Das aus Kanada eine Menge talentierter Bands kommen ist bekannt. Into Eternity dürften die ungewöhnlichsten und innovativsten unter ihnen sein. Warum Prog, Power oder Death Metal spielen sagen sie sich, wenn man doch alles gleichzeitig tun kann.
Heraus kommt mit "Buried In Oblivion" ein Album, welches nicht für easy listening taugt. Anfangs ist man ob des Ideenreichtums der Nordmänner etwas überfordert, aber nach dem zehnten Hören weichen die Rauchschwaden über dem Kopfhörer schierer Begeisterung. Nicht das dieses Album zu komplex wäre, Frickeln wird hier nie zum Selbstzweck, nur muß man Alben aus diesem Genre öfter hören als beispielsweise True Metal Platten. Auf jeden Fall lohnt es sich, hierfür 15 Euronen zum Dealer zu tragen, es gibt jede Menge zu entdecken. Dementsprechend schwer zu beschreiben ist die Musik, als Anhaltspunkte würde ich Chuck Schuldiner's (RIP) Bands Death (die Spätphase) und Control Denied nennen, deren Fans auch Into Eternity kennen lernen sollten.