Gerade mal 1000 Kopien dieses Brachialwerkes werfen Metal Mind auf den Markt. Wer die polnische Hochgeschwindigkeitsszene lediglich auf Vader reduziert, der wird mit diesem Livealbum eines Bessern belehrt.
Nicht nur, dass sich die Polen durch Napalm Deaths "The Kill" und Slayers "Postmortem" prügeln, sie zeigen auch in ihren eigenen Kompositionen, dass sie immer noch doppel so schnell spielen können, wie andere schnelle Bands. Glücklicherweise unterbrechen die Jungs ihre Lichtgeschwindigkeitsfahrten aber von zeit zu Zeit und gehen dann zum brutalen Grinden im Midtempo Bereich über, was für die nötige Abwechslung sorgt und mir am besten gefällt.
Bei Hate ist der Name auf jeden Fall musikalisches Programm, entleert sich in den 15 Songs doch ein ganzes Arsenal tötlicher Death Metal Waffen.