Der Albumtitel deutet es schon an: hier geht einiges. Die Italiener haben sich, anders als viele ihrer Weggefährten, nicht dem Epic Metal verschrieben sondern orientieren sich eher an Bands wie "Nevermore", "Sanctuary" oder in einiger Entfernugn auch an "Jag Panzer".
Der kräftige Metal hat einen deutlich progressiven Einschlag und man hört die ein oder andere frische Idee. Hier sollte Progressive auf keinen Fall mit fehlender Härte verwechselt werden, weshalb mir der Vergleich zu den Amis von "Nevermore" auch am ehesten zusagt. Aber auch stimmlich kann man sich durchaus mit den Amis messen. Die Riffs erinnern manchmal sogar an Bands wie "Death" - man höre aber auch auf die Bassläufe bei "Uncanny Midnights Of The Bride"
Schon das siebenminütige Titelstück macht klar, dass man es hier nicht mit simplen Drei-Griff-Songs zu tun hat. Die Italiener haben Kompositionen verfasst, sie folgen einem musikalischen Konzept, welches sie innerhalb der 8 Songs umsetzen.
Keine leichtverdauliche Kost, aber eine Band mit Substanz, die spielerisch beste Qualität abliefert und gleichzeitg durch düster anmutende Metalkompositionen zu überzeugen weiß.