Diese Jungs verlieren keine Zeit! Absolut kompromisslos jagen Inhume innerhalb einer guten halben Stunde durch 16 Songs, dass es eine Freude ist. Der Gesang scheint kurz vor dem Enddarm wieder zurückgepfiffen worden zu sein, und Gitarren sowie Drums rattern in Rekordgeschwindigkeit daher.
Dem konstant hohen Tempo sind die Musiker (u.a. ex-God Dethroned - Drummer Roel) durchaus gewachsen, und der flache, jedoch nicht matschige Sound unterstreicht dieses technische Können. Einen Preis für Originalität werden Inhume mit "In For The Kill" sicher nicht gewinnen, doch wer kann das heutzutage schon. Immerhin wird die Scheibe durch ihre geringe Spielzeit nicht allzu schnell langweilig. In der Kürze liegt die Würze!