Die Band ist seit 2004 unterwegs und legt nun ihr Debüt vor. Die Schwaben spielen Metal mit gewissen Rockabilly Elementen. Ich weiß nicht, ob die Band ihren Sound der momentanen VOLBEAT Euphorie angepasst hat. Im Zweifel für den Angeklagten. Nun heißt der Sänger auch noch Paulsen mit Nachnamen.
Die Band verfügt aber über genügend Eigenständigkeit, um sich vom dänischen Exportschlage zu unterscheiden. Streckenweise fühle ich mich wie bei ´Handsome Gune´ auch an End Of Green erinnert. GUNS OF MOROPOLIS haben mit ´McBoogie´, ´Whorehouse Eleven´ oder ´hdh-dk-25´ Songs mit richtig starken Hooklines an Bord, die gute Laune machen. Dann und wann sind mir die Jungs noch zu verspielt und driften manchmal zu weit in eine Fun-Ecke ab. Das stört den Fluss einiger Songs. Für ein Debüt klingt ´In Dynamite We Trust´ souverän, auch wenn nicht alle Song die fettesten Böller sind. Sehr schade ist, dass die Platte mit ´Gom´ äußerst unwürdig endet. Man Jungs, lasst solche Klänge doch Unheilig und verabschiedet euch nicht dermaßen eierlos aus einem ansonsten gelungenen Debüt.