Zeitgemäßer Post Black Metal, der erfreulicherweise seine klassisch-grimmigen Wurzeln der alten Schule offenbahrt. Ein bischen Progressive, ein wenig Avantgarde, trotz erdigem Sound viel Shoegaze-Hall, sogar ein Hauch Pink Floyd-Atmosphäre. Der Gesang von wütend, zornig bis hin zu beschwörend und schwelgerisch. So klingen FEN auf ihrem sechsten Longplayer "The Dead Light".
Klingt spannend und ambitioniert? Das ist es auch. Ein Aha-Erlebnis will sich in den rund 60 Minuten leider nicht einstellen. Die Defizite beim Songwriting sind leider nicht auszublenden und zeigen, recht schnell, dass FEN die geschürten Erwartungen nicht erfüllen können, vor allem aber den eigenen Ambitionen hinterher hinken. "The Dead Light" pendelt leider zwischen beschaulich bis belanglos. Zwar lassen einige Momente immer wieder aufhorchen und größeres Potenzial erahnen, allerdings schaffen es FEN scheinbar nicht, die Spreu vom Weizen ihrer Ideen zu trennen, um damit richtig spannende Songs zu arrangieren.
In der nicht abebben wollenden Veröffentlichungsflut geht ein Album wie "The Dead Light" leider über weite Strecken unter.
Fen - The Dead Light Pt. l:
In der nicht abebben wollenden Veröffentlichungsflut geht ein Album wie "The Dead Light" leider über weite Strecken unter.
Fen - The Dead Light Pt. l: