Im Blätterwald, wie im Bandinfo wird versucht viele Worte für diese Band aus der Schweiz zu finden. Man versucht ihren traditionellen, zeitlosen Hardrock durch alle möglichen Dinge zu rechtfertigen.
Warum? Entweder man sucht als Hörer etwas Neues und Innovatives, dann ist dieses Debüt sicher das Falsche. Will man einfach nur eine weitere Hardrock Scheibe in den Schrank stellen, dann geht die Platte in Ordnung. Granit können auf keinen Fall mit den landsmännern von Shakra, Krokus oder Gotthard mithalten, aber die 12 1/2 Songs sind zumindest unterhaltsam. Der beste Song der Scheibe ist für meinen Geschmack das zackige "Speed", das mit einem eingängigen Refrain überzeugt und irgendwie ein bißchen an "Sergeant Fury" erinnert.
Ansonsten bieten Granit gefälligen Hardrock, der allerdings kaum eigene Akzente setzen kann und kaum durch richtig zwingende Kompositionen überzeugt. Daher bleiben die Schweizer eher "Einer unter Vielen" und als Zweitgardisten eher Kandidaten für ein musikalisches "Dschungelkamp" oder "Promidinner".