Nach dem letzten Album mussten die Finnen den Posten am Schlagzeug neu besetzten. Ob es an dem neuen Felldrescher Atte Sarkima liegt, dass GODSPLAGUE das Tempo angezogen haben, weiß ich nicht. Bisher haben die Jungs ja eher dem Soner Rock gefrönt; die neuen Tracks wie ´All You Are/J.P.D.l.
´ haben im Gegensatz dazu schon Thrash Metal Schlagseite. Auf ´H8´ gibt es wirklich gute Riffs und mächtige Abrissbirnen wie ´Useless´. Die schwächeren Tracks wie ´The Depth´ (der Song mit der geringsten Tiefe auf dem Album) sind eindeutig in der Minderheit. Leider ist sich die Band in meinem Hauptkritikpunkt treu geblieben. Ich mag den Gitarrensound auf dem Album nicht, der klingt viel zu künstlich und aufgepumpt. Das macht die Tracks glatt und geht auf Kosten der Energie. Wenn die Band sich traut, die Produktion mal ein bisschen runterzufahren, würde sie stark an Qualität gewinnen. ´H8´ jedenfalls könnte ein paar mehr Ecken und Kanten gut vertragen.