu meinen Faves gehört/zählt muss ich doch sagen, dass ´Cross Your Fingers´ wirklich gut gemacht ist. Mir gefallen die schnelleren Nummern wie der Opener ´I am Broken´ oder "Red-Light Tease" und das seinem Namen alle Ehre machende ´Get Sleazy´ besser als die ruhigeren Stücke, die aber wohl zu einem solchen Album gehören. Erfreulich ist, dass Eat The Gun sich nicht völlig glatt bügeln und so frischer und rauer als die kommerziell erfolgreicheren Bands dieses Genre klingen