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Human Entropy - Pallasite (EP)

VÖ: 02. Oktober 2021   •   Label 

Das schöne am Metal ist, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Das gilt vor allem für die vielen Genres, die sich schneller vermehren als die Karnickel. Jetzt gibt es also auch noch progressiven Metalcore. Aber das sind ja nur äußere Werte. Und wir alle wissen, dass es auf die inneren ankommt. Das ist wie beim Bier...

...und die inneren Werte können sich bei der Debut-EP von HUMAN ENTROPY mehr als sehen lassen. Da gibt es in überzeugender Manier so richtig auf die Zwölf. Denn eine brutale, kompromisslose Abrissbirne verrichtet in gekonnter Art und Weise ihr zerstörerisches Werk., zumal die die gegrowlten Vocals einen breiten Raum einnehmen.

Ein besonderer Clou dieser EP ist zudem die zweiteilige Struktur. Werden die ersten drei Tracks auf Englisch gesungen, so überraschen die letzten drei Lieder mit ihren deutschen Texten.

Dabei versprüht 'Monument' durch seine breakdownige, entschleunigte Groovigkeit ein ungeahntes Maß an Intensität. 'Fallen' bietet jenseits seiner durchdringenden Brutalität kleinere emotional-melodische Oasen des hymnischen Klargesanges. In 'Visions' wird dann dem experimentellen, instrumentalen Moment etwas Platz eingeräumt. Der Opener 'Substance' besticht durch seine düstere, brachiale Infernalität, 'Slow Hearts' durch seine dynamische Nachdenklichkeit. 'Cold Fusion' schließlich überzeugt durch kompromisslose Brachialität.

Fazit: HUMAN ENTROPY legen mit "Pallasite" eine überaus gelungene Debut-EP vor, die weit entfernt von weichgespülter Gefühligkeit mit ihrer brachialen Kompromisslosigkeit, ihrer dynamischen Brutalität und ihrer infernalen Groovigkeit zu überzeugen vermag. Reinhören! Entdecken! Kaufen!
 
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