´Wannadie Songs´ ist der sechste Output der österreicher, die mir bis dato unbekannt waren. Das Cover lässt ja einiges vermuten, was die musikalische Richtung angeht. Doch all zu blutrünstig zeigt sich das Quartett nicht. Melancholischer Gothic Domm trifft es wohl am ehesten.
Die acht Songs sind auch sehr solide dargeboten. Bei dieser Art von Musik geht es für mich vor allem darum, eine Atmosphäre von wolliger Melancholie zu schaffen. Dies gelingt Jack Frost aber nur an wenigen Stellen. Hier klafft doch eine große Lücke zu Bands wie My Dying Bride, Anathema oder End Of Green. Ich denke, dass dieser Verlust an Atmosphäre auch am Sänger liegt. Deutlich wird dies bei `Forever And Never´ und `The Night´. Das sind für mich die musikalisch besten Songs, die Vocals klingen aber sehr nach Aaron von My Dying Bride, erreichen dessen Klasse aber nicht. Sie wirken zu pathetisch und nehmen so den Tiefgang. Alles in Allem also eine ganz nette Platte. Das fragwürdige Ziel, die perfekte Platte zum Freitod fabriziert zu haben ist jedenfalls verfehlt. Da bringt Schnappi sicher mehr Leute zum Springen.