Post-Hardcore soll es wohl sein. Na ja, für mich ist es eher unstrukturierter Kram, der mal noisig und mal ruhig aus den Boxen kommt. Aber egal welche Stimmung die Tracks verfolgen, Intensität wird nicht wirklich spürbar.
Dies ändert sich auch nach mehreren Durchläufen, die man einer solchen Scheibe schon geben muss, nicht. Zu uninspiriert und beliebig klingen die Songs, aber vielleicht ist das ja Kunst. Einzig das etwas an THE GODMACHINE erinnernde ´Daughtbringer´ kann mich überzeugen. Bei der Masse guter Veröffentlichungen in diesem Genre bleibt für GARVIN PORTLAND wohl nur ein Zuschauerplatz. Der aber ist ja fast nirgends so schön (jedenfalls im Moment (mit Rauchwolke)) wie in der isländischen Heimat der Band.