Das nenne ich mal "Danish dynamite": Schon das eröffnende Titelstück von "Necro Spirituals" macht unmissverständlich klar, wohin die Reise geht. Nämlich in einen Abgrund finstersten Black Metals, der mit viel Rock'n'Roll-Attitüde ordentlich nach vorne losgeht.
Von den Riffs wird man förmlich an die Wand gedrückt. Geschickt wird hier und da das Tempo variiert, um den Zuhörer nicht zu langweilen. Keyboards gibt es auch zu hören, allerdings nur ab und zu im Hintergrund und nie zu dominant. Am besten gefallen mir die gehörnten Allmächtigen aber, wenn wie bei "Fountain Of A Thousand Plagues" oder "Illuminated Void" einfach befreit aufgeknüppelt wird. Abgerundet wird die Scheibe noch von einem gelungenen Cover. Hart und voll aufs Ziffernblatt - was will man mehr?